2013 wurden mehr als eine Milliarde Smartphones verkauft

Spätestens im vergangenen Jahr haben Smartphones ihren Avantgarde-Status verloren und sind zu einem banalen Alltagsobjekt geworden - dies zeigt eine Zahl mehr als deutlich: 2013 wurden mehr als eine Milliarde der Taschencomputer mit Telefonfunktion verkauft, genauer 1,0042 Milliarden, wenn man dem Zählwerk von IDC vertraut.

Damit übersteigen die Verkäufe des letzten Jahres die von 2012 um 38,4%. Dank günstiger Modelle - auf den aufstrebenden Märkten Chinas und Indiens kostet der Großteil der verkauften Modelle weniger als 150 Dollar - sind Smartphones mittlerweile auch die am meisten verkauften Mobiltelefone als solche und haben bei den Mobiltelefonen einen Anteil von 55,1%.

Dabei konnte Samsung seine Führungsrolle behaupten. Die Koreaner konnten 314 Millionen Geräte absetzen, was einem Marktanteil von 31,3% entspricht. Auf Platz zwei folgt Apple; die Amerikaner brachten es auf immerhin 153,4 Millionen iPhones und bedienten somit 15,3% der Käufer. Auf den weiteren Plätzen folgen Huawei, Lenovo und LG mit einem Anteil von 4,9% bzw. 4,8% und 4,5%. Dicht auf den Versen der Top 5 ist ZTE. Die Chinesen verkauften nur fünf Millionen weniger als LG.

Ebenfalls nicht mehr unter den Topverkäufern vertreten ist Nokia, rechnet man alle Mobiltelefone zusammen behielten die Finnen mit 251 Millionen Stück jedoch den zweiten Platz. Nur Samsung ist auch bei dieser Rechnung nicht der Spitzenplatz zu nehmen. Der Hersteller konnte alles in allem 446,7 Millionen Handys und Smartphones losschlagen.

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1 Kommentar
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  • Tesetilaro
    Wenn wir jetzt noch berücksichtigen, daß die SoCs in den apple-phones zum großen Teil aus dem Hause Samsung stammen *g*
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