Soundcloud entlässt 40 Prozent seiner Mitarbeiter

Soundcloud gehört zu den europäischen Vorzeige-Start-Ups. Die Musik-Streaming-Plattform wurde 2007 gegründet und entwickelte sich zu einer bei Künstlern beliebten Plattform, die das einfache Hochladen und Teilen von Konzert- und DJ-Mitschnitten erlaubte. Allerdings tat sich Anbieter gegenüber Platzhirschen wie Spotify schwer: Erst im vergangenen Jahr wurde ein Abo-Dienst eingerichtet, der allerdings bei den Nutzern allem Anschein nach nur auf wenig Anklang stößt: Gerüchten zufolge soll dieser bisher von gerade mal 250.000 Nutzern gebucht worden sein.

Dementsprechend schwierig gestaltet sich die finanzielle Situation der Musik-Plattform, die 2015 bei einem Umsatz von 22,1 Millionen Euro einen Verlust von 51,2 Millionen Euro auswies. Nun zieht SoundCloud Konsequenzen und entlässt 173 Mitarbeiter,  rund 40 Prozent des Personals. Gleichermaßen soll lediglich an den Büros in Berlin und New York festgehalten werden.

Mit der Konsolidierung soll allem Anschein nach der Weg aus der Verlustzone gesucht werden: CEO Alex Ljung betonte in seinem Blog-Eintrag, dass man grundsätzlich zufrieden mit der wirtschaftlichen Entwicklung sei. Im vergangenen Geschäftjahr soll der Umsatz dem Bekunden nach verdoppelt worden sein.

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