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Sony Xperia Z2 Tablet: Extrem flach und wasserdicht

Sony Xperia Z2 Tablet: Extrem flach und wasserdicht
Von , Armande Degá

Schon der Vorgänger des aktuellen Testgerätes begeisterte mit seiner flachen Bauform und der IP-Zertifizierung des Gehäuses. In Sachen Hardware spielte es indes nicht in der ersten Liga. Das soll sich mit dem Sony Xperia Z2 Tablet ändern.

Sonys Produktlebenszyklen bei Tablets sind erfreulich lang. In dem Zeitraum, in dem die Japaner ein neues Gerät vorstellen, werfen Konkurrenten wie Samsung gleich eine ganze Handvoll Neuheiten auf den Markt. Der Vorgänger des aktuellen Testgerätes kam jedenfalls vor ziemlich genau einem Jahr in den Handel. Jetzt ist es also Zeit für was Neues, findet Sony.

Mit dem Xperia Z2 Tablet bleibt der Hersteller seinen Tugenden treu, die er mit dem Xperia Tablet Z "eingeführt" hat. Auch der Nachfolger beansprucht für sich den Titel "flachstes und leichtestes 10-Zoll-Tablet der Welt". Zudem ist auch das Gehäuse wieder nach IP 55 und IP 58 zertifiziert und damit vor eindringendem Wasser und Staub geschützt. Bis zu einer Tiefe von 1,5 Metern soll es sogar Vollbäder von maximal 30 Minuten Dauer nehmen können. Das Tablet-Vergnügen in der Badewanne wird damit also nicht zum Tanz auf der Rasierklinge – auch wenn das Z2 Tablet ähnlich scharf ist.

Dazu trägt auch das Innenleben bei: Im Testlabor von Tom’s Hardware ist das Sony Xperia Z2 das erste Tablet, das mit dem aktuell schnellsten SoC von Qualcomm ausgestattet ist. Der Snapdragon 801 APQ8074AB unterscheidet sich dennoch ein wenig von der 801-Variante namens MSM8974AC, wie sie beim Samsung Galaxy S5 und beim HTC One M8 zum Einsatz kommen.

Die Modellvariante im Z2 Tablet besitzt kein LTE-Modul und taktet mit maximal 2,36 MHz etwas geringer, beim Sony-Tablet sind es sogar "nur" 2,26 GHz. Sony hat bereits eine LTE-Version im Programm, in dem ein entsprechendes Schwestermodell des APQ8074AB verbaut ist. Aber auch dabei handelt es sich nicht um das Topmodell mit dem aktuellen Maximaltakt. Flankiert wird der Snapdragon 801 natürlich wieder von der überaus flotten Grafikeinheit Adreno 330. Zudem stehen CPU und GPU satte drei GByte Arbeitsspeicher zur Verfügung.

549 Euro ruft Sony für sein neues Tablet mit 32 GByte Speicher auf. Dafür gibt es noch zwei Kameras mit zwei bzw. acht Megapixel Auflösung, ein 10,1 Zoll großes Triluminous-Display mit 1920 x 1200 Bildpunkten, zahlreiche Kommunikationsschnittstellen und Android 4.4 ("KitKat") als Betriebssystem. Die bekannten Online-Shops listen die 32-GByte-Variante zum Testzeitpunkt zu Preisen ab knapp 500 Euro.

Technische Daten und Ausstattung
Hersteller & Modell:Sony Xperia Z2 Tablet
Prozessor:Qualcomm Snapdragon 801 APQ8074AB, 4x 2260 MHz
Arbeitsspeicher:3072 MByte
Grafikeinheit:Qualcomm Adreno 330
Display:10,1 Zoll (25,7 cm), 1920 x 1200 Pixel, Triluminous IPS
Touchscreen:Kapazitiv, Multi-Touch
Betriebssystem:Android 4.4 Kit Kat
Speicher:16 oder 32 GByte intern, bis zu 128 GByte extern
Kamera:Front: 2,2 MP; Rear: 8,1 MP
USB, HDMI, Docking, Sonstige:USB, HDMI (über Adapter), Docking, NFC, ANT+, DLNA
Kommunikation:Bluetooth 4.0, WLAN (IEEE 802.11a/ b/g/n/ac), UMTS gegen Aufpreis
Telefonfunktion:nein
GPS:ja
Abmessungen (H x B x T):26,6 x 17,2 x 0,64 cm
Gewicht:425 g
Akku:Lithium-Polymer, 6000 mAh
Lieferumfang:Netzteil, USB-/Ladekabel
UVP laut Hersteller:549 Euro
Straßenpreis zum Testzeitpunkt:ca. 500 Euro (Geizhals)
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  • besterino , 18. Juni 2014 10:10
    Guten Morgen zusammen. Ich habe das Ding nun auch schon seit ein paar Wochen und bin ganz angetan. Die Performance ist für meine Zwecke (spiele kaum und wenn eher Puzzle als Action) völlig ausreichend und Wasserschutz ist ein netter Bonus. Aber: mein Touchdisplay zickt und ein wenig Knarzen ist auch wahrnehmbar, wenn man das Gerät z.B. mal nur in einer Hand hält. Alles keine Gründe, das Gerät nicht zu benutzen und ehrlich gesagt habe ich zur Zeit keine Lust auf einen Umtausch. Das Display-Thema nervt allerdings schon.

    Was ich auch nicht verstehe, ist der Umstand, dass die Hersteller töfte dünne und leichte Geräte bauen, deren Gewicht sich dann aufgrund Schutzhülle & Co. wieder deutlich erhöht. Können die nicht einmal eingebaute (und am besten austauschbare) Außenhäute entwickeln, die einen Stoß-/Fallschutz direkt mitbringen? Guter Kompromiss war zum Beispiel damals das Nokia Lumia 800, bei dem eine gute gummiartige Hülle direkt mit dabei war (das allerdings mit wie ohne Hülle trotzdem sackenschwer war). Bitte nicht mit den "tough"-Geräten verwechseln, ich will das Ding nicht täglich auf einen Betonboden schmettern.