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Sony Xperia Z4 Tablet: Leichter, flacher, aber nicht besser

Sony Xperia Z4 Tablet: Leichter, flacher, aber nicht besser
Von , Armando Degá

Sony ist bekannt für besonders leichte und flache Tablets - und seit dem Z2 Tablet auch für besonders gute. Das Z4 soll diese "Tradition" nun fortsetzen ... und scheitert an einem Hitze- und einem Stabilitätsproblem.

Der Vorgänger unseres aktuellen Testgeräts Sony Xperia Z4 Tablet hörte auf den Namen Z2 Tablet. Zwar gibt es von den Japanern auch ein Tablet mit der Ziffer 3 im Namen, aber dessen Display misst im Vergleich zum 10,1 Zoll großen Probanden nur gut acht Zoll. Folgerichtig hört es auf den Namen Xperia Z3 Tablet Compact.

Schon das Z2 Tablet war ein waschechter High-Ender mit dem damals schnellsten Prozessor von Qualcomm, einem Full-HD-Display und sehr guter Ausstattung. Und natürlich mit den Charaktereigenschaften, die aus einem Tablet erst ein Xperia-Tablet machen: Extrem flach, extrem leicht, wasser- und staubdicht.

Diesen Tugenden sind die Japaner auch bei Nummer 4 treu geblieben bzw. haben in jeder Hinsicht noch einen draufgepackt: Das Z4 Tablet ist nochmals leichter und flacher ausgefallen als sein Vorgänger. Zudem verzichtet es auf die Schutzklappe auf der USB-Buchse, was die Handhabung vereinfacht.


Was hat sich sonst noch getan? Sony verbaut nun auch ein ultrahochauflösendes Display, setzt wieder auf den aktuell schnellsten Chip von Qualcomm und macht auch keine Kompromisse in Sachen Ausstattung. Die Kameras hat Sony dem Selfie-Trend folgend nur an der Front deutlich aufgebohrt - aber die Fotos der Hauptkamera des Vorgängers konnten sich eh schon sehen lassen.

Farbe bringen die Japaner weiterhin nicht ins Spiel: Schwarz oder Weiß, mehr Auswahl gibt es nicht. Oder doch: Mit LTE-Modem oder ohne. Unser Testgerät ist mit dem Mobilfunk-Modul ausgerüstet, das auch zum Telefonieren taugen soll.

Bleibt die Frage nach dem Preis. Auch hier gibt sich Sony ganz Premium: Für die LTE-Variante rufen die Japaner 680 Euro auf, ohne Modem sind es 100 Euro weniger. Der interne Speicher ist dabei stets 32 Gigabyte groß. Zum Testzeitpunkt lassen sich in den einschlägigen Shops bereits ein paar Euro sparen. Die LTE-Version ist ab gut 645 Euro gelistet (Schwarz, Weiß), die WLAN-Variante startet bei 565 Euro (Schwarz, Weiß).

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  • samserious , 29. September 2015 21:18
    Das ist nunmal der Preis, wenn die Geräte immer flacher und leichter werden. Ich habe mal ein GalaxyTab 7 Lite geschenkt bekommen, das wirklich nicht toll ist, aber es ist verdammt nochmal ein Plastikpanzer, der nicht kapuut geht. Das ist mir lieber als ultradünn und eh man sich versieht sind's zwei halbe Tablets... - Die gläsernen Geräterückseiten bei Sony machen das auch nicht besser.

    Die mitgelieferten Netzteile sind doch allesamt Quatsch. Gut, sie sollten schon so bemessen sein, dass sich das Gerät auch unter Vollast beim Laden auf- und nicht entlödt, aber wirklich schön sehen keine USB-Ladegeräte von innen aus.
    Einfach ein MeanWell GS60 (5V, 6A) Schaltnetzteil kaufen und an einen aktiven USB3-Hub anschließen, dann das Tablet/Handy mit einem Ladekabel ohne Datenleitungen (wie das PortaPow 20AWG)an den Hub und ut ist. Sicherer, schneller und energieeffizienter geht es nicht.