Chef von Stehroller-Firma Segway stürzt Klippe hinab

Polizist auf Segway-StreifePolizist auf Segway-Streife

Segway-Roller aus den USA bekommen schon seit 2001 die Aufmerksamkeit der Zuschauer. Sie besitzen nur zwei Räder und wollen trotzdem nicht von alleine umkippen. Der britische Multimillionär Jimi Heselden übernahm erst 2009 das Ruder bei der Firma Segway. Nun wurde ihm der Hightech-Scooter zum Verhängnis.

Jimi Heselden ist totJimi Heselden ist totWie der "Guardian" berichtet, testete der Unternehmer einen geländegängigen Prototypen des Rollers. Demnach sei Heselden mit seinem Gefährt eine zehn Meter hohe Klippe hinabgestürzt und in den darunter liegenden Fluss Wharfe gefallen. Die Polizei geht von einem Unglück aus. Ein Sprecher von Heseldens Firma Hesco Bastion bestätigte gegenüber der BBC den Tod ihres Gründers und sprach von einem "tragischen Unfall".

Segway können bis zu einer Geschwindigkeit von 20 Stundenkilomtern beschleunigen. Die Gehhilfen werden gerne zum Sightseeing oder als Transportmittel auf Werksgeländen eingesetzt. Wirtschaftlich hielt sich der Erfolg jedoch in Grenzen.

Reich geworden war Heselden durch eine ganz andere Idee:  Er ließ sich in den Neunzigern einen mobilen Sandsach patentieren. Diese schnell zu errichtende Befestigungsanlage wurde gerne vom Militär im Irak und in Afghanistan benutzt, kam aber auch bei Hochwasser-Katastrophen zum Einsatz.

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21 Kommentare
    Dein Kommentar
  • Quote:
    Er ließ sich in den Neunzigern einen mobilen Sandsach patentieren.

    LOL. Ich lasse mir dann einen in China umfallenden Reissack patentieren. Dieser wird noch viel lieber von Nachrichtenmagazinen in aller Welt benutzt. ;)
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  • hm nicht so richtig gute werbung für das produkt....

    aber wer sandsäcke im iran (wüste) verkaufen konnte...

    trotzdem tragisch...
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  • Tja, das ist so, als würde Herr Hipp beim Selbstversuch an seinem klebrigen Babybrei ersticken :)
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