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MSI FM2-A85XA-G65

Unterbau für Trinity: Sechs Motherboards mit Sockel FM2 im Vergleichstest
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Es ist einige Zeit her, seit wir ein –G65-Board von MSI im Testlabor hatten – das letzte war damals ein micro-ATX-Board. Wir erwarten von einem ATX-Board wie dem vorliegenden vor allem mehr Slots, und der neue A85X-Chipsatz hilft dem FM2-A85XA-G65 dabei, uns diesen Wunsch zu erfüllen.

Der A85X Fusion Controller Hub (FCH) erlaubt es MSI, auf einen weiteren USB-Controllerchip zu verzichten, denn der FCH unterstützt ja ohnehin schon vier USB 3.0-Ports. Das Chipset verfügt auch über einen DisplayPort-Ausgang, den das MSI-Board dann auch an der I/O-Blende herausführt. Das Motherboard verzichtet aber auf einen eSATA-Ausgang und weist somit acht interne SATA-Ports auf.

Das MSI-Board verfügt über zwei lange PCIe-Slots, die automatisch von x16-x0 auf x8-x8 umschalten, wenn eine Karte im zweiten Slot steckt. Sein Layout erinnert an das der ECS-Platine, denn sowohl das FM2-A85XA-G65 als auch das ECS-Board verzichten auf einen x4-Slot, und wir hoffen, dass sich das auch im Preis niederschlägt.

Das FM2-A85XA-G65 von MSI weist gegenüber dem ihm preislich am ähnlichsten Konkurrenzprodukt ein paar kleine Features mehr auf, beispielsweise die Ein/Aus-, Reset- und CLR_CMOS-Taster. Des Weiteren gibt es den MSI OC Genie-Taster und einige Testpads, an denen man die Spannungen prüfen kann. Aber diese Taster sind eher für Autoren von Testberichten und Übertaktungs-Enthusiasten interessant, die Motherboards oft ohne Gehäuse betreiben. Da es sich bei der FM2-Plattform von AMD aber um eine preiswerte Plattform handelt, können wir uns schwer vorstellen, dass sich ernsthafte Übertakter mit dieser Plattform beschäftigen werden. Aber was nicht ist, kann ja noch werden: Vielleicht will MSI ja einen Übertaktungswettbewerb -auf Basis der FM2-Plattform ins Leben rufen...

Eine Unschönheit beim Layout ist, dass der Audio-Header für die kurzen Audiokabel mancher Gehäuse zu weit hinten platziert sein könnte. Aber wir kreiden das weniger dem Motherboard an, als vielmehr den zumeist betagten Gehäusen, die über zu kurze Audiokabel verfügen. Insofern kann sich ein Motherboard, das den Audio-Header weiter vorne montiert hat, ein Lobeswort verdienen. Auch die mittlerweile stark verbreiteten nach vorn gerichteten SATA-Buchsen könnten mit alten Gehäusen Probleme machen, obgleich die meisten PC-Enthusiasten dieses Design bevorzugen, weil es Konflikte mit überlangen Grafikkarten vermeidet.

In einem kleinen Plastikbeutel finden sich Verlängerungsstrippen für die Spannungsmesspunkte des FM2-A85XA-G65, was unserer Meinung nach für die meisten Anwender kaum Vorteile bringt, aber bei acht internen SATA-Ports hätten wir uns mehr SATA-Kabel gewünscht als die vier, die dem Board beiliegen.

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  • Gaensebluemchen , 11. Dezember 2012 07:48
    Das 'wie wenn man' ist bizarr. Mindestens.
    Was mich wirklich interessiert: wurde denn ASUS' Fan Xpert 2 auch mal getestet? Ich finde es prinzipiell sehr schade, dass kaum mal auf die Funktionalität der Lüftersteuerung eingegangen wird, sei es nun hier oder woanders. Und ASUS hat vier PWM-Gehäuselüfteranschlüsse auf dem Board verbaut, aber oft genug höre bzw lese ich im Forum von ärgerlichen Usern, dass die Steuerung die ja noch viel weiter verbreiteten Lüfter mit 3poligen Anschlüssen nicht handlen kann. Im Gegensatz zu zB Gigabyte. Das wäre hier wegen des speziellen Features noch interessannter zu erfahren gewesen, von wegen berechtigtem Stolz und so.
    Natürlich soll das auch eine Anregung sein, die Lüftersteuerung der Boards ab jetzt immer unter die Lupe zu nehmen :) 
  • sert , 11. Dezember 2012 15:28
    die klingonen mit ihren boards holen kräftig auf :) 
  • klomax , 11. Dezember 2012 17:42
    Da meine Präferenzen immer in Richtung des Sound-Codecs gehen, wäre der Klingone eine gute Wahl.

    Dazu einen Athlon II X4 750K + HD 7850 1GB. - Würde mir persönlich reichen.
  • dfx , 11. Dezember 2012 21:31
    Hey,

    also mich hätten ja die anderen Chipsätze eher interessiert. Ich bin eigentlich nicht gewillt für ein Mainboard den Preis oder gar noch mehr zu zahlen, den ich für die APU bezahle. Wäre nett, wenn da jemand vielleicht einen Link hätte, aber vermutlich braucht es das nicht, denn es lässt sich wohl auch zu Recht annehmen, dass sich A75, A85X in Sachen Performance nichts nehmen. Im ersten verlinkten Artikel bin ich ja der Unterschiede fündig geworden. Was war es noch, Raid 5, zwei weitere SATAIII-Anschüsse (8) und eine 'Fähigkeit', die für Leute, die nicht gewillt sind zwei dedizierte Grafikkarten dazu zu stecken, sowieso nichts bringt. So halte ich mich doch vom A85X eher fern, wenn ich ein Käufer bin, wie es von Euch auf der Eingangsseite beschrieben wird.
    Soweit die Mutmaßungen zum A75-Chipsatz und noch zur Info, Übertakten käme für mich auch kaum in Frage, obwohl ich mich dazu noch auslassen könnten, wie einfach es doch ist und wie hoch der Zugewinn an Leistung wäre. Aber ich wollte mich noch etwas tiefer bohren, d.h. nochmal 10 EUR den Preis drücken, womit wir vom A75 auf den A55-Chipsatz kämen. Sagen wir, es keult mich nicht, wenn ich noch ältere SATA(II)-Laufwerke habe, ob denn da nun SATAIII-Anschlüsse sind, oder nicht. Außerdem verfügen meine externen Gerätschaften, sei es die Digitalkamera, der MP3-Player oder eine externe Festplatte auch nicht über USB3-Anschlüsse und Anschaffungen in der Richtung sind auch nicht geplant.
    Wer würde jetzt sagen, ich sollte mir trotzdem eher ein Board mit mindestens A75-Chipsatz holen? Oder besser gefragt, wer liefert mir die vermeintlich fehlenden Argumente?
  • xvYCC , 12. Dezember 2012 13:40
    Nun ja zumindest zum USB3 kann ich sagen: Der 32GB Stick den ich mir kürzlich angeschafft habe, hat dazu geführt, dass meine alte externe 2,5er über Ebay von dannen zog. Ansonsten kann ich nur sagen, SSDs sind auch für Ottonormal-User mehr als lohnenswert - und ich würde nicht wissentlich 10€ sparen und auf die volle Performance verzichten. Dann lieber doch Hardware aus zweiter Hand kaufen. ;) 
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