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Smartphones auch weltweit auf Sättigungskurs

Von - Quelle: Digitimes | B 1 kommentare

Laut IDC ist der Smartphone-Markt auch weltweit auf direktem Kurs Richtung Marktsättigung unterwegs: 2015 soll jedenfalls das letzte Jahr mit einer zweistelligen Wachstumsrate gewesen sein.

Wie schon über die Marktentwicklung in Deutschland berichtet, hat IDC jetzt auch für den gesamten Weltmarkt das Ende des Smartphone-Booms vorhergesagt. Weiteres Wachstum ist demnach zwar noch angesagt, was auf dem Bedarf in den Schwellenländern zu verdanken sein wird, aber die Zeit der explosiven Steigerungen ist demnach vorbei.

IDC: Smartphonemarkt bis 2020IDC: Smartphonemarkt bis 2020

Angesichts der gesunkenen Wachstumraten in der letzten Jahre und dem jetzt veröffentlichten Wert für das Geschäftsjahr 2015, der mit 10,4 Prozent Steigerung nur noch knapp zweistellig wurde, ist diese Vorhersage natürlich einfach und recht sicher zu treffen. Allerdings entspricht dieser Wert rund 1,44 Milliarden verkauften Smartphones – und das wird nicht weniger.

Für 2016 erwartet IDC, dass etwa 1,5 Milliarden Smartphones ausgeliefert werden und damit die Gesamtzahl nur noch um 5,7 Prozent steigen soll. Das soll sich bis 2020 auf 1,92 Milliarden Einheiten steigern. Gleichzeitig soll der durchschnittliche Verkaufspreis eines Smartphones von 295 US-Dollar im Jahr 2015 auf 237 US-Dollar im Jahr 2020 sinken, Folge der größeren Verkaufszahlen in den Schwellenländern und anderer Effekte.

Den Löwenanteil wird Android einnehmen, mit großem Abstand gefolgt von iOS. Windows und die anderen Betriebssystem sollen nach diesen Vorhersagen mehr oder weniger irrelevant bleiben, auch wenn immer wieder neue Hersteller auf den einen oder anderen Zug aufspringen oder ihn zum Laufen bringen wollen.

Parallel dazu veröffentlichte Statista eine Grafik auf Basis der CEMIX-Zahlen von BVT, GfK und gfu, wie Smartphones sich in Deutschland auf die Verkäufe anderer Produktgruppen ausgewirkt haben. Dabei wurde der Marktstart des iPhones 2007 als Referenztermin ausgewählt.

Smartphones vs. andere Produktgruppen in DeutschlandSmartphones vs. andere Produktgruppen in Deutschland

Selbstredend haben die normalen und besser ausgestatteten Handys am heftigsten gelitten, doch auch bei MP3-Playern, Digitalkameras und Navigationsgeräten ist der Absatz in diesem Zeitraum massiv zurückgegangen. Allerdings werden von der Industrie auch andere Effekte wie längere Austauschzyklen genannt.

Zur Orientierung: 2007 wurden noch acht Millionen MP3-Player verkauft, 2015 waren es gerade mal noch 1,4 Millionen.

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  • samserious , 5. März 2016 15:10
    Ein mieser billigst-MP3-Player lässt sich gut durch ein Smartphone ersetzen, ebenso quasi-Smartphone-Player wie der IPod Touch. Manchmal müssen es aber auch Tasten sein statt Touchscreen (z.B. beim Radfahren, daher mein Clip+). Oder es werden besondere Maßstäbe an die Klangqualität, Lautsärke etc. gelegt, dann muss ein "echter" DAP vom Schlage eines IBasso, FiiO X5 etc. her. Gerade letztere mögen zwar einen geringen Marktanteil haben, haben aber auch ihre Fangemeinschaften.
  • 1 kommentare