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Wortmann: Dreh-Display

Zwei Semi-Ruggedized Notebooks, zwei Ansätze: Wortmann Terra Mobile Industry 1280 und Panasonic Toughbook CF-53
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Das Display des Wortmann ist schwenkbar und macht aus dem Notebook so im Displayumdrehen ein Tablet - es handelt sich also um ein sogenanntes “convertible”. Touch-empfindlich ist es zudem, was dem Tablet-Gedanken entgegen kommt. Der passende Stift für die Handschrifteingabe ist an der rechten Seite des Gerätes zu finden und lässt sich dort bei Nichtbenutzung in einem entsprechenden Einschub verstauen. Mit einer Auflösung von 1200 x 800 Pixel und einem mattem 12.1" Display hat das Wortmann eine akzeptable Auflösung.

Interessant wird es, wenn man die Werte der Helligkeits- und Kontrastverteilung betrachtet. Hier kommt das Wortmann auf gute 198 cd/m² bei der durchschnittlichen Helligkeit, kein grandioser aber guter Wert. Beim Schwarzwert gefällt das Wortmann hingegen mit 0,46 cd/m². Ein guter Wert! Am Ende kommt das Koffernotebook auf einen ansehnlichen durchschnittlichen Kontrastwert von 1:433.

In der Praxis schneidet das Wortmann entsprechend gut ab. Das Display lässt sich hell genug einstellen um damit angenehm in Innenräumen, aber auch bei direktem Lichteinfall und im Außeneinsatz arbeiten. Dabei kommt dem Wortmann einerseits das matte Display, andererseits die Mischung aus gutem Schwarzwert und guter durchschnittlicher Helligkeit zugute.

Ob man an einem ruggedized Notebook mit berührungsempfindlicher Oberfläche nun jeden Abend ein Film schauen wird, sei dahin gestellt, die Farbtreue und den Blickwinkel auch im bewegten Medium zu testen, haben wir uns trotzdem nicht nehmen lassen. So können wir bilanzieren: Es geht. Durch den guten Schwarzwert kann das Wortmann auch dunkle Filmszenen gut darstellen. Die Farben wirken allgemein sehr satt und warm. Der Blickwinkel ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Selbst bei fast seitlicher Ansicht kann man noch befriedigend gut bewegte Bilder anschauen. Für das wohl eher vorgesehene Einsatzgebiet draußen und unterwegs ist dieses Testurteil ebenfalls nicht schlecht, denn es zeigt, dass das Display gut verarbeitet ist und entsprechend gut einzusehen ist.


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  • Marius70 , 3. November 2011 07:58
    Eine Frage, ist die Stifteingabe beim Convertible drucksensitiv? Und wenn ja, ist der Induktionsstift dann batterielos (WACOM, N-Trig) oder benötigt er eine Batterie? Hintergrund der Frage, kann man das Tablett sonit als Outdoor-Künstlerkladde nutzen?
  • Anonymous , 3. November 2011 09:59
    Keine schlechte Idee das drehbare Display!
    Den Preis finde ich bei beiden Geräten als zu hoch angesetzt!
  • TierBSE , 3. November 2011 10:16
    @Marius70, das dürfte ein resistives Touch Display sein, also eine "Folie" die Druckempfindlich ist. Das kann man dann mit jedem Stift, Finger oder Kippenstummel bedienen. ;-)
  • dfx , 3. November 2011 16:20
    Das Wortmann sieht aus wie der Fujitsu T731. Den will sich ein Kommilitone unbedingt kaufen, liegt auch etwa beim Preis des Wortmann, selbes Format, aber hat einen i5 der zweiten Generation. Ich hatte gedacht, der Wortmann wäre eine Alternative, aber da käme ja eher das vorhergehende Modell von Fujitsu in Betracht, ebenfalls mit Schwenkdisplay, aber mit i5 der ersten Generation. Nur preislich ist es bei 200 EUR Unterschied wohl eher ratsam die neuere Generation zu nehmen, oder?
    Also wenn es um mich ginge, dann ist mir die CPU Leistung nicht so wichtig, bin da eher der Praktiker. Was für denjenigen entscheidend ist, der sich solch ein Schwenkdisplay-Netbook-Tablet holt, na ja, wozu muss denn da alles Top sein. Aber egal, ich wollte halt gern auch die Fujitsu-Produkte erwähnt wissen. Die sind eigentlich günstiger als Wortmann.
  • Marius70 , 3. November 2011 19:25
    Zitat :
    @Marius70, das dürfte ein resistives Touch Display sein, also eine "Folie" die Druckempfindlich ist. Das kann man dann mit jedem Stift, Finger oder Kippenstummel bedienen. ;-)


    :)  ich weiß, ich weiß, aber bei Convertibles ist es durchaus nicht unüblich, dass es zusätzlich einen induktiven, aktiven Digitizer gibt. Die Touchsteuerung wird, kommt der Stift dem Display näher als 1-2 com, abgeschaltet. Man hat sozusagen ein Cintiq mit Rechner und Akku (na gut, geschummelt, für das Cintiq gibt es andere Stifte, kommt aber nah ran). Und dies würde mich bei den technischen Daten wirklich interessieren, was hier verbaut ist: Ist es ein:

    Wacom penabled = wintab.dll = Kompatibel mit Adobe und allem anderen

    N-Trig = wird nicht von Adobe unterstützt, dafür von Corel, nun ja, immerhin

    Anderer Hersteller (Aiptek) = Stift mit Batterie, theoretisch nicht schlecht aber praktisch Schrott.

    Resistives Touch mit Plastik-Stylus = WTF!!! ;-) nicht zu dem Preis und wozu?