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HDD-Verkäufe gehen im Q4 2011 um 35% zurück

Von , Wolfgang Gruener - Quelle: Digitimes | B 12 kommentare

Seagate hat seine Verkaufsprognosen für das vierte Quartal erneut nach unten korrigiert – und der Rest der Branche sieht nicht besser aus.

Die Auswirkungen der Überflutungen in Thailand sind wesentlich dramatischer, als bisher angenommen. Allein Seagate hat laut der DigiTimes aktuell sein Verkaufsziel für Q4 2011 auf 41 bis 45 Millionen Einheiten reduziert – das entspricht einem Rückgang von 10 bis 18 Prozent.

Marktweit sieht es richtig schlimm aus: Die Verkaufszahlen der gesamten HDD-Industrie sollen im laufenden Quartal um insgesamt 35 Prozent zurückgehen. Laut der DigiTimes werden Western Digital, Seagate, Hitachi und Toshiba im vierten Quartal zusammen nur rund 103 Millionen in den Handel bringen. Im dritten Quartal waren es noch 162 Millionen Festplatten.

Western Digital dürfte es am härtesten getroffen haben: Im dritten Quartal verkaufte das Unternehmen noch 58 Millionen Festplatten, in diesem Quartal sollen es 22 bis 26 Millionen sein. Hitachi wird von 32 auf ca. 20 Millionen und Toshiba von 22 Millionen auf ca. 12 Millionen einbrechen.

Im Gegensatz zu den düsteren Verkaufszahlen soll die globale Nachfrage von Festplatten laut Seagate aber bei 180 Millionen Einheiten im vierten Quartal liegen – eine ziemliche Diskrepanz zu den Produktionszahlen der Hersteller und DER Grund für die drastisch gestiegenen Marktpreise der Festplatten.

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  • Derfnam , 23. November 2011 18:56
    Nur?
  • Robobender , 23. November 2011 21:56
    ...vielleicht hätte man an ein "backup" der Produktionsanlagen denken sollen. Im ersten Stock oder so, wo es trocken ist ;) 
  • Kohuma , 24. November 2011 08:29
    ach ne, ganz überraschend. wie sollen sie denn welche verkaufen, wenn sie keine haben... -.-
  • Alle 12 Kommentare anzeigen.
  • seeigel , 24. November 2011 10:01
    Robobender: Welcher Kunde wäre im Sommer noch bereit gewesen für vorhandene "Backupanlagen" mehr auszugeben?
    Da zählte doch nur "billig und noch billiger"
  • Krampflacher , 24. November 2011 13:12
    Betrifft der Einbruch eigentlich auch SSDs?
  • Iraklis , 24. November 2011 21:26
    Das Wasser ist zurück gegangen, wäre schön wenn die Preise auch zurück nach unten gehen würden :-)
  • brosch-24 , 24. November 2011 21:40
    Hi,
    @Krampflacher, nö, sind eher stabil geblieben.
    Hätte auch einen grösseren Rückgang erwartet.
    Gruß
  • Derfnam , 24. November 2011 21:44
    Rückgang?
  • brosch-24 , 24. November 2011 22:10
    Hi derfnam,
    Rückgang der Verkaufszahlen.
    Gruß
  • Derfnam , 24. November 2011 22:15
    Eben: wieso? Es werden weniger HDDs gekauft, aber mehr SSDs. Und die Preise halten sich da ja, wenngleich auf extrem hohem Niveau, aber sie steigen nicht um 300 Prozent. Ist eh n abgekartetes Spiel, das.
  • campi , 25. November 2011 09:36
    Bin da Derfnams Meinung, einem Produkt mal eben den 3 fachen Preis anzupinnen und dann auch noch zu behaupten "Das fängt erst an, Anfang nächsten Jahres wird der Preis noch höher sein und die Produktion ist erst Ende 2012 wieder normal etc...". Für mich wollen die nur die Kunden für dumm verkaufen und ihre Lagerbestände zu möglichst hohen Preisen verkaufen.

    Man soll mich nicht falsch verstehen, die Flutkatastrophe war eine sehr schlimme Geschichte aber die versuchen jetzt mit weniger Aufwand (keine neue Produktion bzw nur noch in den 40% die nicht in Thailand produzieren) den selben Umsatz (einfach die Preise erhöhen [den Gewinn an sich auch]) daraus Kapital zu schlagen.

    Mir kommt keine neue Platte und damit kein neuer PC (Sollte SSD sowie HDD enthalten) ins Haus, bis die Preise wieder ein normales Niveau haben. Schade, wollte das Anfang 2012 in Angriff nehmen. :( 
  • mabartje , 25. November 2011 13:41
    Das Problem wird sich mittelfristig eh noch verschärfen, da es eigentlich nur noch 2 Anbieter im Consumer Bereich gibt... wenn die sich einig werden, wird es noch schlimmer für uns Kunden! ..