RAM-Disks im Vergleichstest: Die schnellste SSD steckt im Arbeitsspeicher

Dateizugriffe unter Windows lassen sich einer Software-RAM-Disk drastisch beschleunigen und können mehr als zehnmal schneller ablaufen als mit einer SSD - also richtig flink. Wir testen fünf der gängigsten RAM-Disk-Produkte am Markt.

Eine RAM-Disk ist ein temporäres, virtuelles Laufwerk im Arbeitsspeicher eines Rechners, das als schneller Zwischenspeicher fungiert. Angesichts der niedrigen Speicherpreise ist eine ausreichend große Menge RAM heutzutage kein Thema mehr; selbst bei Wald-und-Wiesen-Rechnern sind vier oder acht GByte Hauptspeicher heute eine übliche Größe. Eine RAM-Disk wird mittels Software-Tools angelegt und kann dann zum Beispiel für Datenbank-Operationen oder ähnliches genutzt werden.

In Sachen I/O-Geschwindigkeit läuft der in aktuellen PCs eingesetzte DDR3-SDRAM-Arbeitsspeicher jeder SSD auf und davon, ist also eine interessante Alternative zu einem Flash-Laufwerk. So kommt etwa ein DDR3-800-Riegel pro Modul auf eine theoretische Übertragungsrate von mindestens 6,5 GByte/s, während die schnellsten SSDs unter 600 MByte/s bleiben und damit um den Faktor zehn langsamer laufen - und das ist nur 800er RAM.

Weitere Vorteile: Bei einem 32-Bit-OS macht eine RAM-Disk-Anwendung den Speicherbereich nutzbar, der jenseits der 3,2-GByte-Schwelle liegt und vom Betriebssystem normalerweise nicht verwendet wird. Bei einem 64-Bit-Windows liegt die Grenze des maximal nutzbaren Speichers zwar höher, aber auch hier gilt das gleiche Prinzip: Die RAM-Disk kann auch solche Speicherbereiche verwenden, die oberhalb dieser je nach OS unterschiedlich hoch angesetzten Schwelle liegen.

Beispielsweise lassen sich bei einem PC, der mit Windows Vista Home Basic läuft und mit 16 GByte RAM ausgestattet ist, aufgrund der OS-Limitationen nur acht GByte nutzen – die anderen acht könnte man also der RAM-Disk spendieren. Anders sieht es zum Beispiel bei der 64-Bit-Version von Windows 7 Pro, Enterprise oder Ultimate aus, die bis zu 192 GB Speicher adressieren können. Hier zweigt man einfach den gewünschten Teil des oftmals gar nicht voll genutzten Hauptspeichers ab und profitiert dann ebenfalls von den Vorzügen einer RAM-Disk.

Bleibt die Frage: Wie stark können RAM-Disks die Systemleistung oder zumindest die Lese- und Schreibzugriffe der auf ihnen abgelegten Dateien beschleunigen? Auf den folgenden Seiten haben wir dazu fünf aktuelle RAM-Disk-Tools unter die Lupe genommen, die teils kostenpflichtig, teils gratis sind. Soviel vorweg: Nicht alle Programme überzeugen hinsichtlich ihrer Performance restlos, aber selbst das langsamste Tool kann eine SSD noch das Fürchten lehren. Mit IOMeter haben wir teilweise über 1.000.000 I/Os gemessen – SSD-Boliden wie die in unserer Testplattform verwendete Samsung 840 Pro erreichen hier “nur” 80.000 I/Os.

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39 Kommentare
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  • fffcmad
    Schoener Test, aber an sich sind RAM-Disks sinnlos. Wenn man entsprechend RAM hat, dann sollte man auch ein OS nutzen welches den Speicher auch komplett verwenden kann. Das OS nutzt den RAM als Cache und das funktioniert genauso gut wie eine RAM-Disk. Zudem steht eine RAM-Disk nur in Benchmarks gut da, auf der anderen Seite benoetigt das Ziehen der Daten aus dem RAM natuerlich wertvolle Speicherbandbreite. Wenn die CPU also gerade was zu knabbern hat und die Grafikkarte auch gerade ordentlich am Pumpen ist wird die RAM-Disk nicht mehr so schnell sein.
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  • PCMCIA
    Ich sehe hier eine bequeme Möglichkeit, bspw. mein 32bit-WinXP mit normaler HD zu beschleunigen - ohne neue Hardware. Weniger interessant sind hier die Benchmarks (es ist definitiv schneller, als eine HD), sondern was genau optimiert werden kann. Erste Idee meinerseits wären temporäre Verzeichnisse, Cache usw. auf RAM-Disk zu packen. Aber spannender wird's vermutlich bei Komponenten näher am Betriebssystem und außer direkter Kontrolle des Users (geht es immer noch, Treiber auszulagern). Was ist da möglich?
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  • robberlin
    RAM DISKS Sind gerade erst WENN man entsprechend viel RAM hat sinnvoll - ich mache zum Beispiel Videokonvertierung in einer RAM DISK. Da sieht man erstmal wie schön schnell so ein PC sein kann ^^
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  • seppjo
    Interessanter Test. Da werde ich gleich mal die StarWind RamDisk antesten.
    Bei der Samsung EVO dürfte es mit dem RAPID Modus auf das Gleiche rauskommen.
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  • Pyrlix
    Früher gabs mal so tolle Hardwaremodule die eine echte RAMDisk für den SATA oder PCI-e Port bereitgestellt haben.
    Leider waren da die Akkus ein großes Problem und die Kapzität gering. Sowas mit 4 bis 8 DDR3 oder gar DDR4 Steckplätzen und einem dicken Akku der auch mehrere Tage durchhält... das wär einfach nur genial. Da würd die SSD sofort das Fliegen lernen.
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  • robberlin
    Anonymous sagte:
    Früher gabs mal so tolle Hardwaremodule die eine echte RAMDisk für den SATA oder PCI-e Port bereitgestellt haben.
    Leider waren da die Akkus ein großes Problem und die Kapzität gering. Sowas mit 4 bis 8 DDR3 oder gar DDR4 Steckplätzen und einem dicken Akku der auch mehrere Tage durchhält... das wär einfach nur genial. Da würd die SSD sofort das Fliegen lernen.


    Wozu den Akku - Die SSD kann doch dazu dienen, den RAM Speicher bei Beenden des Systems als Abbild zu speichern. Beim Hochfahren wir das RAM Abbild wieder geladen von SSD :)
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  • fragger
    Es ist zwar schön und gut, verschiedene RAM Disk Treiber mal zu vergleichen.
    Aber wie schon geschrieben, ist eine RAM Disk eigentlich ein verdammt alter Hut und es gibt mittlerweile schlauere Wege, Arbeitsspeicher zu nutzen (meistens jedenfalls).

    Weisheiten wie, "Eine RAM Disk ist X mal schneller als ne SSD" sind aber lächerlich...
    Da kann ich genauso gut sagen, dass ein Flugzeug X schneller fliegt, als ich zu Fuss gehen kann -> Ach tatsächlich? Das wusste ich ich noch garnicht... Gut dass es nochmal erwähnt wurde!

    Wie fffcmad schon schrieb, sollte man in so einem Artikel ehr mal Diskutieren ob, und in welchen Szenarien eine RAM Disk vielleicht (heute noch) sinnvoll sein kann, und wo sie definitiv unsinnig ist.
    Der im Artikel genannt "Gaming PC" gehört ganz sicher nicht zu den sinnvollen Beispielen!
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  • Rapid4
    Vielleicht kann man mit einer RAM-Disk die Lebenszeit der SSD verlängern, indem auf dieser die Auslagerungsdatei speichert.

    Auslagerungsdatei kann man natürlich auch abschalten aber manche Programme wollen dann nicht mehr starten (z.B. das Spiel "Fable").
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  • Pyrlix
    Anonymous sagte:


    Wozu den Akku - Die SSD kann doch dazu dienen, den RAM Speicher bei Beenden des Systems als Abbild zu speichern. Beim Hochfahren wir das RAM Abbild wieder geladen von SSD :)


    Wär ne denkbare Sache. So als SSD/RAM Hybrid Drive wäre das ganz interessant.
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  • Jolly91
    @Rapid4,

    die Auslagerungsdatei kann man auch auf 1gb bis 2gb verkleinern, und schon wandert der Rest in den Ram.

    Wen man jetzt eine Ram-Disk erstellt, nimmt das OS die sagen wir mal 16gb als Virtuelles Laufwerk, und man sieht eben in wie weit die Ramdisk gefüllt ist. Aber wen man keine Ramdisk erstellt, schiebt Windows die Daten sowieso in den Ram. Wozu bräuchte ich da eine Ramdisk.

    Man kann zwar Daten in eine Ramdisk speichern, und die sind dann deutlich schneller, aber das ergäbe kaum Sinn, wenn man jedesmal die Datei in die Ramdisk kopieren müsste, da bräuchte man immerhin schon 32/64gb Ram.
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  • fffcmad
    Eine aktuelle SSD hat keine Schwieirigkeiten mit der Auslagerungsdatei. Je nach dem kann man sie auf 1 oder 2Gbyte verkleinern (Wie Jolly bereits schrieb)
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  • fffcmad
    @Robber: Slo einen Standby-Modus gibts bereits, aber nicht fuer die RAM-Disk :D
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  • besterino
    Mich würde wirklich mal interessieren, ob sich so eine RAM-Disk wirklich für mich unter "Spieler-Gesichtspunkten" lohnt. Dafür wäre es aber wichtig zu wissen, wie Windows von Haus aus den Speicher verwaltet (und ob/welchen Einfluss die Software selbst darauf hat).

    Wenn zum Beispiel ein Spiel je nach RAM-Verfügbarkeit sich und seine benötigten Daten (Texturen) sowieso im Hintergrund in den RAM schiebt, dann kann ich mir die RAM-Disk (mit der ich das ja quasi manuell mache) schlicht sparen. Soll heißen, hier müsste mal jemand anhand von konkreten Beispielen festhalten, wo sich die RAM-Disk im normalen Spielverlauf spürbar bemerkbar macht (bloß der Spielstart gilt da nicht, oder man müsste zu Lasten der RAM-Disk die Zeit hinzurechnen, die der Kopiervorgang auf eben die RAM-Disk benötigt).

    Für den Spieler halte ich 'ne RAM-Disk eher für nicht wirklich vorteilhafl: wenn man mehr als ein Spiel spielt, stoße ich mit einer RAM-Disk schnell an die Kapazitätsgrenzen (jedenfalls wenn ich nicht jedes mal manuell nach Systemstart überlegen will "was mache ich denn heute?"). Scheint mit eher was für den Anwendungsfall zu sein, bei dem regelmäßig EIN bestimmtes, extrem HDD-intensives Programm benutzt wird (z.B. Video-Schnitt), also eher Nischenlösung als Gamer-Alltag.
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  • fffcmad
    Im Prinzip erledigt Windows das mit Superfetch bereits alles im Hintergrund. Bei Spielen besteht das Problem, das man sie ja normalerweise nur ein paar mal startet (Es sei denn es sind Multiplayertitel die man regelmaeßig zockt) In dem Moment greift Superfetch nicht oder nur wenig. Wenn man das Spiel dann auf die RAM-Disk installiert ist natuerlich der Vorteil da und auch messbar. Im Regelfall ist es jedoch so, das Superfetch das ganz gut hinbekommt, auch wenn es nicht mehr so agressiv vorgeht wie noch unter Vista.
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  • Big-K
    Ist so ein tool nicht bei jedem modernen Board dabei? Also ich hab den Sys temp, user temp und von sämtlichen Browsern die temps da drauf liegen. Benötigt nicht viel Speicher, entlastet die ssd und der "Müll" muss beim runter fahren nicht erst gelöscht werden. Was nicht geht sind die Archive wie rar zip 7 usw. wenn das Archiv zu groß ist dann gibts teilweise böse Fehler.
    Ach wenn ein Installer kein eigenes temp Archiv anlegt z.b. world of warplanes gibts Fehler. Wenn die Größe dynamisch wäre eigentlich ein brauchbares tool, so kanns Probleme geben.
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  • derGhostrider
    Aus dem Artikel, wofür angeblich RAM-Disks benutzt wurden: [zum Laden] "...etwa bestimmte Treiber, die beim Booten geladen wurden. "
    Klar, und die sollen *beim Booten* woher gekommen sein? Springt ein kleiner Kobold aus einer Klappe und schreibt mal eben die Daten auf die RAM-Disk? Wohl kaum. Also werden/wurden alle Treiber erstmal von einem klassischen Datenträger geladen.

    Ich kannte das Prinzip auch, aber das hatte nichts mit Geschwindigkeit zu tun - es ging darum, dass die Boot-Diskette bis auf's letzte Byte bereits voll war mit maximal komprimierten Dateien (ZIP, RAR oder ARJ). Die wurden dann auf eine ca 2 MB große RAM-Disk entpackt, damit man darauf zugreifen konnte. Das ist super langsam, aber man hatte einfach keine andere Möglichkeit alles auf einer Diskette ungepackt unterzubringen: Bootdateien, Packprogramm/Entpackprogramm/Selbstextrahierendes Paket, Netzwerkkartentreiber, Netzwerktreiber, Partitionierungstools, Format, Konfigurationsscripte, uvm.

    Und heute?
    Wer heute 70 Euro für ein Ramdisk-Tool ausgibt, da er ein veraltetes OS benutzt, der sollte sich ernsthaft fragen, ob er auf den Kopf gefallen ist! Ein neues Windows kostet weniger *und* kann den vollen Speicher verwenden!
    Es gibt wirklich keinen Grund mehr am veralteten Windows XP festzuhalten. Nehmt Windows 7 oder Windows 8.1. Beide sind besser.
    Ist der Rechner *so* alt, dass er keinen 64-bit fähigen Prozessor hat, dann braucht man bei der alten Krücke auch keine 8GB (oder mehr) RAM, da wirklich anspruchsvolle Aufgaben eh zu lange brauchen werden.

    Hat man wirklich anspruchsvolle Aufgaben zu bewältigen, dann gibt es für diese Aufgaben auch entsprechend optimierte Software, die den Speicher maximal ausnutzen kann. Auch wenn ich kein Freund von Photoshop bin: Das hat schon damals eine komplett eigene Speicherverwaltung mitgebracht, damit man eben mehr Speicher nutzen kann, als es vom 32bit OS aus zugelassen wäre.
    Wer die Anforderungen hat, der kann es also auch nutzen.

    Daher sehe ich es auch als lächerlich an, wenn jemand, wie im Artikel beschrieben, "Vista home basic" verwendet, dann aber Unmengen an RAM verwenden will.
    Es versucht doch auch keiner mit einem Smart vom Händler in der DTM-Weltmeisterschaft mitzufahren.

    Fazit: Wer viel RAM braucht, der hat auch ein ordentliches System. Dazu zählt ordentliche Hardware und ein passendes OS.
    Da die Software dann den Speicher quasi maximal ausnutzt, ist jedes "Abzwacken von RAM" immer zweischneidig. Was bringt es? Herzlich wenig. Es mag ganz wenige Ausnahmefälle geben. z.B. wenn man extreme Datenmengen loggen muss und dies einfach nicht auf anderen Speichermedien möglich ist. DANN lohnt eine Ramdisk sofort - es geht ja nicht anders.
    Dann darf man sich jedoch fragen, wieso die Software, mit der die Daten gesammelt werden, diese nicht erstmal im Speicher ablegen kann. Also so richtig gut ist die Begründung nicht.
    Ansonsten darf man nie vergessen, dass jegliche Daten erstmal von einem anderen Medium gelesen werden, dann in die RAM-Disk kopiert werden und beim Zugriff wird es ganz wahnsinnig:
    Es wird aus dem RAM (Ram-disk) gelesen, damit es in den verfügbaren Arbeitsspeicher (auch RAM) gespeichert werden kann. Der Computer weiß ja nicht, dass die RAM-Disk bereits im RAM liegt. Damit hat man dann eben nicht mehr die hier gezeigten Transferraten, sondern nur noch Bruchteile davon.
    Daten kopieren (z.B. mit Aktualisierung) auf der RAM-Disk wird dann auch zum Wahnsinn: Lesen aus dem Speicher (RAM-Disk), schreiben in den Speicher (Arbeitsspeicher als temporärer Puffer), lesen aus dem Speicher (temprärer Puffer), schreiben in die Ramdisk.

    Werden Daten also *wirklich* super schnell benötigt, dann sollten sie bereits im RAM liegen und eben nicht von einer RAM-Disk geladen werden müssen.
    Temp-Ordner auf einer RAM-Disk: Naja, Big-K hat es passend erklärt. Bei Browsern mag es u.U. OK sein. Dafür hilft einem der Cache dann nicht beim schnelleren Surfen, da jedes mal jede bekloppte Graphik eines jeden Buttons erneut heruntergeladen werden muss.
    Vorteil für den User? Eigentlich keiner - es sei denn, er ist etwas paranoid.
    Nachteile für den User: Siehe Beitrag von Big-K (u.U. fehlerhafte Installationen/abstürzende Programme, langsameres Surfen, ...)


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    Und zur Verkleinerung der Swap-Datei: Das halte ich nach wie vor für Unfug. Windows erwartet eine gewisse größe der RAM-Disk. Wenn man anspruchsvolle Anwendungen hat, dann gibt es zwei mögliche Folgen, wenn man die Ramdisk künstlich verkleinert:
    1. Die Anwendung stürzt ab / produziert merkwürdige Fehler, die kaum nachzuvollziehen sind. Fehlermeldungen sind dabei sehr gerne total irreführend.
    2. Windows übergeht die Usereinstellungen und legt eine zusätzliche temporäre Swap-Datei an.
    Habe beides schon gesehen und da es nunmal so gehandhabt wird, halte ich künstliche Beschränkungen für unzweckmäßig. Das System läuft besser, wenn man das sein lässt.
    Zudem bekommt man mit einer Swap-Datei eine halbwegs brauchbare SSD auch nicht kaputt. Es ist ja nun nicht so, als wenn Windows ununterbrochen swappen würde. Wenn das passiert, hat man meistens eh zu wenig RAM. Und die restlichen kleinen Zugriffe auf die Swap machen bei einer SSD auch nichts aus. Auch nicht, wenn man wie ich mehrere VMs auf der gleichen SSD liegen hat, teilweise parallel benutzt, und jede einzelne samt Host ihre Swap ganz normal benutzt.


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    Den Test finde ich gar nicht mal schlecht, denn wer eine Ramdisk für Spezialfälle benötigt, der kann sie sich ja einrichten.
    Wer jedoch einen Schrottrechner mit ungeeignetem OS hat, und dann das Geld, welches er in ein ordentliches OS stecken könnte, für solch eine Krücke ausgibt, der hat das Prinzip einfach nicht verstanden.
    Lieber ordentlich aufrüsten, als eine Krücke zu installieren, die zweifelhafte Erfolge bringt.
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  • fffcmad
    Die Swapdisk auf 1 oder 2Gbyte zu verkleinern ist nicht so schlimm. Im Schnitt werden gerade mal 150 - 200Mbyte benoetigt. Da ist dann also noch viel Luft. Und Windows vergroeßert die dann bei Bedarf eh. Ich mache das auch nur wenn der Speicherplatz der SSD einfach zu knapp ist. Bei meinem Server hab ich gleich 8Gbyte reserviert und unter Windows 8 reserviert sich das System automatisch 1280Mbyte...
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  • fffcmad
    Nur ausschalten sollte man sie nicht.
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  • Freitlein
    Ich benutze seit vielen Jahren eine RAM-Disk für virtuellen RAM, Temp-files, Caching, Zwischenspeicher für Installer, allgemein beim Entpacken und Exportzielordner in diversen Programmen. Hauptsächlich leite ich aus Prinzip Temp-files in die RAM-Disk, damit die Festplatten nicht zugemüllt werden bzw. SSDs altern. Ich weiß jetzt nich wie es um die anderen Programme steht aber Primo bietet eine dynamische RAM-Disk, was ein Totschlagargument für andere Anbieter ist. Hat man zBsp. eine 4 GB-RAM-Disk, wird sie auch als 4GB-Laufwerk angezeigt, nimmt sich aber nur soviel RAM wie benötigt, sprich sind es 500 MB, werden auch nur 500 MB RAM verbraucht! Das ist sehr sinnvoll auf Durchschnitts-PC's bis 16 GB RAM, da bei den meisten RAM-Disks gigabyteweise Speicher ungenutzt bleibt, was kontraproduktiv ist. Programme lade ich nicht aus der RAM-Disk obwohl hier sicher das Hauptgeschwindigkeitspotenzial steckt. Beim Booten warte ich nicht gern. :)
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