Drei Platter: Samsung Spinpoint M6 HM500LI (500 GB)
Dieses Laufwerk hatten wir erstmals bereits im Juli 2008 mit diversen anderen 500-GB Notebook-Laufwerken getestet. Zu jener Zeit war Samsung in zweierlei Hinsicht besser als Hitachi: Zum einen aufgrund der Tatsache, dass es trotz des Drei-Platter-Designs eine Bauhöhe von 9,5 mm einhalten und zum zweiten eine bessere Performance bieten konnte. Die Spinpoint M6 HM500LI war ein ernstzunehmener Kontrahent, allerdings schläft die Konkurrenz natürlich auch nicht, weshalb vor wenigen Monaten dann auch die neue Spinpoint M7 HM500JI auf den Markt gekommen ist. Bei den technischen Einzelheiten gibt es diverse Ähnlichkeiten: Eine Kapazität von 500 GB, 12 ms Suchzeit, 8 MB Cache, SATA 3,0 Gbit/s und 5.400 U/Min Umdrehungsgeschwindigkeit; allerdings gibt es auch weiterhin einige Unterschiede. Während die neue HD500JI einer Erschütterung von 400/900 G (Betrieb/Nicht-Betrieb) standhält, ist das ältere Laufwerk auf 325/750 G beschränkt. Die HM500LI mit drei Platter wiegt 115 g im Vergleich zu 105 g des neuen Modells. Aktivitätsleistung und Geräuschbelastung haben beim neuen Laufwerk ebenfalls abgenommen. Allerdings haben unsere Messungen auch gezeigt, dass die Spinpoint M6 HM500LI ihrer Nachfolgerin in Sachen niedriger Leerlaufleistung weiterhin überlegen ist. Bei den meisten Benchmarks und in Sachen Leistungsaufnahme beim Streaming, Video-Wiedergabe und Workstation I/O ist das hingegen nicht der Fall.
Der maximale Durchsatz des alten Laufwerks liegt bei 70,4 MB/s, ein Wert, den die neue Spinpoint um ganze 23% übertrifft. Ähnliche Performance-Unterschiede finden sich auch in den I/O-Performance-Benchmarks, bei denen man nicht mit einer Verbesserung von gemessenen 20-27% rechnen würden. Selbst der Anwendungsbenchmark PCMark Vantage attestiert der neuen Spinpoint M7 deutliche oder zumindest messbare Vorteile.



Mich würde noch interessieren wie warm beide Platten werden, was gerade in Laptops eine wichtige Angabe ist. Nur zum Vergleich.
Aber ansonsten schöner informativer Test.
Eine rund 18% geringere Zugriffszeit ist beachtenswert! Auch wenn 1,8ms nun nicht viel klingt, ist es prozentual doch schon beachtlich und erklärt dann wohl auch zum Großteil die 20%+ bei den IO-relevanten Tests!
Seite 7: PC Mark Vantage, der fünfte Graph: Windows Media Center.
Ist da die Bezeichnung verrutscht oder schneidet die neue M7 wirklich schlechter ab als die M6? Wäre etwas merkwürdig im Vergleich zu den anderen Ergebnissen.
Ich bin gewiss kein Freund von Samsung-HDDs, aber hier muß ich einfach sagen: Hut ab! Samsung hat eine tolle Weiterentwicklung mit der M7 hingelegt. Daran, also am Entwicklungsfortschritt, sollten sich alle anderen Hersteller ein Beispiel nehmen, wenn es nicht auf Kosten der Langlebigkeit geht.
und wieder sehen wir nur Samsung-HDs. Warum sind da zum Vergleich nicht Platten von WD, Hitachi, etc. dabei?
@sasfan:
Das könnte wohl daran liegen, weil THG hier nur den generationswechsel EINES Herstellers aufzeigen wollte.
Möglicherweise gibt es dann auch wieder einen Übersichtstest, welcher Hersteller in welcher Disziplin gut ist. Aber das dürfte noch etwas dauern, da die Hersteller momentan noch nicht alle Neuheiten offerieren und es ziemlich sinnbefreit wäre, die alten Modelle einzelner Hersteller gegen neuere der anderen Hersteller antreten zu lassen.
Und auch ich vermisse bei diesem Test die Oberflächentemperatur der beiden Platten im Vollbetrieb. Das ist gerade bei Notebooks nicht unerheblich!
Ansonsten netter Übersichtstest und auch von mir ein Respekt an Samsung, dass sie mit ihrer Modellpflege wieder einen Upgrade geschafft haben, den nur wenige Hersteller hinbringen.