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Transcend SSD370 (256 GByte, 512 GByte und 1 TByte)

SSD-Vergleichstest: Fünf 250- & vier 500-GByte- sowie zwei 1-TByte-SSDs im Test
Von , Achim Roos

Die preiswerten Flash-Laufwerke der SSD-Modellreihe SSD370 eignen sich laut Transcend für jeden Consumer-Einsatzzweck und sind sind durch ihren niedrigen Preis besonders interessant - so günstig wie die SSD370 ist sonst nur die Crucial MX100.

Ebenso wie alle anderen SSD-Neuzugänge bringt es auch die Transcend SSD370 auf eine niedrige Bauhöhe von sieben Millimetern. Das Haupteinsatzgebiet seiner kompakten SSD-Reihe steckt Transcend relativ weit ab und nennt leichte Notebooks, Ultrabooks sowie Mainstream-PCs als passende Plattformen, egal ob es dabei um den Office-Einsatz, Multimedia-Inhalte oder Spiele geht.

Die dafür notwendige Performance stellt der hauseigene SATA-III-Controller TS6500 bereit, der auf synchronen, in 20 nm Strukturbreite hergestellten MLC-NAND-Flashspeicher zurückgreifen kann. Das soll der SSD370 zu Transfergeschwindigkeiten von bis zu 570 MByte/s beim Lesen und 470 MByte/s beim Schreiben verhelfen. Beim zufälligen Lesen und Schreiben von 4-KByte-Datenblöcken liefert die SSD370 laut Hersteller bis zu 75.000 IOPS ab.

Die Transcend SSD370-Laufwerke sind in den Speichergrößen 32 Gigabyte, 64 Gigabyte, 128 Gigabyte, 256 Gigabyte, 512 Gigabyte und ein Terabyte erhältlich. Das ist eher ungewöhnlich, denn fast keine aktuelle SSD-Reihe setzt noch auf Kapazitäten unterhalb von 128 Gigabyte.

Auf unsere Nachfrage gab Transcend aber an, dass diese SSD-Reihe auch außerhalb des Endkundenmarktes eine Rolle spielt und beispielsweise in Embedded- oder Industriegeräten zum Einsatz kommt. Zudem soll die 370er Modellreihe beispielsweise durch das Advanced Power Shield-Feature vor plötzlichen Spannungsverlusten und kurzfristig auftretenden Spannungsschwankungen geschützt sein. Für einen simplen Verkaufsautomaten würde eine 32 Gigabyte große SSD vollkommen ausreichen, aber gleichzeitig wird der hin und wieder kommentarlos durch Ziehen des Netzsteckers abgeschaltet - da macht so eine Funktion durchaus Sinn.

Für den Test hat uns Transcend gleich drei Laufwerke zur Verfügung gestellt: Einmal die 256 Gigabyte große TS256GSSD370 (85 Euro) und das 512-GByte-Modell TS512GSSD370 (185 Euro), die damit beide genauso preiswert sind die MX100-SSDs von Crucial. Zum anderen konnten wir auch das 1-TByte-Spitzenmodell TS1TSSD370 testen, das mit Preisen ab knapp 380 Euro glatte 135 Euro günstiger ist als die ein Terabyte große Samsung 850 Pro.

Für die SSD370 gibt es drei Jahre Garantie, wobei der Gewährleistungszeitraum streng genommen von der Schreibleistung abhängt: Spätestens dann, wenn SSD Scope, das SSD-Tool von Transcend, bei der Verschleißanzeige null Prozent anzeigt, ist es mit der Garantie vorbei. Aber wenn man den Angaben des Datenblatts (siehe Seite 1) traut, dann braucht man sich diesbezüglich wohl keine Sorgen machen.

Die SSD370 unterstützt das SATA-Feature DevSleep, das effektiver als herkömmliche Stromsparmodi arbeitet und damit theoretisch die Akkulaufzeit mobiler Geräte verlängern kann. Im Gegensatz zur Leistungsaufnahme eines Prozessors oder Displays fällt der Stromverbrauch einer SSD zwar kaum ins Gewicht, aber letztlich hilft jedes eingesparte (Milli-)Watt. Übrigens verstehen sich auch die Samsung 850 Pro und die Plextor M6 Pro auf DevSleep.

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  • Tesetilaro , 18. November 2014 11:04
    schön zu wissen daß man im Bereich der getesteten nicht daneben langt, und daß auch ein vermeintliches Schnäppchen keine Spaßbremse ist.
    Vielen Dank, daß Ihr bestätigt habt, was mir mein System schon verraten hat.

    Bei mir werkeln einträchtig zusammen - die Samsung Evo 840 für System und eine SSD370 von Transcend für die Spiele :D 
  • Plitz , 18. November 2014 13:58
    Auch wenn das Schreibtempo nicht wirklich das schnellste ist bei der 370, ist das ja beim Spielen eher irrelevant und eher das Lesetempo entscheidend. Wer ein wenig Geduld mitbringt wird hier im Schnäppchenfinder früher oder später fündig. Bei dem Blitzangebot Preis macht man nicht wirklich etwas falsch, wenn man Wert auf Preis/Leistung legt.
  • Tesetilaro , 18. November 2014 14:20
    ist nicht demnächst cyberweek bei Amazon? Da sollte doch was gehen *g*
  • Fragender_AT , 19. November 2014 10:06
    Hallo
    sehr schöner Test, den man auch als Hardware-Laie versteht.

    Ein Punkt, der für Nicht-Profis wie mich von hoher Relevanz ist: welche Softwarekomponenten werden mit den SSD mitgeliefert. Bei einer Samsung konnte ich zB die alte Festplatte problemlos "übersiedeln". Zudem ist ein Programm erhältlich, mit der man die Samsung-SSD laufend testen,... kann. Sind solche Zugaben sinnvoll und welche Hersteller haben so etwas?
  • Tesetilaro , 19. November 2014 10:10
    sinnvoll auf jeden fall, zumindest für die system ssd - wie von allen system und datenlaufwerken sollte aber, egal ob ssd oder hdd, ein backup existieren...

    die meisten hersteller haben so eins, zumindest habe ich für meine samsung und meine transcend eins, magician und ssd scope ;) 
    wobei ich das transcend tool meist nicht anhabe - einfach weil ich der transcend in sachen langlebigkeit erheblich mehr zutraue *g* siehe test...