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Samsung Galaxy S7 bekommt Mediatek Helio X25

Von , Matthieu Lamelot - Quelle: Tom's Hardware FR | B 0 kommentare

In den Datenbanken des Geekbenchs taucht Samsungs Galaxy S7 mit Mediatek-Prozessoren auf. Ob die Modelle ausschließlich zu Testzwecken bestimmt sind oder auf den Markt kommen, bleibt abzuwarten.

Samsung scheint mal wieder mit Prozesssoren zu experimentieren - zumindest wenn man der Datensammlung des Geekbenchs Glauben schenkt. Dort taucht eine ganze Reihe von Ergebnissen eines Samsung-Smartphones mit dem Code SM-G930W8 auf, dem für den kanadischen Markt bestimmten Galaxy S7. Die Mehrheit der Resultate gehören zu Geräten mit einem hauseigenen Exynos-8890-SoC, daneben lassen sich jedoch eine nicht zu übersehende Anzahl von Geräten mit einem MT6797 - dem Mediatek Helio X20 - oder dem MT6797T finden, der auch als Helio X25 bezeichnet wird.

Und das Mediatek-SoC schlägt sich im Geekbench-Test nicht mal schlecht. Das X25 erreicht ein ähnliches Leistungsniveau wie der Exynos 8890 - allerdings wird mit dem Testlauf lediglich die Leistungsfähigkeit der CPU-Kerne bemessen. Die GPU des Samsung-Chips sollte deutlich performanter sein. Zwar setzen beide Hersteller auf die Mali 880 von ARM, doch bei Mediatek kommen lediglich vier Cluster zum Einsatz, die mit 700 MHz getaktet werden; bei Samsung sind es dagegen zwölf 650 MHz schnelle Einheiten.

Die Koreaner haben bisher lediglich verlautbaren lassen, dass das Galaxy S7 in Versionen mit Qualcomms Snapdragon 820 oder dem genannten Exynos 8890 erhältlich ist. In der Vergangenheit wurden aber auch schon verschiedene Chips parallel verbaut. So wurde bereits das Galaxy S2 mit einem Exynos 4412 oder einem TI OMAP 4430 ausgeliefert.

Es ist jedoch nicht gesagt, dass die Mediatek-Prozessoren tatsächlich in einem Galaxy S7 auf den Markt kommen - viele Nutzer dürften sich dann nämlich um einen echten Highend-Prozessor gebracht sehen. Möglicherweise fährt der Hersteller interne Tests für ein anderes Gerät oder künftige Entwicklungen. Sollte der Snapdragon 820 tatsächlich 70 Dollar kosten, wie jüngst spekuliert wurde, dürfte das Interesse an einer Alternative groß sein - vermutlich lässt sich dieser hohe Preis nicht im vollem Umfang auf den Kaufpreis umschlagen.

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