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Quick Sync Vs. APP Vs. CUDA

Intels Core-CPUs der zweiten Generation: Das Sandy Bridge Review
Von , Chris Angelini

Es gibt bereits einige Media-Player (Decoder) und sowie Media-Transcoder (Encoder/Decoder), die Quick Sync nutzen können. Perfekt also, um sich ein erstes Bild von der neuen Funktion zu machen.

CyberLinks MediaEspresso enthält bereits Optimierungen für AMDs Stream (bzw. inzwischen APP) und  Nvidias CUDA. Verglichen mit einem Rechner, der die Video-Konvertierung allein in Software durchführen muss, bringen beide einen ansehnlichen Geschwindigkeitszuwachs.

Mit seinen Quick-Sync-Optimierungen spielt Sandy Bridge allerdings noch einmal in einer Klasse für sich. Eine 500-MB-Datei von 1080i für die Wiedergabe auf dem iPad mit einer Auflösung von 1024 x 768 einzudampfen, dauerte damit nur 22 Sekunden.

MediaConverter 7 stellte uns dann vor eine kleine Herausforderung. Die Vorabversion, die uns zur Verfügung stand, war für Quick Sync und AMDs Stream/APP optimiert, wollte aber unsere GeForce GTX 570 einfach nicht erkennen. Auch nach einem Update auf die neuste Demo-Version fehlte nach wie vor die Möglichkeit, per Drop-Down CUDA auszuwählen, doch wenigstens zeigen die Ergebnisse, dass die Anwendung Nvidias GPGPU-API offensichtlich einsetzt. Arcsofts Programm hat den zusätzlichen Vorteil, während des Konvertierens die CPU-Last anzuzeigen.

Die Ergebnisse überzeugen durchaus. Ohne Hardware-Beschleunigung dauerte es 1:35, um unsere Datei für das iPad zu konvertieren. Dabei war der Core i7-2600K zu 30 Prozent ausgelastet. Mit der Nvidia-Karte stieg die CPU-Last auf 50 Prozent, doch dafür war diese Konstellation auch 20 Sekunden schneller fertig. Nach dem Umstieg auf eine Radeon HD 6870 fällt die CPU-Last wieder niedriger aus, die Rechenzeit verkürzt sich aber weiter. Am eindrucksvollsten ist aber das Ergebnis mit Quick Sync, denn dann ist die Konvertierung nach 41 Sekunden beendet, wobei die CPUs nur minimal belastet werden.

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  • Derfnam , 3. Januar 2011 09:55
    Einige erhellende Worte zu HandBrake wären nett, dort wird nämlich der Text zu MainConcept wiederholt.
  • Shini , 3. Januar 2011 10:44
    Saubere Performance. AMDs Bulldozer kann sich warm anziehen. Zumal das Spitzenmodell recht billig ist mit lediglich 300 Euro. Angesichts der Leistung ist der Preis auf jeden Fall gerechtfertigt.
    Ich finde es nur etwas schade, dass anscheinend die 6 Core CPUs wohl erst mit Ivy Bridge kommen werden.

    Ich glaube der 2600K wird meinen alten Q6600 ablösen :) 
  • Anonymous , 3. Januar 2011 11:08
    Richtig geile CPU mit anständiger Grafik.
    Aber warum kriegen die die Treiber nicht gebacken? Die sind immer noch unter aller Sau. Die zwingen einen fast schon für Multimedia-Zwecke doch noch ne kleine zusätzliche Grafikkarte dazuzukaufen.
  • avatar_87 , 3. Januar 2011 11:20
    Dass der i5 2500K scheinbar keine geringere Leistungsaufnahme besitzt als der i7 2600K liegt wohl an den Testsamples? In der Vergagenheit zumindest hat das zusätzliche Hyperthreading immer ordentlich mehr Watt aus der Steckdose gezogen. Das schreit nach einem Nachtest in einem folgenden Übertaktungsartikel. Darauf wie gut sie sich nun wirklich takten lassen, bin ich nämlich auch schon ziemlich gespannt.
    Damit werden die Phenom IIs wohl komplett eingestampft. Schade eigentlich.
  • Cloud Runner , 3. Januar 2011 11:26
    Wirklich schade, die Treiber der iGPU enttäuschen. Mal schauen wie es in 2 oder 3 Monaten aussieht.
  • uhuebner , 3. Januar 2011 11:30
    Vor lauter Text hab ich garnicht gelesen, ab wann es die geben soll. Stand irgendwo was von einem Datum? Mein Geburtstag rückt näher...
  • Secure by Design , 3. Januar 2011 12:32
    und kein Wort über VT, danke
    Intels GPU/CPU soll besser sein als CUDA ?
    echt unglaublich, und die Aussage dass das Programm nicht so recht will - mit CUDA, bestätigt das nur
    mein Q6600 will auch in die Rente
    info-politik ist ech besch... von intel, danke für etwas info
  • Cloud Runner , 3. Januar 2011 12:37
    Hier ist eine komplette Featureliste falls du das suchst, VT-x haben alle.
    http://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/2011/test-intel-sandy-bridge/14/#abschnitt_komplette_featureliste
  • Secure by Design , 3. Januar 2011 12:43
    das weiss ich, danke, aber wie steht's um die MB ?
    auf einem Screenshot habe 1x nur Enable VT gesehen, sonst nirgends info
    darüber
  • Levi88 , 3. Januar 2011 13:29
    Wäre nett, wenn in dem zweiten Test auch gegen einen FSB 400 C2Q getestet wird.

    Nehme an, als Zockerplattform ists immernoch voll ausreichend.
  • Barton , 3. Januar 2011 13:41
    Das sind ja mal nette Prozessoren. Mal paar Monate warten bis eventuell bessere Steppings kommen. (Ärgere mich bis heute über meinen Heizkörper - Q6600 B3)
  • Milo , 3. Januar 2011 14:07
    Nette CPUs, aber ich werde erst aufrüsten, wenn es 4 oder besser noch 6-Kerner gibt, die nur 65 W brauchen. Bin mal gespannt wie lange das noch dauert. Dann vereinen sich mein Gamer PC und der VDR/HTPC zu einer Kiste und gut ist o_O
  • Shini , 3. Januar 2011 14:08
    Ich würde auch gerne einen vergleich sehen Q6600 @3,2 - 3,6 vs Sandy. Und bitte mit FSB 400 und jeweils Multi eben von 8 bzw. 9. Meine Leistung reicht mir noch etwas, dennoch habe ich bei BF BC2 90% Last und bei GTA 4 sogar 97%.
  • Pascha , 3. Januar 2011 15:12
    Was mich interessiert ist mehr der interne GPU.
    Ich frag mich immer noch warum der interne GPU unter Verwendung einer seperaten Grafikkarte deaktiviert wird. Gibts da nichts sinnvolles was der nebenher berechnen könnte wie diverse Physik Effekte?
    Gerade wenn keine PhysX fähige NV Karte im System steckt muss doch der CPU sowieso die Physikberechnung übernehmen.
    Und in Zeiten wo des öfteren seperate GPU´s rein zur PhysX Berechnung herangezogen werden wäre das doch an sich ne feine Sache wenn man das auf den in den CPU integrierten GPU abwälzen könnte.

    Kann mir das nur so vorstellen, daß der CPU die Physikberechnung immer noch besser hin bekommt wie die HD3000 und deshalb die Option gar nicht in Erwägung gezogen wird.

    Allerdings finde ich den Gedanken gar nicht so schlecht.
    Mit Sandy Bridge ist es vielleicht noch nicht möglich, aber für die Zukunft ein netter Ansatzpunkt wo man sich verbessern könnte.
    Dann würde der integrierte GPU auch was für Daddelkisten bringen und nicht nur für den Office, und HTPC Bereich.
  • Anonymous , 3. Januar 2011 15:51
    CPU-Kerne wie Sand am Meer, langsam wird es unübersichtlich! :o 
  • FormatC , 3. Januar 2011 19:35
    Zitat :
    Wäre nett, wenn in dem zweiten Test auch gegen einen FSB 400 C2Q getestet wird.
    Nehme an, als Zockerplattform ists immernoch voll ausreichend.
    Ich hatte meinen sogar auf 517 MHz. Für normale Anwendungen und Spiele reichts noch. Trotzdem hängt er schon 10-15% hinter den Yorkfields hinterher. Was am meisten stört, ist die verheerend schlechte Effizienz. Deshalb ist der gute alte Doppelwhopper auch über den Jordan gegangen. :) 

    Als Einsteigerquad ist das Teil fast schon ideal, nur eben nicht für 24/7.
  • paul-b , 3. Januar 2011 21:44
    @Pascha sie wird deaktiviert, weil sie zu nichts zu gebrauchen ist. intel will auf kosten von kunden mit der entwicklung und herrstellung von GPUs rumexperimentieren um künftig rechner nur auf basis von GPUs produzieren zu können - wird wohl die zukunft der branche sein.
    Wer braucht schon einen 4C/8T im büro? andererseits was kann ein gamer mit der GPU anfangen? man kauft die cpu OBWOHL sie eine integrierte GPU hat :) 
  • paul-b , 3. Januar 2011 21:45
    P.S.: werd von 775 direkt auf am3 umsteigen :) 
  • Derfnam , 3. Januar 2011 21:52
    Genau. Verschlechtere dich so richtig, Paul.
  • Headyman , 3. Januar 2011 22:55
    Mein Meckern wurde erhört! Endlich mal ein CPU-Test der die guten alten Core 2 CPUs mal wieder mit getestet hat! Glückwunsch!

    Klar haben die nix mehr melden, aber für viele Heimanwender sind die Dinger einfach noch echt gut. Mein Q6600 (da bin ich ja hier in guter Gesellschaft) auf moderaten 3,0 GHz sucht schon lange ne Ablösung, aber bisher waren die Optionen von Intel und AMD einfach nur zu schlecht (zu hoher Preis gegen zu wenig Performance-Gewinn).

    Andererseits erschreck ich schon manchmal, wenn da beim Rechnerhochfahren so Jahreszahlen von 2006 auftauchen (Ultra-Durable-Mainboard und fettem CPU-Lüfter sei Dank noch keine Altersbeschwerden, aber wie lange noch...)

    Sieht auf jeden Fall nach einer ordentlichen Lösung aus, auch wenn Intels Kombinatorik etwas merkwürdig erscheint.
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