Preise von SSD- und HDD-Laufwerken nähern sich immer weiter an

Samsung-SSD 850 EvoSamsung-SSD 850 Evo

Schnelle, leichte und gegen äußere Einflüsse unempfindlichere SSDs - also Laufwerke auf Basis von Flash-Speicherbausteinen - setzen sich immer weiter durch.

Die Marktforschungsagentur Dramexchange prognostiziert, dass 2015 ein Viertel aller verkauften Notebooks schon mit SSD-Laufwerken ausgestattet sein werden. Bis 2017 soll dieser Wert auf 40 Prozent steigen.

Nicht zuletzt sollen auch die fallenden Preise zur größeren Verbreitung beigetragen haben: Seit 2012 ist der Preis pro Gigabyte laut Dramexchange bei 2,5-zölligen SSDs von 0,99 auf 0,39 US-Dollar gesunken. Bis 2017 soll dieser Wert nochmal um mehr als die Hälfte auf 0,17 US-Dollar sinken.

Damit kommt er dem entsprechenden Wert bei HDDs fast schon gefährlich nahe: 2012 kostete ein Gigabyte laut Dramexchange noch 0,09 US-Dollar, also 9 US-Cent. Derzeit liegt er bei 6 US-Cent – und das soll auch bis 2017 so bleiben.

Im dritten Quartal 2015 sollen laut Dramexchange schon 21,6 Millionen SSDs (Gesamtzahl in Notebooks und einzeln verkaufter SSDs) verkauft worden sein. Im gleichen Zeitraum seien es 43,3 Millionen Notebooks gewesen. Dramexchange erwartet, dass im dritten und vierten Quartal etwa 28 Prozent aller Notebooks mit SSDs ausgestattet sein werden.

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22 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Obscurus Caligo
    Wo kommen denn die 0,06cent her? Wenn ich die Seagate ST4000VN000 als Beispiel nehme, liege ich bei gerade mal 0,04USD pro GB. Oder ist das der Durchschnitt über alle Festplatten-Modelle und Größen zusammen?
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  • Sthel
    Annähern vl schon aber trotzdem kein Vergleich. Auch wenn der Preis auf 17 US-Cent sinkt ist das GB trotzdem noch fast 3x teurer als bei HDD´s
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  • Derfnam
    Trendforschung? Ist das die Wissenschaft, die aus dieser Kaffeesatzleserbande plötzlich Prognostiker macht? Lächerlich.
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