SCO vs. Linux: bizarre Klagen und Gegenklagen

Im Lauf des Sommers hagelte es bereits Aussagen und Klageschriften, die quer durch die IT-Branche für gerunzelte Stirnen sorgte. Die kalifornische Firma SCO (ehemals Cladera) versucht mit bisher nicht bewiesenen Behauptungen, Linux würde SCO-Rechte an Unix verletzen, Geld von scheinbar beliebigen Firmen aus der Branche einzutreiben - allen voran von IBM, die nach dem Wunsch SCOs 3 Milliarden US-Dollar abzuliefern hätten.

Einer der führenden Linux-Distributoren, Red Hat, platzte daraufhin der Kragen, eine Klage sollte SCO von weiteren Behauptungen und Forderungen abhalten, die sich letztlich negativ auf die Geschäfte Red Hats auswirken. Dieses Gerichtsverfahren soll nun zufolge einer Klageerwiderung durch SCO eingestellt werde, da, so das Papier, die Linux-Firma schliesslich nicht beweisen könne, dass sie irgendwann ebenfalls verklagt werden würde.

Alle Schritte SCOs würden überdies vom "First Amendment" der US-amerikanischen Verfassung geschützt, welches das Recht auf freie Rede garantiert.

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