Seagate Nytro XP7200: Daten mit 10 GBit pro Sekunde übertragen

Vier Nytro XM1440 M.2 sollen die Basis für die neue PCIe-SSD Seagate Nytro XP7200 8TB bilden, die neue Geschwindigkeitsrekorde aufstellen soll. Schon im März hatte Seagate durchblicken lassen, dass eine SSD mit einer Übertragungsrate von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde in der Pipeline stecke.

Jetzt hat das Kind einen Namen, und es soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Via PCIe 3 x16 können die vier zusammengeschalteten SSDs bis zu 10.000 Mbit/s sequenziell lesen bzw. 3.600 Mbit/s sequenziell schreiben. Für Random Read IOPS gibt Seagate einen Wert von 940.000 an, für Random Write IOPS 160.000.

Dabei soll die Nytro XP7200, die bei entsprechender Konfiguration wie ein RAID 0 arbeiten kann, im Schnitt 26 Watt aufnehmen. Die Crux dabei: An einem herkömmlichen PCIe-x8-Slot wäre nur der halbe Speicher nutzbar, da die SSD jeweils vier Lanes für eine der integrierten, voneinander unabhängigen NVMe-SSDs nutzt.

Neben er 8-TByte-Version soll es noch eine mit vier Terabyte geben. Genaue Daten und Preise nannte Seagate nicht.

[Update 11.8.]

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1 Kommentar
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    Dein Kommentar
  • ShieTar
    10 GByte != 10.000 Mbit/s. Bit und Byte sind tatsächlich unterschiedliche Maßeinheiten ;-)

    Und tatsächlich arbeitet die SSD nicht wie ein RAID 0, sondern es sind vier SSDs auf der gleichen Karte, und das RAID 0 müßte man noch per Software selbst anwenden.

    Achja, und die erste Grafik im Artikel hat mit der beschriebenen Karte nichts zu tun, sondern es handelt sich dabei um eine XP6000 mit 8 PCIe-lanes.
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