Seagate weitet geplante Entlassungen massiv aus

Der Ende Juni von Seagate kommunizierte Stellenabbau wird deutlich umfangreicher ausfallen als bisher bekannt: War anfangs nur von 1.600 Entlassungen die Rede, will der Hersteller nun ganze 6.500 Stellen bis zum August 2017 streichen, was 14 Prozent der Belegschaft entspricht. Es werden vor allem Stellen in der Produktion abgebaut.

Gleichzeitig verkündet Seagate die Geschäftszahlen des vierten, am 1. Juli geendeten Quartals. Im Vergleich zum Vorjahr nahm der Umsatz von 2,9 Milliarden auf 2,65 Milliarden US-Dollar ab, die Börsen reagierten auf die übertroffenen Analystenerwartungen mit einem deutlichen Kursanstieg. Besonders erfolgreich waren im vergangenen Quartal die Enterprise-Festplatten - in klassischen Serverfarmen bietet HDDs (noch) einen deutlichen Preisvorteil gegenüber SSDs. 

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