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Ergebnisse: CrystalDiskMark Sequential Reads/Writes

Die Besten SSDs im Test
Von , Achim Roos

Das sind die Ergebnisse, die vor allem für Samsung, Crucial und Intel erfreulich ausfallen. Der CrystalDiskMark nimmt eine Partition in Anspruch und liefert ideale  Ergebnisse, da der Test auf eine maximale Größe von 4 GB beschränkt ist, wohingegen h2benchw das gesamte Laufwerk nutzt. Der Benchmark eignet sich jedoch hervorragend dazu das volle Potential einer SSD bei sequentiellen Lese- oder Schreibvorgängen aufzudecken.

Dieses Ergebnis ist interessant und beweist, dass hinter Samsungs Toggle-Mode-DDR-Entwicklung doch etwas mehr stecken muss. Die neue 470-Serie erreicht den höchsten Durchsatz aller Laufwerke beim sequentiellen Schreiben, einschließlich der eigentlich schnelleren RealSSD C300. Werfen wir einen Blick auf weitere Testdisziplinen.

Alle 16 Kommentare anzeigen.
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  • Shini , 23. November 2010 09:05
    Gut. Dann kaufe ich eine Vertex 2 60 GB Ext. :) 
    Unter 100 Euro ist echt eine Ansage!
  • Anonymous , 23. November 2010 09:06
    Netter Testvergleich. Bei computerbase wird die 470er als zu teuer abgestempelt, hier wird er gelobt und als eheste Kaufempfehlung betrachtet. So unterschiedlich die Testverfahren und Meinungen sein können :-)
  • checkmate , 23. November 2010 09:10
    Zitat :
    Der SSD-Markt befindet sich seiterhin in heftiger Bewegung und bietet mittlerweile Produkte in einer Preisspanne zwischen 100 Euro und fast 1000 Euro.


    ..zwischen 75 Euro...!!! Die 40GB Intel G2

    Edit: Danke für den neuerlichen SSD-Test!
    Bei den für mich relevanten Einsatzszenarien (Starten von WIN und Anwenungen) ist die Intel G2, selbst die kleine 40GB immer noch die 1. wahl. Trotz ihres mittlerweile hohen Alters. P/L völlig überzeugend. Warum die intel in den Empfehlungen nicht auftauchen, kann ich nicht nachvollziehen.
  • Anonymous , 23. November 2010 12:23
    Guter aussagekräftiger Test und gute Übersicht der Testergebnisse!
  • modena , 23. November 2010 12:51
    @checkmate

    Die Intel ist beim Schreiben ne Schnecke. Selbst die grossen Modelle machen bei 100MB/Sek schluss. Das kann eine 7200er HD in vielen Fällen auch oder noch mehr...
    Eine Sandforce z.B. ist da deutlich ausgewogener, hat die Stärken der Intel, schreibt doppelt so schnell und ist günstiger.
  • checkmate , 23. November 2010 13:50
    Das sequentielle Schreiben kannst du dir dort hinschieben wo die Sonne niemals hin scheint. Für echte Leistung wirklich wichtig sind Random I/Os und auch P/L. Da spielen die Intels in der 1. Liga und das trotz ihres Alters!
  • jo-82 , 23. November 2010 14:36
    Obwohl die Samsung in einigen Tests (Zugriffszeit, Random 4K 64) im unteren Drittel landet attestiert ihr dem Ding
    Zitat :
    höchste Konstanz und zeigt auch sonst keine ernstzunehmenden Schwächen.
    ?

    Auch die Pauschalaussage:
    Zitat :
    Wer nach einer SSD für sein Notebook sucht und dabei auf Akkulaufzeit achten will, sollte einen Blick auf diese Grafik werfen. Intel, Kingston, Toshiba, Samsung und Crucial schneiden hier eindeutig am besten ab.

    ist zwiespältig, liefert Kingston doch eine sehr Sparsame (Modell V+) und eine total Strom hungrige (Modell V) SSD.

    Mein Fazit: Wer nicht auf Stromverbrauch achten muss greift zur Crucial C300, fürs Notebook würde ich eine Vertex 2 oder Intel G2 nehmen (Evtl. auf G3 warten). Samsungs mittelmäßige SSD ist mit 470€ definitiv zu teuer, wenn ich für 430€ die C300 bekomme...
  • Headyman , 24. November 2010 00:53
    Erstmal Gratulation für diesen ausführlichen Test. Ich habe noch keinen so ausführlichen Test irgendwo gesehen. Viele Tests im Web nehmen ein oder zwei Tools und testen damit eine SSD. Wie leicht man da schiefliegen kann, sieht man in diesem Test.

    Als Käufer wirds allerdings schwieriger. Ich persönlich kann mein Arbeitsumfeld nicht so genau auf die Tests abbilden, da müsste ich wirklich selber testen, was aber weder finanziell noch zeitlich tragbar ist. Dennoch kann man schon viel mit den Ergebnissen anfangen.

    Vielleicht werden die Hersteller durch diese Tests ja munter, und verbessern Ihre Firmware, damit z.B. die Samsung nicht so arg abfällt in den beiden Tests. Ist ja noch recht neu das Teil, mal abwarten.

    Wo ich immer mehr Bauchschmerzen bekomme, ist die Tatsache, das diverse Hersteller von Flash für neue MLC Typen die Schreibzyklen deutlich von bis zu 10000 auf nun bis zu 1000 Zyklen gesenkt haben. Das mag man zwar durch ausgeklügelte Algorithmen etwas ausgleichen können, aber so arg wohl ist mir dabei nicht. Homeuser dürften da wohl in der Regel keine Probleme bekommen, weil ja der Schreibanteil eher gering ist, aber für ne Arbeitsworkstation mit hohem Schreibaufkommen bin ich da eher skeptisch, ob die wirklich paar Jahre durchhalten...
  • checkmate , 24. November 2010 11:58
    Zitat :
    Letztlich dürften sich die Probleme durch die Grenzen bei der Bandbreite in absehbarer Zukunft erledigt haben. Die Industrie hat die SSD Form Factor Working Group gegründet, die von Dell, EMC, Fujitsu, IBM und Intel ins Leben gerufen wurde. Weitere Unternehmen wie Amphenol, Emulex, Fusion IO, IDT, Marcel, Micron, Molex, PLX, STEC, Sandforce und Smart Modular Technology sind bereits als Beitragende Mitglieder beigetreten (contributor member). Die Gruppe hat sich in erster Linie zum Ziel gesetzt, die Installation und Wartung von SSDs zu vereinfachen. Deshalb arbeitet die Gruppe auch hauptsächlich an Interfaces und Formfaktoren. Ein vorhersehbares Ergebnis ist eine Konnektor- und Interface-Spezifikation zur Unterstützung von SSDs über PCI Express 3.0 und für eine bessere Interoperabilität mit SAS/SATA 3.0. Verbessertes Hot Plugging ist eine weitere Baustelle, um die sich hierbei gekümmert wird.


    Meiner Meinung nach wünschenswert wäre eine Verringerung der Schnittstellenprotokolle. Ich kenn mich zwar nicht mit den Protokollen aus, aber warum nicht einfach nur noch PCIe 3.0 bsw. mit 2 Konnektor-Arten. (groß für Einsteckkarten zur Fixierung dieser und klein für interne und externe Laufwerke) Weniger Schnittstellenwandler würde zu weniger Aufwand und mehr Platz auf den Mobos führen... :ouch: 
  • pussycat , 25. November 2010 11:58
    der controller von samsung kombiniert mit den 128 mb cache von samsung mach die samsung ssd in der praxis unschlagbar!!! ich habe nun schon viele ssd für meine kunden installiert, keine funktioniert dann im betrieb mit so einem geilen geschwindigkeitsverhalten. benchmarks sind gut und wichtig, aber deren aussagekraft ist was anderes. in meinem pc habe ich nun eine intel, dann eine kingston v+, dann eine samsung, dann eine a-data mit sf1200 und nun wieder die neue samsung 470 für einen längeren zeitraum verwendet (die 470 "erst" seit 5 wochen). bereits die pm800 war herausragend, aber die neue samsung 470 ist ein traum!!! man kann allgemein sagen, keine ssd ist in der praxis wirklich schlecht, aber die samsung haben vom geschwindigkeitsverhalten die nase vorne, sie reagieren einfach schneller, die ladezeiten der applikationen sind merkbar besser, angefangen von outlook mit einer 3.5 gb pst, über photoshop, bis hin zu spielen und wo man es am deutlichsten merkt ist videoschnitt.
    Samsung RuleZ!!
  • FormatC , 25. November 2010 12:28
    Zitat :
    angefangen von outlook mit einer 3.5 gb pst
    Nicht die Größe der PST ist entscheidend, sondern die Anzahl der Mails und Ordner. Die Datei wird schließlich nicht komplett eingelesen, sondern analog zu einer Datenbank anhand der Einträge ausgewertet. Eine kleine PST mit tausenden Textmails ist langsamer, als eine riesige mit HTML-Overhead + Dokumentenanhängen. Bei Photoshop liegen bei mir verschiedene SSDs fast gleichauf, auch da wird man nur auf hohem Niveau jammern können. Ich sehe den Unterschied nicht so extrem. Selbst eine V100 von Kinsgton schafft dem W7-Start in 15 Sekunden ab AHCI-Bios. Allerdings erst, nachdem ich den Intel-Treiber durch einen Trim-fähigen 10.9er von AMD ersetzt hatte.
  • pussycat , 25. November 2010 18:01
    sollte nur zur orientierung sein, sind locker mehr als 1000. jedenfalls wird outlook mit der samsung instant geöffnet, mit allen anderen dauert es halt 2 od 3 sek. wie gesagt nicht der rede wert, aber die samsung reagiert merkbar schneller, und nicht nur outlook, sondern quer durch die palette! es ist leider so, da kann man benchmark anführen, oder für samsung zum glück :) 
  • condormann , 1. Dezember 2010 13:09
    Was mir im Test noch fehlt ist die Größe der SSD die dem System zu Verfügung steht und zwar nach der Formatierung. Vorzugsweise bei Windows und MacOS.... hat jemand zufällig diese Werte für die Crucial RealSDD C300 256GB und OCZ Vertex 2 240GB ???
  • derbandi , 23. Dezember 2010 19:23
    Selbst nach ausführlichen studieren der Benchmarks ist mir immer noch nicht klar WARUM die Autoren sich für die Samsung SSD entscheiden würden. Aus den Statistiken lässt sich diese Kaufempfehlung nicht unbedingt ableiten, und eine andere Begründung sind sie den Lesern schuldig geblieben, so dass dieser Artikel ein großes Fragezeichen hinterlässt.
  • Mettigel , 9. Februar 2011 12:37
    Bin der gleichen Meinung,

    ich habe jedenfalls heute eine X25MG2 80GB bestellt, man sehe sich doch nur mal die Werte im PC-Mark Vantage an - Das worauf es mir bei einer SSD ankommt (schneller Boot, schneller lLaunch der wichtigsten Programme, Gamingdurchsatz und vor allem PERFORMANCE USED ) ist bei der Intel immer noch besser als bei der 470..
  • jake_b , 16. März 2011 05:00
    Mich würde interessieren, ob es die Laufzeit eine Netbooks merklich verlängert, wenn man die vorhandene HDD gegen eine sparsame SDD austauschen würde. Z.B. im Samsung NC10 Ecko Plus (Akku 4400 mAh). Sicherlich kann man das nicht so pauschal sagen, da es ja auch auf die Verwendung der HDD ankommt, aber vielleicht kann man ein Intervall angeben, z.B. läuft das Netbook dann 10 bis 50 min länger bzw. 10% als bei vergleichbarer Verwendung mit HDD.
    (wenn dann sollte natürlich auch nur ne kleine SSD rein, dh eine, die im Verhältnis zu Netbook wenig kostet)

    Danke.

    Jake_b