Intel mit SSDs im M.2-Format im vierten Quartal

Die Intel-SSDs gelten längst nicht mehr als eine Quasi-Referenz wie einst die X25-M, doch nach wie vor liefert der Hersteller hochwertige Produkte, die im vierten Quartal auch hinsichtlich der Schnittstellen zur Konkurrenz aufschließen sollen, denn dann steht bei Intel die Einführung des M.2-Interfaces an, das deutlich höhere Datendurchsätze ermöglicht als das bisher zumeist übliche SATA-Format. Dabei setzt der Hersteller auf MLC-Speicherzellen, die in einer Strukturbreite von 20 nm gefertigt werden, außerdem werden die Speicherlaufwerke mit einem neuen Intel-Controller bestückt.

Den Einstieg markiert die 750-Serie, die unter dem Codenamen August Ridge geführt wird. Sie folgt auf die 730-Baureihe (Jackson Ridge) und wird sowohl in einem 2,5"-Gehäuse, als mSATA-Version und mit einem M.2-Interface angeboten. Sie soll gerade bei anspruchsvolleren Nutzern auf Interesse stoßen. Im Business-Bereich sollen die aktuellen Modelle DC S3700 und DC S3500 - die zur 730-Serie fast baugleich sind - durch die DC S3710 und DC S3610 ersetzt werden. Die Laufwerke werden vermutlich mit dem gleichen Controller wie die 750-Modelle bestückt, bekommen aber eine andere Firmware.

Für weitere Einzelheiten muss man sich aber noch bis zum vierten Quartal gedulden.

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