Zufälliges Lesen
Anwendungsbeispiele: AV-Scan oder Schreiben in einer Textverarbeitung

Inzwischen haben wir uns schon mit so vielen SSDs auf SandForce-Basis beschäftigt, dass wir aus Erfahrung davon ausgehen können, dass zwei SSD, die das gleiche NAND-Interface verwenden auch die gleichen Charakteristika aufweisen, ganz gleich, von welcher Marke.
Unser Ziel ist es ja, die Performance der SSD 330 genauer unter die Lupe zu nehmen. Aus Gründen der Übersichtlichkeit verwenden wir nun lediglich Intels SSD 520 und OCZs Agility 3 als Repräsentanten von SandForce-SSDs mit synchronem und asynchronem Speicher. Eine 120 GB Vertex ist ebenfalls mit in Test, weil uns die SSD 520 mit dieser Speicherkapazität nicht zur Verfügung stand.
Unabhängig vom NAND - Typ erreichen die SandForce-SSDs eine vergleichbare Performance bei zufälligem Lesen. Im Diagramm erreichen die SSD 520, Vertex 3 und Agility 3 in der Spitze etwa 360 MB/s. Die SSD 330 ist dabei eine Ausnahme, weil sie "nur" 330 MB/s schafft. Damit ordnet sich Intels neuestes Modell vor der Samsung 830 und hinter der m4 von Crucial ein.
Bei einer Queue-Tiefe von 1, also nur einer ausstehenden Operation, leisten die SSD 520, Vertex 3, m4 und 830 zwischen 75 und 90 MB/s während die SSD 320, SSD 330 und Agility 3 bei etwa 66 - 68 MB/s beginnen.
Zufälliges Schreiben
Anwendungsbeispiele: Email, Dateikomprimierung, Surfen im Web

Bei einer Queue-Tiefe von 1 leisten die SSD-330-Modelle ~ 70 – 80 MB/s, sodass sich das Intel-Laufwerk vor die Agility 3 von OCZ mit ~ 60 MB/s setzen kann. Die SSD 330 ist dann wiederum langsamer als die SSD 520, Vertex 3, m4 und 830, die alle im Bereich von 80-90 MB/s liegen.
Bei höheren Queue-Tiefen sieht die SSD 330 schon besser aus: Während die SSD 520, Vertex 3 und Agility 3 alle gut abschneiden, liegt die SSD 330 nur etwa 10-20 MB/S zurück und zeigt, dass Intels preiswertere SSDs hier nicht notwendiger Weise schlecht abschneiden.
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