Intel Xeon D-2100: Bis zu 18 Skylake-SP-Kerne

Intel gibt auf dem Servermarkt den Platzhirsch und präsentiert im Rahmen der Xeon-D-2100-Serie gleich 14 neue Modelle, die allesamt auf er Skylake-SP-Architektur basieren und mit vier Speicherkanälen einen Arbeitsspeicher mit einer Größe von bis zu 512 Gigabyte unterstützen.

Die Prozessoren erreichen einen Basistakt zwischen 1,6 und 2,2 GHz. Werden alle Kerne mit Hilfe der Turbo-Funktion übertaktet, sind Geschwindigkeiten zwischen 2,2 und 2,8 GHz möglich - was nicht zuletzt von der Anzahl der im Prozessor integrierten CPU-Kerne abhängt. Wird nur ein einzelner Kern übertaktet, wird bei allen Chips der Serie eine Geschwindigkeit von 3,0 GHz erreicht. Das Topmodell der Baureihe ist der Xeon D-2191, der mit 18 physischen und - dank der HyperThreading-Technologie - mit 36 logischen Kernen aufwartet. Die thermische Verlustleistung liegt bei gerade mal 86 Watt.

Der Chiphersteller hat sich also an dem Spagat versucht, bei seinen neuen Chips eine höhere Leistung zu bieten, ohne dass dabei der Stromverbrauch übermäßig steigt. Sie sollen Rechenleistungen bieten, die die der entsprechenden Xeon-D-1500-Modelle um das 1,6-fache übersteigt; die Speicher-Performance wurde um den Faktor 2,8 verbessert, die Leistungen im Netzwerk sollen um das 2,9-fache gestiegen sein - die Chips unterstützen bis zu vier 10-Gbit-LAN-Ports.

Außerdem setzt Intel auf Verbesserungen bei der Sicherheit und dem Schutz der Daten. Die QuickAssist-Technologie soll bei einem Teil der angebotenen Modelle Ver- und Entschlüsseln von Daten auf eine Geschwindigkeit von bis zu 100 GB/s beschleunigen. Zudem werden die D-2100-Chips von den neuesten Sicherheitsupdates für die Meltdown- und Spectre-Lücken ausgeliefert - wenngleich der Bug selbst nach wie vor in der Hardware der Prozessoren steckt.

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