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Zwei Semi-Ruggedized Notebooks, zwei Ansätze: Wortmann Terra Mobile Industry 1280 und Panasonic Toughbook CF-53

Zwei Semi-Ruggedized Notebooks, zwei Ansätze: Wortmann Terra Mobile Industry 1280 und Panasonic Toughbook CF-53
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Viele Notebooks schieben in Uni-Hörsälen, auf Schreibtischen oder im Wohnzimmer Dienst. Es gibt aber auch eine Spezies von Mobilrechner, die für den Einsatz außerhalb dieser "Kuschelzonen" gedacht sind. Wir stellen zwei sehr Unterschiedliche Modelle vor.


Schicke und edle Geräte für den heimischen Schreibtisch oder das tägliche Business gibt es in Hülle und Fülle. Aber sobald diese Notebooks öfter auf Reisen gehen, tut man gut daran, sie entsprechend mit Samthandschuhen anzufassen oder sie in schicke Umverpackungen, sprich Sleeves, zu stecken. Auch ein Regenschauer über der Tastatur oder einen harten Schlag auf den Deckel sollte man lieber vermeiden. Es gibt jedoch auch für solche Einsatzgebiete Notebooks - ruggedized Laptops. Die gibt es in den Ausführungen "Business ruggedized" (im Meeting kippt das Mineralwasser in die Tastatur), "semi ruggedized" (sollen auch schon den längeren Einsatz im Freien bei alles anderem als Sonnenschein aushalten) und "fully ruggedized" (quasi die Ausführung für Polarforscher, Dokumentarfilmer, Kriegsberichterstatter, Militärs und das THW).

Zwei Notebooks aus der Sparte "semi" haben wir im Oktober getestet und wollen sie hier heute vorstellen. Vorneweg: Eigentlich sollte und soll der heutige Artikel nicht ein klassischer Vergleichstest sondern eine kleine Sichtung aktueller Geräte in diesem Segment werden. Dementsprechend sollte das Testfeld auch größer ausfallen, doch Dell machte nach langem Hin und Her einen Rückzieher, weil man kurzfristig kein in Deutschland verfügbares Modell bereitstellen konnte. Mit dem mit Core i3 ausgestattetem Modell, das man uns hätte schicken können, wollte man nicht antreten - obwohl es primär um Tugenden wie Verarbeitung, Display und, natürlich, Robustheit gehen soll, und nicht um die Performance. So bleiben zwei sehr unterschiedliche Kandidaten im Testfeld, mit sehr verschiedenen Ansätzen, anderer Technik, und anderem Format. Doch eins nach dem anderen.

Stellen wir unsere beiden Teilnehmer kurz vor. Von der deutschen Firma Wortmann stammt das Terra Mobile Industry 1280, bei dem die Zahl für die Display-Auflösung steht. Als 12-Zoll-Gerät ist es handlich und für ein abgehärtetes Gerät vergleichsweise leicht. Weiterer Vorteil dieses Modells ist der drehbare Bildschirm, der das Notebook im Handumdrehen in ein Tablet mitsamt Stifteingabe werden lässt. Das kleine Gehäuse bietet dafür aber keinen Platz für ein optisches Laufwerk. Außerdem hat sich Wortmann hier für einen ULV-Prozessor der Arrandale-Generation, also der ersten Core-i-Reihe, entschieden.

Mit 14-Zoll-Bildschirm und höherer Auflösung von 1366 x 768, dafür aber ohne Tablet-Funktionalität, tritt Panasonics Toughbook CF-53 an. Das Gehäuse wirkt wuchtiger und schon optisch noch härter. Das größere und schwerere Chassis kann neben dem optischen Laufwerk noch einen riesigen Akku aufnehmen und bietet Platz für eine aufwändigere Kühllösung. Durch sie kann ein normaler Sandy-Bridge-Prozessor der mobilen i5-Serie zum Einsatz kommen.
5 Kommentare anzeigen.
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  • Marius70 , 3. November 2011 07:58
    Eine Frage, ist die Stifteingabe beim Convertible drucksensitiv? Und wenn ja, ist der Induktionsstift dann batterielos (WACOM, N-Trig) oder benötigt er eine Batterie? Hintergrund der Frage, kann man das Tablett sonit als Outdoor-Künstlerkladde nutzen?
  • Anonymous , 3. November 2011 09:59
    Keine schlechte Idee das drehbare Display!
    Den Preis finde ich bei beiden Geräten als zu hoch angesetzt!
  • TierBSE , 3. November 2011 10:16
    @Marius70, das dürfte ein resistives Touch Display sein, also eine "Folie" die Druckempfindlich ist. Das kann man dann mit jedem Stift, Finger oder Kippenstummel bedienen. ;-)
  • dfx , 3. November 2011 16:20
    Das Wortmann sieht aus wie der Fujitsu T731. Den will sich ein Kommilitone unbedingt kaufen, liegt auch etwa beim Preis des Wortmann, selbes Format, aber hat einen i5 der zweiten Generation. Ich hatte gedacht, der Wortmann wäre eine Alternative, aber da käme ja eher das vorhergehende Modell von Fujitsu in Betracht, ebenfalls mit Schwenkdisplay, aber mit i5 der ersten Generation. Nur preislich ist es bei 200 EUR Unterschied wohl eher ratsam die neuere Generation zu nehmen, oder?
    Also wenn es um mich ginge, dann ist mir die CPU Leistung nicht so wichtig, bin da eher der Praktiker. Was für denjenigen entscheidend ist, der sich solch ein Schwenkdisplay-Netbook-Tablet holt, na ja, wozu muss denn da alles Top sein. Aber egal, ich wollte halt gern auch die Fujitsu-Produkte erwähnt wissen. Die sind eigentlich günstiger als Wortmann.
  • Marius70 , 3. November 2011 19:25
    Zitat :
    @Marius70, das dürfte ein resistives Touch Display sein, also eine "Folie" die Druckempfindlich ist. Das kann man dann mit jedem Stift, Finger oder Kippenstummel bedienen. ;-)


    :)  ich weiß, ich weiß, aber bei Convertibles ist es durchaus nicht unüblich, dass es zusätzlich einen induktiven, aktiven Digitizer gibt. Die Touchsteuerung wird, kommt der Stift dem Display näher als 1-2 com, abgeschaltet. Man hat sozusagen ein Cintiq mit Rechner und Akku (na gut, geschummelt, für das Cintiq gibt es andere Stifte, kommt aber nah ran). Und dies würde mich bei den technischen Daten wirklich interessieren, was hier verbaut ist: Ist es ein:

    Wacom penabled = wintab.dll = Kompatibel mit Adobe und allem anderen

    N-Trig = wird nicht von Adobe unterstützt, dafür von Corel, nun ja, immerhin

    Anderer Hersteller (Aiptek) = Stift mit Batterie, theoretisch nicht schlecht aber praktisch Schrott.

    Resistives Touch mit Plastik-Stylus = WTF!!! ;-) nicht zu dem Preis und wozu?