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Samsung: Schnelle 2,5”-HDD mit 640GB

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 12 kommentare

Samsung präsentiert mit der Spinpoint MP4 die industrieweit einzige 2,5“-Festplatte mit einer Kapazität von 640GB und einer Rotationsgeschwindigkeit von 7.200 U/Min.

Der Markt für mobile Festplatten erfreut sich nicht zuletzt durch einen hohen Absatz an Notebooks und Netbooks einer hohen Nachfrage. Hersteller von Speicherlösungen können sich jedoch nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, sondern müssen bei der Entwicklung ihrer Produkte auch immer wieder dem geänderten Nutzerverhalten und den Ansprüchen der Anwender Rechnung  tragen.  Wichtige Punkte sind hier vor allem der Wunsch nach einer hohen Kapazität in Verbindung mit einer hohen Geschwindigkeit.

Samsung Spinpoint MP4

Mit der Präsentation der Spinpoint MP4 2,5“-Festplatte will der koreanische Elektronikkonzern Samsung diese Wünsche erfüllen. Das Spinpoint MP4 bietet als industrieweit erstes Laufwerk eine Speicherkapazität von 640GB in Verbindung mit einer Rotationsgeschwindigkeit von 7.200 U/Min. Aktuell auf dem Markt erhältliche 2,5“-Festplatten bieten bei gleicher Rotationsgeschwindigkeit lediglich eine maximale Kapazität von 500GB. Um negativen Effekten durch die hohe Geschwindigkeit der Spindel vorzubeugen, wurde der Antriebsmotor verbessert, der im Vergleich zu anderen Samsung Festplatten mit 7.200 U/Min. eine höhere Stabilität bei Lese-/Schreiboperationen bietet.

Neben der hohen Rotationsgeschwindigkeit und der großen Kapazität verfügt das neue Spinpoint MP4-Laufwerk noch über 16MB Cache, was es zum idealen mobilen Laufwerk für Enthusiasten und Gamer machen soll. Nicht zuletzt verspricht der Hersteller durch die Verwendung verbesserter Cache-Algorithmen eine um etwa 30% höhere Performance im Vergleich zu Laufwerken mit 5.400 U/Min.

Die mobile Samsung Spinpoint MP4 2,5“-Festplatte ist mit verschiedenen Kapazitäten zwischen 250GB und 640GB erhältlich und soll noch im April 2010 an ausgewählte OEM-Hersteller ausgeliefert werden. Informationen über die Verfügbarkeit im Einzelhandel sowie zu erwartende Endkundenpreise liegen noch nicht vor.

12 Kommentare anzeigen.
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  • bluray , 8. April 2010 07:35
    Interessant wäre unter anderem auch, wie die Wärmeentwicklung und der Stromverbrauch des Drives gegenüber seiner langsamen Kollegen ist.

    Wenn der Strombedarf nur geringfügig höher ist, wäre das ein Anwärter für Notebooks.
  • RSchulz , 8. April 2010 07:56
    @BluRay
    Mit 2,5w Read/Write(typical), 0,85W im Idle und 0,2W im Standbye, dürfte der Verbrauch wohl sogar weit unter dem Durchschnitt liegen und kann vernachlässigt werden.

    Samsung baut in letzter Zeit wirklich gute Festplatten und auch mit der Spinpoint F3 liegen die im oberen Feld der Performance bzw. wenn man Preis, die Leistung und die Kapazitäten betrachtet, könnte man tatsächlich sagen, dass diese die zur Zeit besten Festplatten am Markt liefern.
  • Rimtech , 8. April 2010 08:29
    @rschulz
    da gebe ich dir vollkommen Recht. Samsung hat derzeit echt spitzen Festplatten auf dem Markt.
    Und die hier genannte MP4 sieht ja auch sehr interessant aus für z.B. Gaming Notebooks.
  • Anonymous , 8. April 2010 11:22
    hört doch auf, welcher gamer und enthusiast interessiert sich heutzutage für eine mechanische HD im Zeitalter von SSD und deren x100 mal bessere Performance..??? Dies ist etwas für Normal Otto Anwender und möchte gern Enthusiasten.. :) 
  • Headyman , 8. April 2010 12:30
    @dimenti
    100x besser? höchstens bei den Zugriffszeiten, und nicht mal da!!!
    2 neueste Raptoren im Raid 0 schlagen bei lockeren 1,2 TB !!! Kapazität mal eben so die allermeisten SSDs insbesondere beim Schreiben (>=190 MB/s garantiert bei den 2 Raptoren) und das über Jahre hinweg! Praktisch alle SSDs brechen nach einmal vollschrieben beim Schreiben immer noch gut ein!

    Und wenn man ne SSD mal paar Wochen/Monate voll ran nimmt (Dauerschreiben), dann ist die hin! Da lachen die Platten drüber!
  • stevez , 9. April 2010 13:36
    @dimenti jeder, der gleichzeitig zum speed auch kapazität braucht - und die kostenfrage

    @headyman es geht hauptsächlich um die anwendung im notebook - da kannste nicht 2 raptoren mit ner ssd vergleichen. und ebenso haben brauchbare slc ssds eine wahnsinns zugriffszeit (intel x25-e 0,08ms, 2,5" hdds 14ms --> 175x schneller) ebenso hält eine slc ssd locker dem 2jährigen 24/7 dauerbeschreiben stand.
  • w_ing , 11. April 2010 00:16
    Zum Komentar von Headyman - 08/04/201 12:30:

    Gerüchte und einfach n u r Blödsinn!

    Seit nun fast 11 Monaten habe ich eine 80-GB-Kingston (die erste Intel-Lizenz-SSD) in meinem MacBookPro 17":
    Die Platte scheibt quasi täglich TV-Sendungen mit, sie ist immer irgendwie voll (nur ca. 11 bis 5 GB frei und etwa alle zwei Monate komme ich auf unter 5 GB).
    Ergebnis: NÖ !!! Es ist alle i.O. und gefühlt auch nichts langsamer geworden.
  • Headyman , 11. April 2010 18:22
    @ w_ing
    1. Man darf nicht vom Einzelfall ausgehen.
    2. Es gibt horrende Unterschiede bezüglich SLC oder MLC SSDs, keine ahnung was Deine Kingston ist.
    3. Zwischen Dauerschreiben (voll rannehmen) und "quasi täglich TV-Sendungen aufnehmen", ist denke ich ein GEWALTIGER Unterschied.
    4. Das Du subjektiv nicht merkst, das die langsamer wird, liegt an Deinem Anwendungsprofil, was vermutlich mehr Lese- als kritische Schreibzugriffe beinhaltet. Glaube mir, die ist langsamer geworden, mit entsprechenden Anwendungen merkt man das auch. Ein paar Mbit/s TV-Sendungen aufnehmen ist definitiv kein kritischer Schreibzugriff, eher sogar ein tolles Entgegenkommen für die Technik von SSDs, da hier wohl fast immer ganze Blöcke voll überschrieben werden. Ergo: Du behandelst Deine SSD also BestCase, deshalb lebt die noch und wird noch ne Weile weiterleben ;-).
  • Headyman , 11. April 2010 19:13
    Nachtrag
    Die Intel SSDs sind ja eh nicht die schnellsten Schreiber (ich glaube so um die 80MB/s maximal, oder?
    Verglichen mit aktuellen SSDs (> 200MB/s) halten die bei gleicher Zellenlaufzeit also knapp 3 mal so lange, da die ja so gemächlich schreiben...

    Freu dich an der SSD, ist trotzdem ein feines Teil. Ein typischer Homeuser dürfte die letzten Tage einer SSD nie sehen, vorher ist sowieso das Notebook gestorben.
  • w_ing , 11. April 2010 20:04
    ... sorry "Headyman": Bitte komm mal von deinem hohen "ich weis es besser"-Trip runter!

    Der Kommentar "stevez 09/04/2010 13:36" hat ja schon einmal deutliche Daten gesetzt. Zugriffszeiten sind in sehr vielen Fällen deutlich wichtiger als Transferraten - Transfer spielt quasi nur beim Dauerbeschreiben mit großen Datenmengen am Stück eine echte Rolle!

    Du glaubst meine Angaben einschätzen zu können, dabei interpretierst du jedoch fleißig.

    Meine Aussagen als Antwort auf deine Beiträge sind:
    - TRIM wird, zumindest für aktuelle SSD, überschätzt (einige Controllerhersteller haben entsprechende Algorythmen etc. hardwareseitig integriert)
    - MLC vs. SLC = Ja, das sind Unterschiede; Von denen hattest du jedoch bisher nicht geschrieben und im Sinne des Vergleichs mit zwei Raptoren sehe ich den entscheidenen Punkt nicht.
    - Wie "stevez" schon schrieb, geht es hier um NOTEBOOK-Nutzungen; Deine Bezüge zu "zwei Raptor-HDDs" sind unpassend
    - - weil es zwei sein müssen
    (und wenn doch, dannmüßten es zum Vergleichen auch zwei SSD im RAID 0 sein)
    - - weil 3,5er nicht passen (oder sind die Raptor 2,5?)
    - Auch dein Dauerschreiben ("voll rannehmen" s.o.) wird es in der Praxis nie geben. 1. Nicht bei Notebooks. 2. Wenn du Server und ggf. entsprechende Prozesse in Großsystemen meinst, dann würden diese ebenfalls nicht mit "nur" zwei HDD laufen.

    Ergänzend:
    - Es ist eine MLC (SLC wurden von Kingston so nicht angeboten).
    - Die hohe Nutzung beim Schreiben (Schreiben-Löschen hoher Mengen) inkl. wenig Restplatz bedeutet doch auch eine hohe Benutzung der wenigen Restzellen (auch die Auslagerungsdatei des OS-X liegt auf der SSD).
    ...
  • Headyman , 12. April 2010 13:03
    qw_ing
    Mein erster Beitrag bezog sich auf die 100x besser, blabla.
    Das ist Blödsinn!

    Der Vergleich mit den Raptoren war nur ein Beweis dafür (und ja! das sind 2,5"er, aber die passen praktisch in kein Notebook).

    Zu Deiner Ergänzung:
    Schreiben hoher Mengen sagt erstmal nicht viel aus. Es kommt drauf an, wie es geschrieben wird! Große Dateien schreiben (256kb - 512kb aufwärts) macht einer SSD eigentlich gar nicht so viel aus, denn das ist meist die Blocksize vom Löschen (mal angenommen das auch schon vorher mit großen Blöcken gearbeitet wurde).
    Wenn man aber große Mengen an kleinen Dateien schreibt bzw. ändert, dann kann das sehr viel schädlicher sein, denn dann wird u.U. für jede Datei ein ganzer Block read-clear-write Zyklus durchgeführt, obwohl man z.B. nur 1 Byte ändert.
    Also 100MB große Dateien schreiben sind vielleicht 200 Löschzyklen (je nach Blocksize fürs Löschen).
    Aber 100MB an z.B. 1KB Dateien sind dann worstcase 100000 Löschzyklen (Damit wären statistisch schon > 10 Zellen kaputtgeschrieben bei MLC)!

    Das macht mal schlapp Faktor 500, und das bei 100Mb Daten!!!

    Sag niemals nie!
    HTML ist ja so in. Es gibt unmengen Software, die html generieren.
    Meist werden dann Unmengen kleiner Dateien erzeugt/modifiziert.
    Das ist dann wesentlich schädlicher als mal bisschen TV streaming.
    Beispiele gefällig (FlexLint, doxygen ...)

    Das war jetzt kein Trip, sondern Aufklärung...


  • w_ing , 12. April 2010 17:36
    2 Headyman:
    O.K. - das paßt bzw. sehe ich auch so - entweder hatte ich die vorherigen Beiträge falsch interpretiert oder eben anders verstanden - sorry.