Das M.I.T.-Menü von Gigabyte ist hinlänglich bekannt – es bietet in seinen verschiedenen Untermenüs umfangreiche Einstellmöglichkeiten ein.

Das erste Untermenü ermöglicht es, den Referenztakt und den Taktmultiplikator einzustellen. Das F2A85X-UP4 konnte unsere A10-5800K-APU stabil mit 4,5 GHz bei 1,45V betreiben.

Das Untermenü ‘M.I.T. Advanced Memory Settings’ erlaubt es, den DRAM-Taktmultiplikator einzustellen und führt zu einem weiteren Untermenü für DRAM-Timings. Genauso wie das ASRock-Board kann auch das Gigabyte-Board die Intel XMP-Timingparameter aus den Speicherriegeln auslesen.
Wenn die Schaltfläche ‘DRAM Timing Selectable’ auf der Voreinstellung ‘Quick’ belassen wird, dann gelten DRAM-Timing-Einstellungen automatisch für beide Kanäle. Der sogenannte ‘Expert Mode’ würde es erlauben, für beide Kanäle unterschiedliche Werte einzustellen – allerdings bezweifeln wir den Sinn davon.

Gigabyte scheint sich unsere Kritik an der großen Anzahl der Untermenüs zu Herzen genommen zu haben und hat nun mehrere zur Spannungseinstellung dienende Menüzeilen, die vorher auf drei Untermenüs verteilt waren, in einem einzigen Untermenü vereint. Wir erzielten die angepeilte CPU-Kernspannung von 1,45V, indem wir eine Basisspannung von 1,425V einstellten und die Load Line Calibration auf ‘Extreme’ stellten. Andere Kombinationen, wie beispielsweise eine höhere Basisspannung und eine weniger aggressive Load Line Calibration erzielten unter Last schlechtere Ergebnisse.
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Was mich wirklich interessiert: wurde denn ASUS' Fan Xpert 2 auch mal getestet? Ich finde es prinzipiell sehr schade, dass kaum mal auf die Funktionalität der Lüftersteuerung eingegangen wird, sei es nun hier oder woanders. Und ASUS hat vier PWM-Gehäuselüfteranschlüsse auf dem Board verbaut, aber oft genug höre bzw lese ich im Forum von ärgerlichen Usern, dass die Steuerung die ja noch viel weiter verbreiteten Lüfter mit 3poligen Anschlüssen nicht handlen kann. Im Gegensatz zu zB Gigabyte. Das wäre hier wegen des speziellen Features noch interessannter zu erfahren gewesen, von wegen berechtigtem Stolz und so.
Natürlich soll das auch eine Anregung sein, die Lüftersteuerung der Boards ab jetzt immer unter die Lupe zu nehmen
Dazu einen Athlon II X4 750K + HD 7850 1GB. - Würde mir persönlich reichen.
also mich hätten ja die anderen Chipsätze eher interessiert. Ich bin eigentlich nicht gewillt für ein Mainboard den Preis oder gar noch mehr zu zahlen, den ich für die APU bezahle. Wäre nett, wenn da jemand vielleicht einen Link hätte, aber vermutlich braucht es das nicht, denn es lässt sich wohl auch zu Recht annehmen, dass sich A75, A85X in Sachen Performance nichts nehmen. Im ersten verlinkten Artikel bin ich ja der Unterschiede fündig geworden. Was war es noch, Raid 5, zwei weitere SATAIII-Anschüsse (8) und eine 'Fähigkeit', die für Leute, die nicht gewillt sind zwei dedizierte Grafikkarten dazu zu stecken, sowieso nichts bringt. So halte ich mich doch vom A85X eher fern, wenn ich ein Käufer bin, wie es von Euch auf der Eingangsseite beschrieben wird.
Soweit die Mutmaßungen zum A75-Chipsatz und noch zur Info, Übertakten käme für mich auch kaum in Frage, obwohl ich mich dazu noch auslassen könnten, wie einfach es doch ist und wie hoch der Zugewinn an Leistung wäre. Aber ich wollte mich noch etwas tiefer bohren, d.h. nochmal 10 EUR den Preis drücken, womit wir vom A75 auf den A55-Chipsatz kämen. Sagen wir, es keult mich nicht, wenn ich noch ältere SATA(II)-Laufwerke habe, ob denn da nun SATAIII-Anschlüsse sind, oder nicht. Außerdem verfügen meine externen Gerätschaften, sei es die Digitalkamera, der MP3-Player oder eine externe Festplatte auch nicht über USB3-Anschlüsse und Anschaffungen in der Richtung sind auch nicht geplant.
Wer würde jetzt sagen, ich sollte mir trotzdem eher ein Board mit mindestens A75-Chipsatz holen? Oder besser gefragt, wer liefert mir die vermeintlich fehlenden Argumente?