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Fazit

Zehn SDXC/SDHC-Speicherkarten im Vergleich
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Wer auf der Suche nach einer ausreichend schnellen SD-Speicherkarte mit anständiger Speicherkapazität für Verbrauchergeräte oder semi-professionelle Einsatzgebiete ist, sollte vor allem auf die Ergebnisse beim sequentiellen Datendurchsatz achten und die Kaufentscheidung auf dieser Grundlage treffen.

Wir haben der Vollständigkeit halber zudem Zugriffszeit und I/O-Performance getestet, um uns so ein besseres Bild der Stärken und Schwächen der getesteten SD-Karten machen zu können. Die meisten Karten sind natürlich relativ langsam, wenn es um darum geht, zahlreiche I/O-Anfragen gleichzeitig zu bedienen. Das gilt insbesondere für Schreibvorgänge. Die meisten Karten können zudem bei Random Writes mit geringen Blockgrößen absolut nicht überzeugen. Es gibt zwar ein paar Situationen, in denen SD-Karten als flexibler Speicher oder sogar als Systemlaufwerk in Systemen mit kleinstem Formfaktor eingesetzt werden können. Allerdings sollten SD-Speicherkarten definitiv nur dann zum Einsatz kommen, wenn vornehmlich sequentielle Lese- und Schreibvorgängen zu erwarten sind.

In dieser Kategorie gibt es einen klaren Sieger: Die Ultimate-XX-Serie von Kingston ist mit Abstand die teuerste, dafür aber auch die eindeutig schnellste derzeit erhältliche SD-Speicherkarten-Produktreihe. Die Ultimate XX liefert eine sequentielle Lesegeschwindigkeit von 60 MB/s und schreibt sequentiell mit 45 MB/s. Mehr geht derzeit einfach nicht, wodurch sich natürlich auch die Übertragungszeit digitaler Fotos oder HD-Videos von der Kamera deutlich verkürzt.

Allerdings wird dann auch der Kauf eines schnellen USB 3.0-Kartenlesers fällig. Ansonsten lohnt die Anschaffung einer solch teuren Karte nicht, und man kann auch gleich bei einem USB-2.0-Modell aus unserer Auswahl bleiben. Aufgrund ihrer hervorragender Performance für alle möglichen Enthusiasten/Verbrauchergeräte haben wir die Ultimate-XX-Familie mit unserem Kauftipp ausgezeichnet.

Anwender mit etwas knapperem Budget haben allerdings auch diverse Alternativen. Die SanDisk Extreme Pro basiert ebenso wie die Kingston Ultimate XX auf einem UHS-Bus, der bei SD-Karten eine maximale Bandbreite von bis zu 104 MB/s ermöglicht. Die Extreme Pro wird zwar nicht schneller als 45 MB/s, erreicht allerdings bei sequentiellen Schreibvorgängen die gleichen Geschwindigkeiten.

Viele der anderen Class-10- oder Class-6-Karten erreichen oft auch mehr als die 10 MB/s bzw. 6 MB/s, die ihre Klassifizierung versprechen. Die Professional-Serie von Lexar, die Extreme von SanDisk (nicht die Pro) und ein paar andere schaffen zwar nicht mehr als 24 MB/s, liefern aber dennoch eine Schreib-Performance, die für die meisten Geräte mit SD-Kartenspeicher absolut ausreicht.