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Benchmarks: nicht komprimierbare Daten

Intel SSD 335 (240 GB) im Test: Mit 20nm-NAND zum Preisrutsch?
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Der SF-2181-Controller verarbeitet dank seiner Hardwarekomprimierungseinheit komprimierbare Daten in Windeseile, wie die vorhergehende Seite illustriert. Allerdings gesteht der Controllerhersteller offen ein, dass die Performance bei nicht komprimierbaren Daten zurückgeht. Die DuraClass-Engine des SandForce-2-Chips wurde unter der Annahme entworfen, dass die meisten Daten komprimierbar sind. Allerdings gibt es auch viele Anwendungsfälle, bei denen nicht komprimierbare Daten vorherrschen.

Zufälliges Schreiben mit nicht komprimierbaren Daten

Bei nur einem ausstehenden IO-Befehl (QD=1) erzielen alle SSDs nur Transferraten von 50 bis 60 MB/s. Aber wenn Iometer die SSDs mit acht oder mehr gleichzeitigen I/O-Operationen beauftragt, scheidet sich die Spreu vom Weizen.

Unter den SSDs mit SandForce-Controller liegt die SSD 520 bei QD 16 mit 250 MB/s in Führung, gefolgt von der Intel SSD 330 und der Monster Daytona. Die SSD 335 liegt mit der Crucial m4 gleichauf und erzielt nur knapp 200 MB/s.

Sequenzielles Schreiben mit nicht komprimierbaren Daten

Anwendungsbeispiele: Kopieren und Erstellen von Multimediainhalten, Bearbeitung von gepackten Archiven, Verschlüsselung, Video-Aufnahme

Obwohl mit Ausnahme der Monster Daytona eine höhere Queue-Tiefe keine nennenswert höhere Performance bewirkt, ähnelt die Wertungsliste der sequenziellen Schreiboperationen stark der vorigen mit den wahlfreien Schreibzugriffen.

Die Samsung 840 Pro liegt nach wie vor in Führung und erzielt fast 550 MB/s schon bei QD=2. Wenn man dieses Diagramm mit dem vorigen vergleicht, stellt man fest, dass es der 840 Pro ganz egal ist, welche Art von Daten man ihr vorwirft – ihre Performance ist durchgängig hoch.

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  • ypnaphelios , 12. November 2012 10:06
    Gibt es auch eine 480 GB große Variante mit 120 GB?

    ...die 240 GB große Variante mit 240 GB herausgebracht...

    Ansonsten: Schöner Artikel.
  • Brat , 12. November 2012 13:08
    fülle mal eine ssd mit 1byte grossen dateien auf 4kb sektoren, dann ja
  • benkraft , 12. November 2012 16:22
    ypnapheliosGibt es auch eine 480 GB große Variante mit 120 GB?...die 240 GB große Variante mit 240 GB herausgebracht...Ansonsten: Schöner Artikel.


    Danke für den Hinweis. Drei Mal drüber gelesen, dann doch nicht gesehen. Manchmal sind es die offensichtlichsten Dinge, die man nicht erkennt.... Ist korrigiert.
  • klomax , 17. November 2012 14:34
    Die höhere Lebenserwartung einer 240er gegenüber einer 60er oder 120er ist wohl in Relation zur Speicher-Auslastung zu sehen. - Und wie ich das Laufwerk überhaupt nutze (Auslagerung, Read-Only mit vereinzelten Installationen, etc...).

    Die Rechnungen klingen horrormäßig, sind aber für einen durschnittlichen Anwender zu vernachlässigen.

    Eine große SSD hält imo dann nicht länger, wenn sie bis unter den Rand andauernd vollgeschrieben und dann wieder gelöscht wird. - Deshalb lässt man ja auch einen prozentualen Anteil des Laufwerks frei, egal ob 60 GB oder 512 GB, um den Verschleiß zu minimieren.

    Dass eine kleine 20nm-Legion (von Speicherzellen) schneller aufgerieben werden kann als eine große, naja, das versteht sich beinahe von selbst. - Größere Legionen halten im günstigsten Falle natürlich länger durch, aber das hängt auch von der Strategie ab, im Falle der SSD-Technik vom Anwendungsszenario.
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