Sony setzt künftig ungefährliche Lithium-Ionen-Akkus ein
Lithium-Polymer-Akkus sollen bei Sony schon bald die derzeit in Notebooks verwendeten Lithium-Ionen-Komponenten ablösen. Das hat Sony Electronics-Präsident Stan Glasgow erklärt.
Polymer-Akkus lieferten demnach in der Vergangenheit noch nicht genügend Kapazität, um ein Notebook ausreichend mit Energie zu versorgen. Das habe sich nun geändert; einige Handy-Hersteller setzen die Technik bereits ein. Die Polymer-Akkus hätten zudem einen entscheidenden Vorteil gegenüber ihren Konkurrenten auf Lithium-Ionen-Basis, den Sony nach dem Akku-Debakel gerne betont: Die Gefahr eines Kurzschluss durch Überhitzung gäbe es nicht.
Beide Batterietypen setzen als aktive Komponente auf Lithium. Die einzelnen Zellen in den Polymer-Akkus sind jedoch nicht unterteilt. Bei Sonys Problemakkus kam es zu einem Kurzschluss zwischen den Zellen aufgrund von Überhitzung. Dies sei nun nicht mehr möglich, da der Akku nur aus einer Zelle bestehe, heißt es bei Sony.
Das Lithium liege zudem in Form eines Gels vor, das in der Batterie verteilt ist. Dies mache die freie Wahl der Akku-Bauform möglich. So könne der Energielieferant an die leeren Teile im Laptopgehäuse angepasst werden.
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