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A85F2-A Golden Firmware

Unterbau für Trinity: Sechs Motherboards mit Sockel FM2 im Vergleichstest
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Wir möchten jedem Motherboard in diesem Test gleich viel Raum in der Vorstellung geben – das ist aber beim ECS A85F2-A Golden schwierig, denn es weist nur eine einzige für Hardware-Enthusiasten interessante Seite auf.

Eine geringere Anzahl an Einstellmöglichkeiten heißt aber nicht unbedingt, dass alle korrekt bezeichnet sind oder korrekt funktionieren: Der DDR3-2400-Multiplier ist als DDR3-2600 bezeichnet, und unsere RAMs, die normalerweise DDR3-2666 verkraften, funktionierten zuerst nicht stabil, nicht einmal mit dem DDR3-2133-Setting. Stattdessen mussten wir bei DDR3-1866 beginnen und dann schrittweise den CPU-Referenztakt nach oben schrauben.

Die CPU-Übertaktungsexperimente waren von vergleichsweise kleinen Problemen gekennzeichnet – das A852F2-A Golden schaffte es nicht, die APU mit 4,5 GHz stabil zu betreiben, sondern nur eine Stufe darunter: 4,45 GHz mit 44 x 101 MHz.

Der Menüschalter ‘CPU Over-clocking Func’ ließ sich zwar, wie im Bild ersichtlich, auf ‘Enabled’ stellen, was eine Beeinflussung des CPU-Referenztakts erlauben sollte, aber jedes Mal beim Neueinstieg in das UEFI-Menü stand dieser Schalter wieder auf ‘Disabled’.

Die niedrigste manuelle Einstellung, die uns das UEFI-Menü für die CPU-Kernspannung anbot, war 1,5V, wobei wir eigentlich nur 1,45V einstellen wollten. Wir fanden dann heraus, dass das Board schon in der Standardeinstellung 1,45V anlegt.

Wir hatten keine Absicht, hier mit Bildschirmfotos zu geizen – allein, es gab im UEFI-Menü von ECS keine weitere Seite, die irgendwie mit Übertakten zu tun hat. Wir konnten auch kein Foto der Menüseite zeigen, die das Abspeichern von Benutzereinstellungen erlaubt – denn es gibt keine derartige Seite. Wenn man die Einstellungen nicht abspeichern kann, muss der man bei Übertaktungsexperimenten immer wieder ganz von vorne beginnen, sobald man sich irgendwie ein selbst ein bein gestellt hat und den CLR_CMOS-Taster betätigen muss. Selbst angelegte Profile? Fehlanzeige.

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  • Gaensebluemchen , 11. Dezember 2012 07:48
    Das 'wie wenn man' ist bizarr. Mindestens.
    Was mich wirklich interessiert: wurde denn ASUS' Fan Xpert 2 auch mal getestet? Ich finde es prinzipiell sehr schade, dass kaum mal auf die Funktionalität der Lüftersteuerung eingegangen wird, sei es nun hier oder woanders. Und ASUS hat vier PWM-Gehäuselüfteranschlüsse auf dem Board verbaut, aber oft genug höre bzw lese ich im Forum von ärgerlichen Usern, dass die Steuerung die ja noch viel weiter verbreiteten Lüfter mit 3poligen Anschlüssen nicht handlen kann. Im Gegensatz zu zB Gigabyte. Das wäre hier wegen des speziellen Features noch interessannter zu erfahren gewesen, von wegen berechtigtem Stolz und so.
    Natürlich soll das auch eine Anregung sein, die Lüftersteuerung der Boards ab jetzt immer unter die Lupe zu nehmen :) 
  • sert , 11. Dezember 2012 15:28
    die klingonen mit ihren boards holen kräftig auf :) 
  • klomax , 11. Dezember 2012 17:42
    Da meine Präferenzen immer in Richtung des Sound-Codecs gehen, wäre der Klingone eine gute Wahl.

    Dazu einen Athlon II X4 750K + HD 7850 1GB. - Würde mir persönlich reichen.
  • dfx , 11. Dezember 2012 21:31
    Hey,

    also mich hätten ja die anderen Chipsätze eher interessiert. Ich bin eigentlich nicht gewillt für ein Mainboard den Preis oder gar noch mehr zu zahlen, den ich für die APU bezahle. Wäre nett, wenn da jemand vielleicht einen Link hätte, aber vermutlich braucht es das nicht, denn es lässt sich wohl auch zu Recht annehmen, dass sich A75, A85X in Sachen Performance nichts nehmen. Im ersten verlinkten Artikel bin ich ja der Unterschiede fündig geworden. Was war es noch, Raid 5, zwei weitere SATAIII-Anschüsse (8) und eine 'Fähigkeit', die für Leute, die nicht gewillt sind zwei dedizierte Grafikkarten dazu zu stecken, sowieso nichts bringt. So halte ich mich doch vom A85X eher fern, wenn ich ein Käufer bin, wie es von Euch auf der Eingangsseite beschrieben wird.
    Soweit die Mutmaßungen zum A75-Chipsatz und noch zur Info, Übertakten käme für mich auch kaum in Frage, obwohl ich mich dazu noch auslassen könnten, wie einfach es doch ist und wie hoch der Zugewinn an Leistung wäre. Aber ich wollte mich noch etwas tiefer bohren, d.h. nochmal 10 EUR den Preis drücken, womit wir vom A75 auf den A55-Chipsatz kämen. Sagen wir, es keult mich nicht, wenn ich noch ältere SATA(II)-Laufwerke habe, ob denn da nun SATAIII-Anschlüsse sind, oder nicht. Außerdem verfügen meine externen Gerätschaften, sei es die Digitalkamera, der MP3-Player oder eine externe Festplatte auch nicht über USB3-Anschlüsse und Anschaffungen in der Richtung sind auch nicht geplant.
    Wer würde jetzt sagen, ich sollte mir trotzdem eher ein Board mit mindestens A75-Chipsatz holen? Oder besser gefragt, wer liefert mir die vermeintlich fehlenden Argumente?
  • xvYCC , 12. Dezember 2012 13:40
    Nun ja zumindest zum USB3 kann ich sagen: Der 32GB Stick den ich mir kürzlich angeschafft habe, hat dazu geführt, dass meine alte externe 2,5er über Ebay von dannen zog. Ansonsten kann ich nur sagen, SSDs sind auch für Ottonormal-User mehr als lohnenswert - und ich würde nicht wissentlich 10€ sparen und auf die volle Performance verzichten. Dann lieber doch Hardware aus zweiter Hand kaufen. ;) 
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