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Blu-ray Wiedergabe und Video Performance

Intels Core-CPUs der zweiten Generation: Das Sandy Bridge Review
Von , Chris Angelini

Damit wäre das Thema Kodierung und Konvertierung abgehakt, doch wie sieht es beim Dekodieren aus? Im Vorfeld der heutigen Vorstellung interessierte uns, was Arcsoft und Cyberlink im Bezug auf Quick Sync bei der Wiedergabe von Videos planten, also sprachen wir mit beiden Firmen über ihre Programme.

Weniger als 10 Prozent CPU-Last, und das auf einer Mobil-CPU.Weniger als 10 Prozent CPU-Last, und das auf einer Mobil-CPU.

Wie sich herausstellte, ist die Decode-Pipeline von Sandy Bridge so umfangreich, dass selbst die AACS-Entschlüsselung durch den dedizierten Hardware-Block übernommen werden kann. AACS basiert auf AES-Verschlüsselung, und die meisten Sandy-Bridge-Modelle (außer die i3-Serie) bringen genau dafür praktischerweise Hardwarebeschleunigung mit.

Laut Arcsoft sieht der Idealfall so aus, dass man ein Audio-Signal in Form von kodiertem Dolby TrueHD oder DTS HD Master als Bitstream an einen HDMI-1.3- oder -1.4-kompatiblen AV-Receiver ausgibt, die CPU also den Ton nicht dekodieren muss. In diesem Fall soll die CPU-Last bei der Blu-ray-Wiedergabe praktisch bei 0 Prozent liegen.

Bitstreaming DTS-HD Master AudioBitstreaming DTS-HD Master Audio

Um das zu testen, setzten wir CyberLinks PowerDVD 10 ein und gaben wie beschrieben das Audio-Signal als Bitstream aus. Unsere Ergebnisse fielen zwar nicht ganz so niedrig aus, wie man uns vorgeschwärmt hätte. Auf einem Notebook mit Core i7-2820QM zeigte der Task-Manager während der Wiedergabe des Bond-Streifens Ein Quantum Trost, der in AVC kodiert ist, aber nur eine Last von etwa 10 Prozent an.

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