Speicherkarten, Teil 2: SDHC-Karten mit 8 bis 16 GB
Inhaltsverzeichnis
- 1. Class 6+ SDHC-Karten im Vergleich
- 2. Lexar Professional (8GB, Class 10)
- 3. Samsung Plus MB-SP4G (8 GB SDHC, Class 6)
- 4. SanDisk Extreme (16 GB SDHC, Class 10)
- 5. Silicon Power SDHC Class 10 (16 GB)
Wir haben fünf SD-Karten mit hoher Kapazität (SDHC) von Samsung, SanDisk, Silicon Power und Transcend in unserem Labor getestet. Eine der Karten geht als klarer Sieger aus dem Rennen.
Gewöhnliche SD-Karten und SD-Karten mit einer hohen Kapazität (SDHC) sind wichtige Komponenten unseres digitalen Lebens: Digitalkameras, GPS-Geräte, Infotainment-Lösungen in Autos sowie viele weitere Geräte im Consumer-Bereich machen sich dieses Kartenformat zu Nutze. Enthusiasten benötigen jedoch nicht nur irgendeine Speicherkarte – sie wollen die Beste.
SD-Karten (die Abkürzung SD steht für Secure Digital) basieren auf dem MMC-Format (Multi Media Card). Der Hauptunterschied besteht darin, dass SD und SDHC-Karten mit einem physischen Schalter ausgestattet sind, mit dem sich der Schreibzugriff auf die Karte unterbinden lässt. Daher sind SD-Karten dicker als MMC-Karten. Obwohl die meisten SD-Karten MBR-Partitionen nutzen und bereits ab Werk mit FAT32 vorformatiert sind, ist es möglich, die Karten auch mit anderen Dateisystemen zu nutzen. Karten die nach den SD 1.0 und 1.1 Spezifikationen gefertigt werden unterstützen eine Kapazität von bis zu 2 GB. Karten mit 4 GB und darüber basieren auf den SD 2.0-Spezifikationen die auch unter der Bezeichnung SDHC bekannt sind. Kartenleser die das SDHC/SD 2.0-Format unterstützen sind abwärtskompatibel. Das Auslesen einer SDHC-Karte in einem älteren Kartenleser, der sich lediglich auf die SD 1.0 bzw. 1.1-Spezifikationen versteht, funktioniert hingegen nicht.
Weiterhin existieren noch die Formate miniSD und microSD die hauptsächlich in kleinen, tragbaren Geräten wie zum Beispiel Mobiltelefonen zum Einsatz kommen. Die Reduzierung der Größe bringt allerdings auch eine Reduzierung der Geschwindigkeit mit sich. Die SD Association hat verschiedene Geschwindigkeitsklassen für SD-Speicherkarten festgelegt. Während bei den gewohnten X-Klassifizierungen die Transferraten von den Datenübertragungsraten der CD-ROM abgeleitet werden (z.B. 60x bedeutet die 60-fache Geschwindigkeit einer CD-ROM – 60x 150 KB/s = 9000 KB/s) hat sich bei SD-Karten die Einteilung in Klassen durchgesetzt. So steht die Bezeichnung Class 2 für eine Datenübertragungsrate von 2 MB/s, Class 4 für 4 MB/s, Class 6 für 6 MB/s und so weiter.
Alle in diesem Artikel behandelten Karten entsprechen bis auf einer der Class 10. Hierbei muss man allerdings beachten, dass die Klassifizierung nichts über den maximalen Datendurchsatz aussagt sondern lediglich Auskunft über die minimal erzielbare, kontinuierliche Transferrate gibt. Wir haben uns daher Karten mit Kapazitäten von 8 GB und 16 GB der Hersteller Lexar, Samsung, San Disk Silicon Power sowie Transcend genauer angesehen.

Die Samsung-Karte finde ich rattenscharf.
(Motto: Sicher ist sicher)
Jo so eine nehm ich auf mein nächstes Picknick auf den Mond mit.
mhh intersanter Vergleich, da hat man ja richtig viel ausawhl
aber ich würde mehr zu der Karte von San Disk tendieren.
Röntgenstrahlen mit bis zu 4000 Gauss?
Gauss ist die veraltete Einheit der magnetischen Flussdichte B, hat mit ionisierender Strahlung nichts zu tun!
Echt was für Geheimdienstleute!