Malware gibt geraubte Daten mit Festplattengeräuschen weiter

In einem Versuch demonstrierten die Forscher die Übertragung eines 4096-Bit-RSA-Schlüssels innerhalb von 25 Minuten - und zwar über die von der Festplatte erzeugen Geräusche.

Dazu muss der Computer ohne Netzwerkanbindung erst einmal direkt mit der Schadsoftware infiziert werden. Diese manipuliert daraufhin den Lesekopf der Festplatte und erzeugt so Geräusche.

Diese codierten Signale lassen sich praktisch etwa durch ein Mobiltelefon aufnehmen oder weiterleiten, welches sich aufgrund der beschränkten Reichweite von rund zwei Metern allerdings in der Nähe befinden muss.

Die erreichte Bitrate lag im Laborversuch bei 180 Bit, was die praktische Anwendbarkeit der Methode stark beschränken dürfte. 

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6 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • bombinho
    180 Bit pro Sekunde/Minute/Stunde/Tag/Jahr?
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  • mareike
    Interesante Spielerei, das regt doch gleich die Fantasie ein wenig an. Bessere Lösung könnte die Ausgabe über die Laufwerks- LED sein (wenn vorhanden). Das könnte, wenn es Fenster gibt, auch mit einer leistungsstarken Optik von auserhalb abgegriffen werden. Oder durch künstlich erzeugte Energieverbrauchs Schwankungen, (CPU,Graka) übers Stromnetz senden. Das kann man auserhalb an der Stromversorgung abgreifen. Oder wenn die SV entkoppelt ist mit einem präparierten Handy das zufällig im gleichen Netz (intern) lädt den Code wieder einfangen. Wenn man bedenkt das bei der NSA sich sehr viele Systemhuren Gedanken über sowas machen.
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  • NameIstUnbekannt
    Bitrate = Rate = Sekunden
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