Studie: 87 Prozent der Android-Smartphones sind angreifbar

An der Studie nahmen über 20.000 Android-Nutzer teil. Geprüft wurden elf bekannte und als kritisch eingestufte Sicherheitslücken, darunter KillingInTheNameOf, Gingerbreak und Fake ID - letztere kann etwa die Android-App-Berechtigungen aushebeln.

Anteil der angreifbaren Smartphones. Bild: University of CambridgeAnteil der angreifbaren Smartphones. Bild: University of Cambridge

Die Cambridge-Studie zeigt zwei Umstände auf: Zum einen gab es in den vergangenen Jahren kaum einen Zeitpunkt, zu dem weniger als 30 Prozent der verwendeten Smartphones nicht potentiell angreifbar gewesen wären - zu einigen Zeitpunkten war faktisch jedes Android-Smartphone von mindestens einer kritischen Sicherheitslücke betroffen. Zweitens zeigten die Forscher, wie sehr sich der Support einzelner Hersteller unterscheidet.

Die berücksichtigten Geräte. Bild: University of CambridgeDie berücksichtigten Geräte. Bild: University of Cambridge

Um diese Unterschiede zu quantifizieren, berechneten die Sicherheitsexperten für jeden einzelnen Geräte-Hersteller einen Security-Score, der unter anderem die Anzahl der noch nicht behobenen Sicherheitslücken und den Anteil der Geräte mit der aktuellsten Version des Betriebssystem beinhaltet. Wenig überraschend landen die Nexus-Geräte mit einem Score von 5,2 von 10 Punkten auf dem ersten Platz, LG folgt mit vier Punkten recht dicht dahinter. Samsung, Sony und HTC sind mit unter drei Punkten weit abgeschlagen.

Die tatsächliche Aussagekraft der Studie erscheint uns allerdings fragwürdig: Die Auflistung der in der Studie berücksichtigten Geräte umfasst ersten nicht gerade viele Geräte und zweitens auch und vor allem Uralt-Modelle wie das HTC Sensation aus dem Jahr 2011 und das Samsung Galaxy SI.

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