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64, 128, 256 GB: SSD-Kapazitäten im Performance-Vergleich

64, 128, 256 GB: SSD-Kapazitäten im Performance-Vergleich
Von , Achim Roos

Solid State-Laufwerke sind schnell und Strom sparend, doch oft setzt der Geldbeutel Grenzen, die sich in Form begrenzter Speicherkapazität zeigen. Wir vergleichen SSDs innerhalb einer Produktfamilie um zu sehen, wie sich Größe auf Kapazität auswirkt.

Es gibt kaum Produktkategorien, bei denen verschiedene Produktversionen immer gleiche Leistungen liefern beziehungsweise ihre Eckdaten komplett beibehalten. Groß motorisierte Fahrzeuge sind schwerer und weniger sparsam als ihre kleineren Brüder. Festplatten mit hohen Speicherkapazitäten arbeiten mit mehreren Speicherscheiben, sind deswegen schwerer und werden wärmer. Und bei SSDs? Auch hier gibt es Unterschiede, aber diese sind oft subtil und in der Praxis je nach Anwendungsfall relevant – oder eben auch nicht.

SSDs einer Familie gibt es üblicherweise mit unterschiedlichen Kapazitäten.SSDs einer Familie gibt es üblicherweise mit unterschiedlichen Kapazitäten.

Grenzen und Möglichkeiten mit Flash-Speicher

Die Fortschritte bei NAND Flash-Speicher sind relativ berechenbar. In mehr oder minder regelmäßigen Abständen modernisieren die großen Hersteller wie Intel, Micron, Samsung oder Toshiba ihre Fertigungen, um auf kleinere Strukturen umzustellen. Die kleinsten Strukturen haben derzeit 25 nm, üblich sind auch noch 34 nm. Kleiner ist hier besser, kann man doch mehr Speicherzellen pro Platz unterbringen. Nachteilig wirkt sich jedes Shrinking auf die Langlebigkeit aus, denn die Anzahl der möglichen Schreibzyklen verringert sich. Die Kapazitätssprünge sind daher in der Praxis geringer als in der Theorie.

Hier kommen Flash-Controller mit ihrer steigenden Intelligenz ins Spiel. Hersteller wie Indilinx (heute OCZ), JMicron, Marvell oder Sandforce sind überwiegend bei PC-Interessierten bzw. Fachleuten bekannt. Diese kämpfen an vorderster Front um Performance. Die Platzhirsche Intel, Samsung und Toshiba mischen kräftig mit und sind vom Namen her besser bekannt.

Der Controller ist es, der zum überwiegenden Teil über die Leistungsfähigkeit eines Flash-SSD-Laufwerks entscheidet. Er bestimmt über die Verwendung aller Flash-Speicherkanäle, denn in dieser Form sind alle Laufwerke organisiert. Er unterstützt wichtige Funktionen wie wear leveling für eine gleichmäßige Abnutzung aller Speicherzellen oder TRIM für die Verwaltung freier Speicherzellen.

Am wichtigsten ist somit, ein aktuelles SSD-Produkt einzusetzen, denn die Unterschiede von einer Generation zur nächsten sind derzeit noch sehr deutlich. Dabei ist in der Praxis sogar die Schnittstelle oft zu vernachlässigen: Ob SATA 3 Gb/s oder 6 Gb/s spielt nur bei akutem Performance-Hunger eine Rolle. Ansonsten liefert ein ordentliches SSD-Design auch mit der langsameren Schnittstelle Performance, die praktisch alle Wartezeiten im PC-Alltag auf ein Minium reduziert.

Preis bestimmt die Kaufentscheidung

Nicht zuletzt aufgrund der vergleichsweise hohen Preise für SSDs dauert deren Siegeszug noch an. Power-User bestehen heute auf SSDs und für alle anderen Anwender gilt: wer einmal auf einem System mit SSD gearbeitet hat will nicht mehr zurück zur Festplatte.

Ein ausreichend dimensioniertes Laufwerk mit 256 GB ist somit der Traum vieler Anwender, angesichts der Preise von 300 Euro und mehr aber unvernünftig bis unerreichbar. Darf es daher auch ein Modell mit 128 GB oder gar 64 GB sein? Dabei interessiert uns an dieser Stelle weniger die Frage, ob dieser Speicherplatz denn ausreicht, sondern ob die Modelle gleichermaßen gute Leistungen erbringen. In der Vergangenheit hat sich oft gezeigt, dass Einstiegsmodelle oft mit teils erheblicher Performance-Kastration leben müssen. Um dem auf den Grund zu gehen haben wir uns exemplarisch drei Modelle der aktuellen 470-Serie von Samsung ins Testlabor geholt.

Alle 15 Kommentare anzeigen.
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  • Anonymous , 1. August 2011 12:50
    Ein Vergleich mit OCZ,Intel usw. ssD's im Test wäre ganz hilfreich gewesen!
  • benkraft , 1. August 2011 14:49
    Frommer Wunsch, aber wo zieht man den Schlussstrich?

    OCZ, Intel, ADATA, Samsung, Crucial, Kingston, Mushkin, Patriot...
    Jeweils mit mehreren Familien (denn sonst heißt es "Ein Vergleich mit Modell XXX wäre ganz hilfreich gewesen").

    Dabei ergeben sich noch andere, ganz praktische Probleme:
    * bekommen wir von allen Herstellern überhaupt Hardware zum Test
    * bekommen wir von allen Herstellern mehrere SSD-Familien zum Test
    * bekommen wir von allen Herstellern mehrere komplette SSD-Familien zum Test
    * ändert sich während des Tests die Firmware? Wenn ja, wirkt sich die Änderung auf die Performance aus?

    Dann allein der Zeitfaktor. Alle Tests brauchen Zeit. Solche Punkte würden uns zwar auch interessieren, aber praktisch gesprochen lässt sich ein Artikel nur in einem bestimmten Umfang realisieren.

    Realistischer wäre, einen ähnlichen Artikel mit einem anderen Hersteller als Follow-Up zu machen. Das bringt uns aber wieder zu meiner ersten Liste. Selbst bei Intel stellt sich dann schon die Frage: SSD 510 oder SSD 320? Oder wäre OCZ doch die bessere weil repräsentativere Wahl gewesen? Vertex 2 oder 3? Pro oder normal? EX?

    Ich hoffe, das veranschaulicht das Dilemma.

    Dennoch mal die Frage in die Runde: Welche Familie wäre denn ebenfalls von Interesse?
  • Anonymous , 1. August 2011 15:29
    die crucial m4, die im moment wohl das interessanteste ist, was preisleistung angeht und sich preislich glaub ich ungefähr auf dem niveau der samsung 470 bewegt
  • checkmate , 1. August 2011 15:39
    Wahrscheinlich ist es für jede SSD Familie interessant zu wissen, was die Halb und Viertelbestückung sonst noch für Einbußen mit sich bringt, außer die Kapazität.

    Ich hatte mir die Intel Postville G2 mit 120GB zugelegt und kann nur aus den Werksangaben erahnen, was ihr zur Vollbestückung mit 160GB fehlt. Die G3 ist sicher für viele interessant und sollte oben auf der Liste stehen...
  • gutundguenstig@guest , 1. August 2011 15:39
    crucial m4 oder vertex 2 (die ist mittlerweile sehr günstig),
    übrigens,
    bei der c300 war das alles schonmal bekannt! da kann man ruhig drauf verweisen.
  • Anonymous , 1. August 2011 15:47
    @benkraft
    Vielen Dank für Deine Ausführungen!

    Das Dilemma ist mir bekannt und schlimm genug!
    Vielleicht einen Test durchführen mit 10 gleichgroßen ssD's wie z.B. 240GB Größe nur von verschiedenen Herstellern.
    Dann hätte man in dieser Größenordnung mal eine Übersicht.

  • mR. bluE , 1. August 2011 18:37
    Was mich wundert,
    im Bericht wurde mehrfach darauf hingewiesen das die SSD nicht mehr die neuste ist, und eher was für den Durchschnittsanwender, leider liegt der Preis für das 128Gb Modell bei 190,- €.
    Wäre es nicht auch interesannt mal Modelle zu testen die nicht nur von der Leistung dem Einstiegssegment zuzuordnen sind, sondern auch was den Preis angeht?
    Ich denke da konkret zbsp an diese:
    OCZ Vertex2 120 GB für 150,-
    G.Skill Phoenix EVO 115 GB für 140,-
    Corsair Force F115 115GB für 150,-
    In der Tat machen SSD's meiner Meinung nach mit weniger Platz keinen Sinn.
    Alternativ wäre auch ein Test zur neuen VelociRaptor interesannt (bei euren Amerikanischen Kollegen hat die ganz gut abgeschnitten)
  • gutundguenstig , 1. August 2011 21:15
    http://www.tomshardware.de/windows-7-ssd-trim,testberichte-240636-5.html
  • murphy , 25. August 2011 17:03
    "Eine Bandbreite von 500 MB/s bei wenigen hundert I/O-Operationen pro Sekunde ist im Vergleich zu maximal 250 MB/s Bandbreite, aber ein Vielfaches der I/Os pro Sekunde klar vorzuziehen."

    Die Aussage dieses Satzes ist (v.a. im Kontext gelesen) genau falsch herum!

    "Die Zugriffszeit fällt bei SSDs kurz aus, spielt in der Praxis aber keine sonderlich große Rolle."

    Selbstverständlich spielen die Zugriffszeiten in der Praxis eine große Rolle – eine riesengroße sogar, denn sie sind der Hauptgrund dafür, dass SSDs im Vergleich zu HDDs so rasend schnell arbeiten. Was tatsächlich keine große Rolle spielt, sind die Unterschiede zwischen den Zugriffszeiten verschiedener SSDs (was vermutlich gemeint war).

    "Aufgrund der geringeren Anzahl an Speicherkanälen ist diese beim kleinen 64-GB-Modell sogar kürzer."

    Da sagt das Diagramm direkt darüber aber wieder das genaue Gegenteil aus ... und ist IMO auch plausibler als der Kommentar.

    "Lesend sind die SSDs alle sehr schnell; wieder ist das 64-GB-Einstiegsmodell etwas langsamer. Schreibend tun sich alle Laufwerke gleich schwer, möglichst viele 4-KB-Blöcke schnell zu schreiben. Bei 18 MB/s ist bereits Schluss."

    Und auch dies widerspricht exakt dem, was im Diagramm darüber zu sehen ist. Farben vertauscht? Text falsch? Schätze auch hier eher wieder letzteres ...

    Da hat der Autor ja echt mal 'nen schlechten Tag erwischt :whistle: 


    Abschließend noch eine Ansichtssache:

    "Das bedeutet, dass wir generell zumindest 128 GB empfehlen, denn jeder Anwender, der mehr als Windows mit MS Office und ein paar Anwendungen installiert, wird schnell an die Grenzen der Speicherkapazität stoßen."

    Im Berufsalltag habe ich überwiegend mit (Büro)-PCs zu tun, auf denen inklusive Anwendungen selten mehr als 30 bis max. 40 GB liegen, vor allem wenn die Daten extern (HDD oder LAN) liegen. Hierfür sind 64GB-SSDs inkl. Spielraum eine ebenso lohnende wie ausreichende Option.
  • pzero , 26. August 2011 09:45
    Hallo Murphy,

    danke für die Kommentare!

    Natürlich ist hohe I/O-Performance mit etwas weniger Bandbreite klar besser als höchste Bandbreiten zu haben - habe das geändert.

    Zugriffszeit: Gemeint war, dass die Unterschiede in diesem Vergleich nicht wichtig sind, da die Zugriffszeiten ohnehin sehr kurz sind. Danke für den Hinweis.

    Und die Grafik zu AS SSD 4 KB random war tatsächlich farblich verkehrt. Der Text stimmt da.

    Womöglich doch ein schlechter Tag. Passt nun!

    Danke nochmal & Gruß
    Patrick Schmid
  • murphy , 29. August 2011 05:18
    Hallo Patrick,

    vielen Dank für deine Rückmeldungen!

    Zitat :
    Zugriffszeit: Gemeint war, dass die Unterschiede in diesem Vergleich nicht wichtig sind, da die Zugriffszeiten ohnehin sehr kurz sind.

    Also wie vermutet ;) 

    Zitat :
    Und die Grafik zu AS SSD 4 KB random war tatsächlich farblich verkehrt. Der Text stimmt da.

    Hm. Damit stehen die Ergebnisse des AS SSD nun aber im Widerspruch zu den Ergebnissen des CrystalDiskMark, weshalb bei diesem dann die Farben ebenfalls vertauscht sein müssten.

    Dass die Samsung 470 bei allen Kapazitäten im 4K Random Write mit QD=1 auf ca. 18-19 MB/s limitieren soll, fände ich doch sehr befremdlich, denn z.B. bei der Crucial m4 reichen die Werte ja von 21 MB/s (64GB) bis 233 MB/s (512GB), weshalb ich die Aussage "bei den Laufwerken anderer Anbieter sieht das nicht groß anders aus" auch nicht so ganz nachvollziehen kann. (?)

    Schade, dass sich bisher anscheinend niemand diesen tollen Vergleich so genau angesehen hat wie ich, und dass ich erst so spät dazu gekommen bin ihn zu lesen, denn nachdem gewisse andere große Sites diverse SSDs verschiedener Hersteller fröhlich mit unterschiedlichen Kapazitäten bunt durcheinander testen (was leider kaum vergleichende Aussagekraft hat),
    war diese Betrachtung lange überfällig!

    Deshalb vielen Dank vor allem auch dafür, denn eigentlich hat mir dieser Test sehr dabei geholfen mich nun für eine der darin gegenübergestellten Kandidatinnen zu entscheiden - wäre da nicht diese seltsame Limitierung.

    Nachdem ich mir nun wahllos andere AS SSD Ergebnisse aus dem Netz zusammensucht, erreichen die Samsung 470er normalerweise locker Transferraten zwischen 40 und 60 MB/s im 4K Random Write mit QD=1, limitieren allerdings im Read tatsächlich auf < 20 MB/s, völlig unabhängig von der Kapazität!

    Da drängt sich der Verdacht auf, dass meine Vermutung mit dem falschen Text doch stimmte, wohingegen die Farbzuordnung schon korrekt war ...

    :??: 
  • pzero , 29. August 2011 23:34
    Wir schauen es nochmal an. Im Zweifelsfall sind die Ergebnisse in unseren Performance-Charts aber die richtigen. Danke für die Suche auch Dir, murphy!
  • murphy , 1. Dezember 2011 17:16
    Sorry für die verspätete Reaktion, doch exakt seit obigem Post erhalte ich keine Benachrichtigungen über neue Antworten mehr :( 
    Kann da mal jemand schauen, wo der Wurm drinsteckt? Oder fürchtet man meine investigatorischen Bemühungen so sehr, dass man sie deaktiviert hat? :D 

    Zum Inhalt: Da hat sich jetzt so auf den ersten Blick nicht wirklich was geändert ...

    Zitat :
    Im Zweifelsfall sind die Ergebnisse in unseren Performance-Charts aber die richtigen.


    Das glaube ich nach wie vor nicht wirklich. Erstens, weil zahllose AS SSD Charts im Netz das Gegenteil beweisen (nämlich, dass die Samsung 470 wenn, dann beim Lesen auf ca. 16-18 MB/s limitiert) und zweitens, weil ich zwischenzeitlich einfach beide besorgt habe, d.h. sowohl die Samsung als auch die Crucial. Und selbst die 64GB-Version der S470 kommt an einem Uralt-System mit SATA-I (!) und IDE-Treiber im 4KB Random QD1 noch locker auf ca. 33 MB/s beim Schreiben!

    Ergo, auch wenn der Test nun schon eine Weile her ist, ist er trotzdem inhaltlich noch aktuell und die angesprochenen Charts darin nach wie vor ein kleiner "Schandfleck" auf THG, um den man sich vielleicht tatsächlich (also wirklich) noch mal kümmern sollte ... ;) 

    Ich jedenfalls fände es schade, wenn ich einen ansonsten beispielhaften Vergleichstest nach wie vor nicht referenzieren kann, weil manches darin einfach hinten und vorne nicht stimmt :( 


    Tante Edith sagt, um es auf den Punkt zu bringen:

    Die Ergebnisse des AS SSD 4K Random QD1 stehen nach wie vor im Widerspruch zu den (korrekten) Ergebnissen des Crystal Disk Mark, d.h. bei ersterem sind die Farben vertauscht – siehe Hinweis oben – und der Text darunter stimmt halt auch immer noch nicht.
    Der Satz "Lesend sind die SSDs alle sehr schnell; nur das 64-GB-Einstiegsmodell ist aufgrund der geringeren Zahl an Flash-Kanälen etwas langsamer" stimmt nur in Bezug auf QD64, nicht jedoch QD1 (bedarf der Klarstellung/Spezifizierung).
    Der Satz "Bei 18 MB/s ist bereits Schluss" ist falsch, da er sich irrtümlich auf "schreibend" bezieht, tatsächlich jedoch auf "lesend" zutrifft. Muss also entweder rausfliegen oder in den richtigen Kontext gerückt werden.

    Nu bin ich gespannt :) 
    (bitte ggf. eine PM senden, Grund siehe erster Absatz)
  • benkraft , 2. Dezember 2011 13:27
    @murphy - Ich war mir sicher, wir hätten den Chart damals ausgetauscht. Du hast aber Recht, es wurde noch der alte gezeigt.
    Ich habe den korrekten eingefügt und den Text leicht angepasst.

    Danke für die Hinweise. Und: Ich gehe mal davon aus, dass die Benachrichtigungsfunktion inzwischen wieder geht. Die ist nämlich seit deinem letzten Post im August eigentlich wieder funktional. :) 
  • murphy , 2. Dezember 2011 15:08
    Hallo benkraft,

    die gute Nachricht: Die Charts stimmen nun alle, soweit ich das durch bloßes Hinschauen beurteilen kann :) 

    Die schlechte Nachricht: Der Text ist jetzt noch falscher als vorher :D 

    Ich zitiere noch mal meine Tante:

    Zitat :
    Der Satz "Lesend sind die SSDs alle sehr schnell; nur das 64-GB-Einstiegsmodell ist aufgrund der geringeren Zahl an Flash-Kanälen etwas langsamer" stimmt nur in Bezug auf QD64, nicht jedoch QD1 (bedarf der Klarstellung/Spezifizierung).

    Der Satz ist immer noch derselbe und daher unverändert halb zutreffend. Doch auch wenn er durch die Ergänzung "bei QD=64" schon etwas zutreffender würde, liegt der tatsächliche Fehler bei genauer Betrachtung wohl eher darin, dass hier (analog zur Vertauschung der Farben in den Charts) eigentlich "schreibend" statt "lesend" gemeint war!

    Ergo muss der Satz richtig lauten: "Schreibend sind die SSDs alle sehr schnell; nur das 64-GB-Einstiegsmodell ist aufgrund der geringeren Zahl an Flash-Kanälen etwas langsamer." Dann passt er auch zu sämtlichen Charts.

    Der Hinweis auf die Queue-Tiefe wurde hingegen irrtümlicherweise in folgendem Satz ergänzt: "Schreibend tun sich zumindest bei q=1 alle Laufwerke gleich schwer, möglichst viele 4-KB-Blöcke schnell zu schreiben." ... was jedoch genau nicht der Fall ist, da sich die auffällige Limitierung auf 18 MB/s wie zuvor gesagt auf das Lesen und nicht auf das Schreiben bezieht ;) 

    Bei entsprechender, zum ersten Fall analoger Korrektur würde der Satz nun lauten: "Lesend tun sich zumindest bei q=1 alle Laufwerke gleich schwer, möglichst viele 4-KB-Blöcke schnell zu lesen", was aber auch nicht gerade schön klingt. Deshalb mein Vorschlag: "Zumindest bei QD=1 tun sich alle Laufwerke gleich schwer, möglichst viele 4-KB-Blöcke schnell zu lesen." Dann stimmt erstens auch dieser Satz genau mit den beiden zugehörigen Charts überein, und zweitens:

    Zitat :
    Der Satz "Bei 18 MB/s ist bereits Schluss" ist falsch, da er sich irrtümlich auf "schreibend" bezieht, tatsächlich jedoch auf "lesend" zutrifft. Muss also entweder rausfliegen oder in den richtigen Kontext gerückt werden.

    ... wird hier ein Verschieben hinfällig, da dieser Satz nun praktischerweise auch gleich im richtigen Kontext steht, was er momentan nach wie vor nicht tut :p 

    Zu guter Letzt müssten noch die beiden "q=1" zu "QD=1" korrigiert werden (wie in einem Fall von mir oben schon erledigt), weil es ja die Abkürzung für "Queue Depth" ist – siehe Charts.

    Wenn sämtliche fett markierten Passagen übernommen werden, sollte schließlich alles stimmen :) 

    D'accord?

    P.S.: Mit den Benachrichtigungen hast du allerdings Recht, denn zwischenzeitlich habe ich festgestellt, dass diese bereits seit etwa April kaum noch versendet wurden (nur zwei Stück bei ca. 10 aktiven Threads), was ich an anderer Stelle dann auch noch mal richtig gestellt habe ;) 

    Bei meinem letzten Post im August hatten sie zwar noch nicht funktioniert (daher wie gesagt die arg verspätete Reaktion in diesem Thread), doch mittlerweile kommen wieder wesentlich mehr. Ob auch wirklich zuverlässig alle, werde ich noch weiter beobachten.