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Benchmarks: nicht komprimierbare Daten

Intel SSD 335 (240 GB) im Test: Mit 20nm-NAND zum Preisrutsch?
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Der SF-2181-Controller verarbeitet dank seiner Hardwarekomprimierungseinheit komprimierbare Daten in Windeseile, wie die vorhergehende Seite illustriert. Allerdings gesteht der Controllerhersteller offen ein, dass die Performance bei nicht komprimierbaren Daten zurückgeht. Die DuraClass-Engine des SandForce-2-Chips wurde unter der Annahme entworfen, dass die meisten Daten komprimierbar sind. Allerdings gibt es auch viele Anwendungsfälle, bei denen nicht komprimierbare Daten vorherrschen.

Zufälliges Schreiben mit nicht komprimierbaren Daten

Bei nur einem ausstehenden IO-Befehl (QD=1) erzielen alle SSDs nur Transferraten von 50 bis 60 MB/s. Aber wenn Iometer die SSDs mit acht oder mehr gleichzeitigen I/O-Operationen beauftragt, scheidet sich die Spreu vom Weizen.

Unter den SSDs mit SandForce-Controller liegt die SSD 520 bei QD 16 mit 250 MB/s in Führung, gefolgt von der Intel SSD 330 und der Monster Daytona. Die SSD 335 liegt mit der Crucial m4 gleichauf und erzielt nur knapp 200 MB/s.

Sequenzielles Schreiben mit nicht komprimierbaren Daten

Anwendungsbeispiele: Kopieren und Erstellen von Multimediainhalten, Bearbeitung von gepackten Archiven, Verschlüsselung, Video-Aufnahme

Obwohl mit Ausnahme der Monster Daytona eine höhere Queue-Tiefe keine nennenswert höhere Performance bewirkt, ähnelt die Wertungsliste der sequenziellen Schreiboperationen stark der vorigen mit den wahlfreien Schreibzugriffen.

Die Samsung 840 Pro liegt nach wie vor in Führung und erzielt fast 550 MB/s schon bei QD=2. Wenn man dieses Diagramm mit dem vorigen vergleicht, stellt man fest, dass es der 840 Pro ganz egal ist, welche Art von Daten man ihr vorwirft – ihre Performance ist durchgängig hoch.

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