Wir haben unser Testsystem aufgerüstet, um SATA 6G und TRIM entsprechend nutzen zu können. Im ersten Teil unserer Frühjahrs-Testreihe geht es um Flash-SSDs von Crucial, Intel, OCZ, Solidata und Toshiba.
Im ersten Teil unserer Testreihe werfen wir mit Hilfe unseres aufgerüsteten Speicher-Testsystems einen Blick auf die SSD-Angebote von Crucial, Intel, OCZ, Solidata und Toshiba: Statt die On-Board SATA 3G-Controller von Intel zu verwenden haben wir uns für einen Highpoint Rocket 62X entschieden, einen Twin-Port SATA 6G-Adapter mit Marvell-Chipsatz. Dieser wird via x1 PCI Express 2.0 an das System angeschlossen und bietet für die kommende Generation an Flash-SSDs eine Bandbreite von bis zu 600 MB/s. Fangen wir aber mit ein paar Laufwerken an, die wir bislang noch nicht getestet hatten.
Unser Speicher-Testsystem wurde nur wenig modifiziert, da die Hardware noch immer modern ist: Wir haben unser Supermicro X8SAX-Motherboard beibehalten, das auf dem X58-Chipsatz und Socket LGA 1366 von Intel basiert. Das System ist mit drei 1-GB DDR3-1333 DIMMs von Corsair ausgestattet – mehr Speicher ist für den Speichertest nicht erforderlich. Angetrieben wird das ganze von einem Core i7-920 mit vier Kernen und einer Taktrate von 2,66 GHz.
Anpassungen am Speicher-Testsystem
Wir haben zwei Veränderungen vorgenommen: Windows Vista musste zwecks TRIM-Unterstützung (mehr zu TRIM auf der nächsten Seite) seinen Platz für Windows 7 Ultimate räumen. Zudem haben wir einen zusätzlichen SATA 6G-Controller von Highpoint installiert. Dieser basiert auf einem Marvell 88SE9128, der SATA 6G-kompatibel ist und im Gegensatz zu den 300 MB/s des On-Board-Controllers einen Brutto-Durchsatz von 600 MB/s bietet. Derzeit gibt es lediglich ein Flash-SSD-Laufwerk, das SATA 6G unterstützt – das Crucial RealSSD C300. Allerdings ist es lediglich eine Frage von Monaten, bis weitere Produkte mit SATA 6G-Unterstützung auf den Markt kommen. Die Testergebnisse zu dem SSD-Laufwerk von Crucial lesen Sie im zweiten Teil dieses Artikels.
Die Kandidaten
Zu Vergleichszwecken haben wir das X25-M G2 von Intel nochmals getestet und für den ersten Teil des Artikels folgende SSDs getestet: Das M225 von Crucial, das OCZ Vertex und das K5 von Solidata. Alle Testkandidaten basieren auf einem Barefoot-Controller von Indilinx. Zudem haben wir mit dem HG2 das neueste Produkt der Toshiba Storage Device Division mit einbezogen. Da Toshiba erst kürzlich Fujitsu übernommen hat, hat sich das Unternehmen zu einer Schlüsselfigur in den meisten Marktsegmenten für Speicherprodukte entwickelt.
- SSD-Test, Teil 1: Vorbereitung auf SATA 6G
- Crucial M225 (256GB)
- Intel X25-M G2 (160GB)
- OCZ Vertex (120GB)
- Solidata K5 (64GB)
- Toshiba HG2 (256GB)
- Comparison Table And Test Setup
- Ergebnisse: Zugriffszeit und I/O-Performance
- Ergebnisse: Durchsatz, Streaming, 4K-Testing, Interface
- Ergebnisse: PCMark Vantage-Anwendungstest
- Ergebnisse: Leistungsaufnahme und Effizienz
- Fazit

ähhh... ja wo denn?
Das identische Controller bei vergleichbar ausgereifter Firmware & gleicher Speicherbestückung ganz ähnliche Werte haben liegt doch auf der Hand und muss nicht zwingend zum zehnten mal getestet werden.
http://anandtech.com/show/2974/crucial-s-realssd-c300-an-update-on-my-drive
Immerhin kommt im zweiten Teil des Tests mit der RealSSD C300 von Crucial ein Marvell-Controller ins Spiel, mit der Kingston SSDNow und der WD SiliconEdge einer von JMicron.
Ich habe auf so einen Test gewartet
wer lesen kann ist klar im vorteil - genau das wurde getestet.
Die Supertalent ist im Bereich I/O garantiert genauso unterlegen. Besonders bei kleinen Bloecken steht sie genauso da wie alle anderen Intel-Konkurrenten. Im Schnitt ist die Intel immer schneller.
Die Random- Zugriffe sind für einen Zocker nicht so superwichtig.
Meiner Meinung nach ist die Intel SSD für die paar Extra-Prozent/ extra Gigabyte immernoch unverhältnismässig teuer. Klar- so sequenziell wie es bei einer zusammenhängenden Datei geschieht, läuft der Ladevorgang nicht ab. Jedenfalls sind die Unterschiede in den Benches imho zu vernachlässigen- es reicht mir, wenn ich bei Beginn eines Spiels auf einem server mal wieder der erste bin und auf die "Festplatten- Leute" warten muss :-P
Nur mal aus Interesse- hast du eine x25 ^^ ?
hmmm ja und warum wurde die Trim-Funktion nicht getestet. Wie Anand berichtet hatte, kann es da bei so mancher SSD trotzdem zu massivem Leistungsabfall über die Zeit kommen.http://anandtech.com/show/2974/cru [...] n-my-drive
wer lesen kann ist klar im vorteil - genau das wurde getestet.
naja, wenn man diese mysteriöse Seite 2 ("(mehr zu TRIM auf der nächsten Seite)") vergessen hat, bringt das halt nichts. Ich weiß ja nicht was "used" genau bedeutet. Das es benutzt ist, klar. Aber in welchem Umfang? Anand hat ja gerade gezeigt, dass das Problem in bestimmten Situationen auftaucht und dann mit der Zeit immer schlimmer und nie nie wieder besser wird.
Meiner Meinung nach ist die Intel SSD für die paar Extra-Prozent/ extra Gigabyte immernoch unverhältnismässig teuer. Klar- so sequenziell wie es bei einer zusammenhängenden Datei geschieht, läuft der Ladevorgang nicht ab. Jedenfalls sind die Unterschiede in den Benches imho zu vernachlässigen- es reicht mir, wenn ich bei Beginn eines Spiels auf einem server mal wieder der erste bin und auf die "Festplatten- Leute" warten muss :-P
Nur mal aus Interesse- hast du eine x25 ^^ ?
2 80iger.
Warum eine 160iger fuer 400€ wenn ich zwei 80iger in ein RAID packen kann und genauso viel bezahle
Und die machen nur in den wenigsten Spielen wirklich Sinn. Test Drive Unlimited gehoert dazu. An Sonsten gibts nur Fake Ladezeiten oder es ist einfach wurscht.
Wer die Intels teurer findet hat einen an der Waffel. 80Gb oder 160Gbyte sind deutlich mehr als die Konkurrenz fuer das selbe Geld anbietet. Den Rest macht die Intel durch die wirklich wichtigen Eigenschaften wett: I/O Leistung. Waehrend eine Normale SSD beim Schreiben kleiner Dateien auf einen 1MB/s zusammensackt, rennt die Intel fleissig davon. Beim Lesen genauso. Und beim Desktop-PC sind große Dateien garnicht wichtig. Da wimmelts nur vor kleinen Zugriffen. Das Einzige was passiert ist, wenn mal wieder irgendwelche großen Dateein kopiert werden. Da tuts die normale SSD genauso oder besser. Ich behaupte mal, das man beim Booten und Benutzen des OS etc mit der Intel wohl immer vorne liegt. Ich habe die zwei SSDs nur fuer meine Spiele. bei den meisten Spielen waren die SCSI-Platten jedoch beim Schreiben zu lahm, deswegen sind sie rausgeflogen.
Und der Erste auf der Map bist du durch SSDs garantiert nicht. Denn die Internetverbindung entscheidet auch.
Was mich wundert ist, das die SSDs hier nur leseraten um die 230MB/s erreichen. Etwas wenig...
Dennoch ist wohl Fakt, dass die Intel X25MG2 die für den Enduser beste SSD ist... Zumal sie pro GB oft sogar billiger ist als die Konkurenz...
Keine Ahnung, was hier einige rumzumäkeln meinen, die Intel sei zu teuer/exklusiv?
Dennoch ist wohl Fakt, dass die Intel X25MG2 die für den Enduser beste SSD ist... Zumal sie pro GB oft sogar billiger ist als die Konkurenz...
Keine Ahnung, was hier einige rumzumäkeln meinen, die Intel sei zu teuer/exklusiv?
Verstehe ich auch nicht.
@ Tonictrinker: Ich glaube das liegt auch an diesem Rocketraidgeschwurbel hier. Der scheint ziemlich lahm zu sein. Wie kann es sein, das eine einzige Intel hier nur 230MB Lesen bringt, wenn meine zwei Intels an einem ICH9R >> 500MB/s packen? Eine Einzelnde kommt bei mir mit neuer Firmware auf 265MB/s pro Sekunde (Crystaldiskmark/ HDTach) Das mit jedem Programm abweichende Werte gemessen werden ist logisch. Die 10% Verlust schiebe ich jedoch auf diesen RocketRAID-Murks. Ueberfluessig wie ein Kropf, die Intel ICH10R und die Intel ICH9R sind schneller als diese Gurke. Die Tendenz zur Intel bleibt jedoch erhalten. Der RocketRAID hat wohl eher nur die Maximalwerte gedrueckt. Die I/O Leistung ist vielleicht auch beeintraechtigt.