
Wenn es eine Tatsache gibt, die in der IT-Branche Bestand hat, dann der ständig wachsende Bedarf an Speicherplatz. Wenn es zuhause meist darum geht, wachsende Mengen an Audio- oder Videodaten unterzubringen, so müssen auch Unternehmen die steigende Datenflut in allen Bereichen abfangen und sicher speichern.
Dank schneller Internetanbindungen wachsen Email-Postfächer schneller als jemals zuvor. Steigende Auflösungen bei Digitalcameras und der Trend zu High-Definition-Audio- und Video lassen multimediale Daten in der Kapazität ebenfalls schneller warten, als sich zusätzlicher Speicherplatz schaffen lässt. Noch dazu kümmern sich viele Anwender nicht wirklich darum, welche Daten lokal auf der Festplatte abgelegt werden könnten und was denn tatsächlich redundant auf einem Server abgelegt sein muss. Letztlich landet vieles genau dort.
Wie dem auch sei: Für Unternehmen ist es von großer Bedeutung, schnell und unkompliziert Speicherplatz in vorhandene Systeme einbinden zu können. Einen wesentlichen Schritt ist Seagate durch die Einführung der Enterprise-Festplatte Savvio im 2,5" Format mit Ultra320-SCSI gegangen, denn dank dieses Winzlings lassen sich die so genannten Speicherdichten in Zukunft deutlich steigern. Mehr kleine statt wenige, große Festplatten kommen der Gesamtperformance zugute und auch ausgefallene, redundante Lösungen können so einfacher realisiert werden.
Das zu Kingston gehörende Unternehmen StorCase war in dieser Richtung bereits sehr aktiv und bietet mit der InfoStation ein 19" DAS-Speichersystem an (Direct Attached Storage), das mit nur einer Höheneinheit auskommt und dabei bis zu zehn 2,5" Festplatten (wahlweise SATA oder Ultra320-SCSI) unterbringt. Wir haben das gute Stück inklusive zehn Seagate Savvio-Laufwerken ausprobiert.