Bundesregierung plant neue Entschlüsselungsbehörde

Die "Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherbereich" (Zitis) soll bereits im kommenden Jahr ihre Arbeit aufnehmen, wofür in erster Linie IT-Spezialisten gesucht werden. Bis 2022 sollen in der neuen Behörde 400 Mitarbeiter beschäftigt sein.

Begründet wird die Einrichtung der neuen Behörde mit der zunehmenden Verbreitung von Verschlüsselungstechnologien - insbesondere auf Smartphones.

Polizeibehörden haben deshalb Sorge, dass richterlich angeordnete Überwachungsmaßnahmen nicht mehr praktisch durchführbar sind, weshalb die entsprechenden Verschlüsselungen geknackt werden sollen.

Wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums betont, gehe es gerade nicht um eine anlassbezogene Massenüberwachung, sondern lediglich um die Aufrechterhaltung der Fähigkeit zu (richterlich) genehmigten Überwachungsmaßnahmen.

Eine Pflicht der Software-Entwickler zur Einbau von Hintertüren werde es nicht geben. 

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7 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • nonexistent
    Ist es nicht Aufgabe der Regierung, Kriminalität zu unterdrücken und bestrafen, anstatt selbst zu begehen?
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  • johannes_franke
    Steuergeldverschwendung! Und dann auch noch für eine Sache, die gegen die Bürger selbst gerichtet ist, die diesen Schwachsinn bezahlen sollen. WTF
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  • Ressorator
    Ob die auch einen Kurier entschlüsseln können?
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