Sandisk zeigt SDXC-Karten-Prototyp mit einem Terabyte

Als 2009 der SDXC-Standard mit seiner theoretischen Speichergrenze von zwei Terabyte im Format einer SD-Karte vorgestellt wurde, haben nicht wenige milde gelächelt.

Sandisk hat es jetzt - nur sechs Jahre später - geschafft, die Hälfte dieser Obergrenze ins Package einer SD-Karte zu pressen. Die ersten Prototypen wurden nun im Rahmen der Photokina 2016 gezeigt.

Innerhalb von zwei Jahren wurde damit die maximal mögliche Speicherkapazität auf 32 x 24 x 2,1 Millimetern glatt verdoppelt und Sandisk - jetzt Tochter von Western Digital - hat damit seine Vorreiterrolle behalten können.

Mit der Photokina wurde sicherlich auch das richtige Forum und Publikum für die Vorstellung einer solchen Karte gewählt. Gerade die professionellen Macher im Bereich der visuellen Medien werden spätestens seit den speicherfressenden Datenströmen im 4K-Bereich nach kompakten Medien mit großer Kapazität lechzen.

Die werden auch die ersten Kunden sein – wie es auch schon bei der 512-GByte-Version der SDXC-Karten der Fall war: Die 800 Euro, die anfangs dafür aufgerufen wurden, waren und sind nun mal kein Pappenstiel.

Dieser Preis hat sich jetzt, zwei Jahre nach der Präsentation, zwar je nach Variante bzw. Geschwindigkeitsklasse halbiert bis geviertelt, aber "mal eben" kauft sich das ein Hobbyist dennoch nicht ein.

Über Preise und einen genauen Marktstart der neuen 1-TByte-Karte ist noch nichts bekannt – 2016 scheint es damit allerdings nichts mehr zu werden.

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