Sony Xperia Z3 Compact: "Mini"-Smartphone mit mächtig Dampf

Mit dem Xperia Z1 Compact hatte Sony seinerzeit wohl das beste "Mini"-Smartphone im Programm. Jetzt, schon nach wenigen Monaten, legen die Japaner nach: Das Xperia Z3 Compact lässt eine ganze Versionsnummer aus – und das zurecht.

Sonys Top-Smartphones sind schon seit einigen Jahren gegen eindringendes Wasser und vor Staub geschützt. Einen längeren Tauchgang sollten die bisherigen Modelle laut Hersteller aber maximal bis zu einer Wassertiefe von 50 Zentimetern schadlos überstehen.

Das Sony Xperia Z3 Compact ist jetzt allerdings nach IP65/68 geschützt, was bedeutet, dass es in Süßwasser bis zu einer Tiefe von 1,5 Metern einwandfrei funktionieren soll. Damit wäre es also auch beim Schwimmen ein treuer Begleiter. Doch andererseits: Wer nimmt sein Smartphone schon mit ins Becken? Aber schaden kann es nicht; Unfälle heißen schließlich nicht so, weil man sie plant.


Z3 Compact – aber wäre nach dem Z1 Compact nicht das Z2 Compact an der Reihe gewesen? Prinzipiell ja. Da Sony aber die Mini-Variante des Z2 ausgelassen hat und das Z3 ebenfalls bereits auf dem Markt ist, hat man sich dazu entschlossen, dem kompakten Ableger auch die aktuellste Versionsnummer aufzudrücken. Ein Z2 Compact würde sonst ja schon beim Erscheinen irgendwie veraltet klingen.

Die neue Kompaktklasse

Kompakt soll das Xperia Z3 Compact also sein. In Zeiten ständig wachsender Displays zählt ein 4,6-Zoll-Bildschirm in der High-End-Region tatsächlich schon zum Mini-Lager. Auch Apples iPhone kommt in der sechsten Auflage mit mindestens 4,7 Zoll daher (das iPhone 6 Plus misst sogar 5,5 Zoll).

Die kleinen Ableger von HTC One M8 und Samsung Galaxy S5, das HTC One Mini 2 und das Samsung Galaxy S5 Mini, messen hingegen "nur" 4,5 Zoll. Diese beiden Geräte sind aber auch Vertreter der gehobenen Mittelklasse, das Xperia Z3 Compact und das Apple iPhone 6 sind dagegen reinrassige Flaggschiffe. Denn auch bei seinem neuesten Kompaktmodell hat Sony wieder die Technik des großen Bruders implementiert – zumindest weitgehend.

Der Qualcomm Snapdragon 801 und die flankierende Adreno 330 GPU stellen aktuell noch die Speerspitze im Android-Segment dar. Verkleinert gegenüber dem derzeitigen Top-Modell Xperia Z3 – was wir in Kürze übrigens ebenfalls unter die Lupe nehmen – haben die Japaner die Auflösung und den Arbeitsspeicher: Statt Full-HD gibt es die normale HD-Auflösung und statt drei Gigabyte ist der RAM im Compact nur zwei Gigabyte groß.

Für reichlich Power und scharfe Bilder sollte das kleine Z3 aber dennoch gut sein.

Preislich ruft Sony 500 Euro für sein neues Kompaktmodell auf und bietet es in vier Farben an: Weiß, Schwarz, Rot und Türkis. Die Größe des internen Speichers beträgt stets 16 Gigabyte, lässt sich aber per Speicherkarte um bis zu 128 Gigabyte erweitern. Zum Testzeitpunkt war das Z3 Compact stellenweise bereits für knapp unter 450 Euro gelistet.

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1 Kommentar
    Dein Kommentar
  • Bastii
    Ich habe gerade ein Z3C als Austausch zu meinem Z1C bekommen und kann den Artikel nur bestätigen. Das einzigste was mir negativ auffällt, aber das betrifft wahrscheinlich nur einen kleinen Teil der Nutzer, ist das es beim Z3C nicht mehr ohne weiteres möglich ist das Handy zu rooten, zumindest nicht ohne Qualitätsverlust bei der Kamera. Das war beim Z1C noch problemlos möglich.
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