SanDisk: Neue SSD für mobile & Embedded-Geräte

Mit der Z400s zielt SanDisk auf mobile Anwender und Geräte mit Embedded-Anwendungen - wie beispielsweise Kassensysteme und Geldautomaten - ab.

Gerade wegen letzteren ist die Kapazität eher gering gewählt und es sind "nur" SSDs von 32 bis 256 Gigabyte Speicherkapazität angekündigt. Denn speziell bei Embedded-Anwendungen ist der benötigte Speicherplatz eher gering, sodass durch die Wahl einer kleinen Kapazität eine kostengünstigere SSD realisiert werden kann.

In der Theorie sollte sich der auf 15 nm verkleinerte Herstellungsprozess auf verschiedene Weise positiv auswirken. Sowohl Platzbedarf, Produktionskosten als auch Energiebedarf sollten sinken, was gerade bei kleinen Bauformen von Vorteil ist. Folglich gibt es die Z400s sowohl im 2,5"-, mSata-, M.2-2280- als auch M.2-2242-Format.

Ob SanDisk einen potenziellen Preisvorteil schon zur Produkteinführung an den Kunden weitergibt, muss sich erst noch herausstellen.

Informationen über den Controller gibt SanDisk wie üblich nicht. Es steht aber zu vermuten, dass eine kostengünstige Lösung gewählt wurde, um im Embedded-Bereich konkurrenzfähig zu sein. Auch der Preis ist bisher nicht bekannt. Die Markteinführung soll in etwa einem Monat erfolgen. Da die Produktionskapazitäten für 15-nm-NAND-Speicher bisher noch sehr überschaubar sind, könnte es aber leicht zu Engpässen kommen.

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