[UPDATE] Vergleichstest interne SSDs, Stand November 2016

NEU: OCZ RD400(A) (512 GByte, M.2/PCIe)

Mit der RD400 bzw. RD400A hat der zu Toshiba gehörige Anbieter OCZ starke Konkurrenz für Samsungs SSD 950 Pro im Gepäck. Die Baureihe wird nicht nur als reine M.2-SSD angeboten (RD400), sondern auch als Komplettpaket inklusive einer PCI-Express-3.0-x4-Steckkarte (RD400A). Die SSD unterstützt NVMe 1.1b.

Kleine Besonderheit: Um Temperaturproblemen grundlegend vorzubeugen, hat der Hersteller bei der RD400A-Ausstattungvariante ein dickes Wärmeleitpad zwischen SSD und PCB der Add-In-Karte positioniert. Erfreulicherweise wurde dabei auch an eine Slot-Blende im Low-Profile-Format für den Einsatz in entsprechenden Kleinstsystemen gedacht.

Wer über genug Platz verfügt, sollte also vorzugsweise zur RD400A greifen: Da hier eine effektivere Ableitung der Wärme möglich ist, fällt auch die Langzeit-Performance etwas besser aus als bei einer reinen M.2-SSD. Da Toshiba uns die RD400A zur Verfügung stellte, haben wir sie auch in Verbindung mit der vorgesehenen Add-in-Card getestet. Die SSD an sich kommt im M.2-2280-Format.

Wenig überraschend ist, dass sowohl der Controller als auch der NAND-Flash von Toshiba stammen. Controller-seitig setzt OCZ auf Toshibas Fujisan TC58NCP070GSB mit vier Speicherkanälen. Wirkliche Details zum Chip sind ansonsten nicht bekannt und gehören in den Bereich der Spekulation. So lange die Leistung stimmt, sollte das aber nicht weiter stören.

Bei den Flash-Packages bietet Toshiba weiterhin 2D-NAND. Wer einen näheren Blick auf die Leistung der SSD wirft wird feststellen, dass dadurch gegenüber 3D-NAND keinesfalls ein Performance-Nachteil entstehen muss. Theoretisch können auf 3D-NAND basierende Modelle wegen der höheren Speicherdichte pro Package jedoch mit höheren Speicherkapazitäten angeboten werden.

Faktisch gibt es mit der eben erst erschienenen Samsung SSD 960 Pro derzeit nur ein einziges m.2-Modell mit zwei Terabyte Speichervolumen; die OCZ RD 400(A) gibt es ebenso wie die direkte Konkurrentin (Samsung SSD 950 Pro) nur mit einer Kapazität von bis zu einem Terabyte.

Immerhin setzt OCZ nicht auf TLC- sondern MLC-Speicher, der von Toshiba im aktuellen 15-nm-Verfahren produziert wird. Toshiba stellt die eigenen Produktionskapazitäten als einer der weltweit größten Produzenten von Flash-Speicher aktuell erst nach und nach von 2D- auf 3D-NAND um.

Aber wie gesagt: Die Leistung der OCZ RD400(A) sollte im Bereich der teureren Samsung SSD 950 Pro liegen. Entsprechende Messwerte werden wir baldmöglichst nachreichen, SSD-950-Pro-Testmuster sind bereits vorhanden.

In Sachen Cache bietet OCZ beim 512-GByte-Modell 512 Megabyte LPDDR3 – wie der Blick auf das entsprechende Bauteil zeigt, stammt der allerdings von der Konkurrenz.

Einen gesonderten Pseudo-SLC-Cache hat die MLC-basierte OCZ RD400(A) nicht nötig.

Garantie und Leistungsdaten

Im Bereich der Garantieleistung sticht OCZ positiv hervor. Da ist zunächst einmal eine fünfjährige Garantie als solide Basis. Was das Garantiepaket allerdings zu etwas Besonderem macht ist das sogenannte Advanced Warranty Program: Dadurch wird für qualifizierte Laufwerke im Falle eines Problems oder Defekts ein kostenloser Vorabtausch möglich, um die Wartezeit für den Nutzer zu minimieren.

Als Anlaufstelle dient der deutschsprachige Support des Herstellers. Zur Problemübermittlung kann unter anderem auf die Software OCZ SSD Utility zurückgegriffen werden, die im Bedarfsfall dem Support durch einen Knopfdruck des Nutzers Daten bereitstellen kann, dank denen der Support in vielen Fällen erkennen kann, um was für eine Art von Problem es sich handeln könnte.

Wenn dieses Vorgehen wirklich so reibungslos funktioniert, wie es von OCZ beschreiben wird, ist dies aus Kundensicht bei einer anstehenden Kaufentscheidung neben der Leistung der SSD wohl sicherlich ein gewichtiges Argument.

Als Indikatoren für die Langzeithaltbarkeit der SSD nennt OCZ eine MTBF im Rahmen der üblichen 1,5 Mio. Stunden Betriebszeit sowie einen TBW-Wert von maximal 296 TByte.

Deutlich höher als bei einer regulären und über den SATA-Controller angebundenen 2,5-Zoll- oder mSATA-SSD fallen die Herstellerangaben im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit aus. So soll die getestete 512-GByte-Version der RD400(A) sequenziell mit bis zu 2600 MByte/s lesen und mit bis zu 1600 MByte/s schreiben können - sehr ansprechende Werte. Die Leistung beim zufälligen Lesen und Schreiben von 4K-Blöcken beziffert der Hersteller auf ebenfalls hohe 190.000 bzw. 120.000 IOPS.

Wichtig für Leistungsfetischisten: OCZ stellte bereits direkt zum Launch einen eigenen NVMe-Treiber vor. Dieser verhindert vor allem Probleme im Cache-Management, zu denen es bei der Verwendung von Microsofts NVMe-Treiber kommen kann – ein Phänomen, das wir schon von anderen entsprechenden SSDs kennen, wenn diese keinen eigenen Treiber mitbringen.

Software und Sonstiges

OCZs SSD Utility bietet eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Neben grundlegenden Informationen zur SSD werden bei vorhandener Internetverbindung sowohl NVMe-Treiber als auch die Firmware automatisch auf ihre Aktualität hin überprüft. Zusätzlich gibt es Temperaturwerte, eine grundlegende Systemübersicht und SMART-Werte.

Auch OCZ integriert ein Benchmark-Tool und bietet die Möglichkeit, zwischen null und 143 Gigabyte vom zur Verfügung stehenden Speicherplatz (bei der 512-GByte-Version) für Over-Provisioning zu reservieren.

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit zur Erstellung eines Boot-fähigen USB-Sticks mit der SSD-Software, eine Alarm-Sektion (in der ungewöhnliche Laufwerksereignisse angezeigt werden, was während des Tests nicht eintrat) sowie grundlegende Einstellungen zum Mitloggen von Daten, zu Benachrichtigungen und zum SSD-Monitoring.

Unter dem Reiter Help verbirgt sich die bereits angesprochene Möglichkeit, direkten Kontakt zum Support aufzunehmen und grundlegende Systeminformationen zu übermitteln – und dann entweder direkte Unterstützung bei einem auftretenden Problem zu erhalten oder auf die sehr guten Garantiebestimmungen von OCZ zurückgreifen zu können.

Verlaufs- und Einzel-Benchmarks

Die 512 Gigabyte fassende OCZ RD400A liefert im ersten Check der Dauerschreibleistung gute Werte: Mit minimal 531, maximal 1277 und durchschnittlich 745 MByte/s kann in HDTune geschrieben werden. Trotz einer Verlaufskurve mit vielen Ausschlägen ist das insgesamt sehr schnell - SSDs, die über das SATA-Interface kommunizieren, sind dagegen im direkten Vergleich chancenlos.

Im Langzeit-Test über sechs Stunden erweist sich die RD400A zumindest nicht als Profi-Laufwerk. Für Enthusiasten und Privatanwender sind die anfänglich 120.000 bis knapp 140.000 IOPS bei den 4K-Random-Writes sicherlich großartig, unter Dauerbelastung knickt die RD400A dann aber stärker als erwartet auf bis etwa 10.000 IOPS ein.

Hierbei handelt es sich allerdings um einen sechsstündigen Dauertestlauf, im Consumer-Alltag kommt eine derartige Belastung kaum jemals vor. Die Erfahrung zeigt, dass das Ergebnis des nächstgrößeren Modells bedingt durch den größeren Cache entsprechend höher ausfallen dürfte.

Bei den Verlaufs-Benchmarks schneidet die RD400A dann wieder sehr gut ab. Beim sequenziellen Lesen und Schreiben von Daten liegt sie jeweils bei 1500 MByte/s (QD2) bzw. knapp über 2500 / 1500 MByte/s (QD32). Somit schafft sie selbst bei den für Privatanwender entscheidenden, niedrigen Queue Depths gleich die volle Schreibleistung. Beim zufälligen Lesen und Schreiben von 4K-Blöcken ist die RD400A voll und ganz überzeugend und bringt über alle QDs hinweg sehr gute Werte.

Vergleichs-Benchmarks (siehe vorletzte Seite)

Top: Sowohl in PCMark 8 als auch in den drei unterschiedlichen AS-SSD-Kopiertests ist die OCZ RD400A ganz weit vorne dabei, dementsprechend kann ihre Alltagsleistung beurteilt werden.

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20 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • stefan00166
    Bitte könnt ihr vielleicht mal eine Festplatte dazunehmen 1 normale und ein 2 mal ne schnelle raid 0 verbund.
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  • ShieTar
    1 Festplatte als Referenzgröße wäre sicher nicht verkehrt, aber 2 Platten im Raid kann man sich dann selbst ausrechnen. Doppelte sequentielle Datenrate, und bestenfalls die gleiche IOPS.
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  • besterino
    Ich bin mal auf die angekündigten erläuternden Teile gespannt. Ich habe vor allem noch nicht verstanden, wie sich diese Cache-Systeme auswirken, vor allem je nach Anwendungsszenario. Also mal dumm als Beispiel: wenn ich möglichst schnell ein Renderfilmchen mit 500GB aus dem RAM auf die SSD schreiben möchte, ist das wahrscheinlich eine andere Last, als wenn die SSD gleichzeitig 3 VMs als primärer Datenspeicher (OS-Heimat + ggf. auch noch pagefiles/swap) dient. Daher würde mich halt insbesondere interessieren, wie viel "nackte" Geschwindigkeit bei einer SSD ohne Cache und sonstige Performance-Blender...äh, sorry, "Optimierungsmechanismen"... übrig bleibt.
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  • ShieTar
    Nackt im Sinne von nichtmal Windows Caches? Ich habs mit meiner 840 Pro mal messen wollen, da verlierst du 80% der Performance. Realitätsnah ist das aber nicht.

    Um die verschiedenen Anwendungszwecke einzuschätzen gibts in den detaillierten SSD-Tests ja nicht nur sequentielle und Random-Tests, sondern auch Mixed-Read/Write Tests.
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  • besterino
    Nein, nicht auf OS-Ebene sondern im Prinzip "nur" auf SSD-Ebene. Wenn ich zum Beispiel bei so einer billigen Transcend SSD große Files 20GB+ kopiere, sieht das erst ganz hübsch aus, bricht dann aber eben extrem ein. Dabei sind das ja sogar billige "sequentielle" read/write Anforderungen und sollten also nicht an etwaige IOPS-Grenzen stoßen. Naja, bin in dem Bereich sicherlich kein Guru, daher bin ich auf die Erläuterungen / Hintergründe dazu eben mal gespannt ob ich nach der Lektüre schlauer bin. =)
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  • derGhostrider
    EINE Datei zu schreiben trifft nie IOPS-Begrenzungen, da es exakt eine Input Operation ist.

    Kannst Du mir verraten, was Du von einem nicht realistischen Test erwartest?
    Ich sehe den Vorteil einfach nicht ALLE Caches (inkl in SSD integriertem Cache, nehme ich doch mal an) zu umgehen, da Di soetwas NIEMALS im Betrieb antreffen wirst.

    Das erinnert, man entschuldige den Vergleich, an eine solche Forderung:
    "Wie schnell ist ein Bugatti Veyron, wenn man die Reifen abmontiert?"

    Die Frage mag zu beantworten sein, ist aber auch dann nicht hilfreich für jemanden, der das komplette Fahrzeug // die SSD im normalen Einsatz verwenden möchte.
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  • besterino
    Du verstehst es nicht oder willst es nicht verstehen. Diese tollen Performance-Angaben stimmen hinten und vorne nicht, je nach Einsatzzweck. Ich hab auch nirgends gesagt, dass ich alle Caches "umgehen" will. Es geht darum herauszufinden, was übrig bleibt in Szenarien, in denen der Cache und sonstige Tweaks an ihre Grenzen stoßen verdammichnocheinsnocheinmal. Ist das so schwer nachzuvollziehen?

    Von den tollen 500+ lesen/schreiben bleiben in _meinen_ Anwendungsszenarien gerne mal magere 150 oder weniger übrig. Daher: will mal verstehen, warum. So. Genug rumdilletiert von mir, ich warte jetzt einfach mal auf die Artikel und lese mich in der Wartezeit mal woanders noch ein.
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  • Headyman
    Also der AS SSD Benchmark gibt doch schon mal ein gutes Bild, wo man typ. steht, das ist ja einem Anwendungsszenario nachempfunden, da sieht man aben nicht MAX-IO und MAX-Transfers...

    Na ja, und wenn die Caches absaufen, dann wirds halt langsamer, wie stark das hängt vom Anwendungsfall ab...

    Na ja und das Lesen eines Files besteht für ein OS eben nicht nur aus einem IO, da wird protokolliert, geloggt, gescannt und zig Sachen noch aussenrum erledigt, da kann nicht ein OS-neutraler Maximalwert mehr rauskommen.

    Im Übrigen bestehen heutezutage viele Performancezuwächse dem Einsatz von Caches und Optimierungen.
    Ohne derartige Booster, wäre es arg traurig...
    Schalte mal bei deiner CPU alle Caches aus oder eliminiere alle Tricks beim RAM, das ist zwar nicht mehr 70er Jahre, aber allzuviel mehr auch nicht (taktbereinigt).
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  • fffcmad
    Korrekt. Ohne Caches waere man beim RAM Zugriff weit ueber 70ns, eher ueber der 100ns. Viele normale PC System liegen ja gerade mal zwischen 80 - 60ns Speicherzugriff mit Cache. Nur gut getunte System oder welche mit Triple/ Quad Channel kommen in Regionen unter 50ns.
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  • Michalito
    Die Crucial MX 300 kommt noch? Kam ja in der US Schwester nicht gut weg.... Und Samsungs EVO Linie sollte zumindest mit der neuen Revision auch hier rein, oder finde ich die nur nicht, als Test..
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  • Michalito
    € Und die Sandisk Ultra II.. Die verkauft sich z.Z. wie bescheuert.
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  • Myrkvidr
    MX300 kommt noch - ich hab gerade alle 850 Evo und die neuen Evo v3 da und so gut wie durchgemessen. Sandisk Ultra II frage ich gern beim Hersteller an. Es kommen auch noch ein paar zusätzliche Benchmarks (Mixed Workloads), ich musste den Test nur erstmal irgendwie online bringen, bevor ich weitermachen kann ;)
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  • Michalito
    Anonymous sagte:
    MX300 kommt noch - ich hab gerade alle 850 Evo und die neuen Evo v3 da und so gut wie durchgemessen. Sandisk Ultra II frage ich gern beim Hersteller an. Es kommen auch noch ein paar zusätzliche Benchmarks (Mixed Workloads), ich musste den Test nur erstmal irgendwie online bringen, bevor ich weitermachen kann ;)


    Ja, super :D Die 1 TB Evo kommt die Woche bei mir an. Mehr praxisbezogene Benches bitte..
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  • derGhostrider
    Schickes Update!

    Da juckt es schonwieder in den Fingern die 960er 1TB zu kaufen. Allerdings bräuchte ich dazu dann auch gleich noch so eine PCIe-Karte, wie bei der OCZ.
    OCZ, auch wenn da nun Fujitsu draufsteht, ist irgendwie nicht meins. Vor allem, wenn ich den Graphen mit der hüpfenden Transferrate sehe.

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    Wenn die SSDs so einfach überhitzen, wie wäre es denn dann mal diese Kühlung zu testen (Amazon-Link):
    https://www.amazon.de/dp/B01H0BC8FG/ref=wl_it_dp_o_pC_nS_ttl?_encoding=UTF8&colid=2415T1TTOF6XW&coliid=I1L4H9U4S5903I

    kryoM.2 PCIe 3.0 x4 Adapter für M.2 NGFF PCIe SSD, M-Key mit Passivkühler

    Mir wäre es wohl lieber, wenn die SSD um 90° gedreht eingesteckt würde, aber der Kühler sieht vertrauenserweckend aus.
    Und 30 Euro für stabile(re) Leistung, sofern es funktionieren sollte, würde ich auch sofort ausgeben.
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  • Myrkvidr
    Ahh, danke für den Gedankenanstoß zum KryoM.2, hatte ich gar nicht auf dem Schirm! Sieht aber ordentlich aus, zumal sich der Kühlkörper selbst verschrauben lässt.

    Und für die ganz Wahnsinnigen dann noch ein Zusatzdurchlauf mit 90er-Jahre-Mainboard-Chipsatzlüfter auf dem kleinen Kühlkörper ;)
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  • derGhostrider
    Mir hat es auch gefallen, dass der Kühler nicht nur zum Aufkleben gedacht ist. Das erweckt den Eindruck, dass man es mehrfach verwenden kann.

    Deine zusätzliche Idee mit aktiver Kühlung wäre natürlich sehr edel. Zwar mehr Aufwand, aber dann wüsste man wohl hinterher, was theoretisch geht und ob das alles überhaupt etwas bringt. Nicht, dass es nur "Eyecandy" ist, letztendlich aber nichts an der Leistung verändert!
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  • Myrkvidr
    Das wird in jedem Fall etwas bringen.
    Nimm mal beispielsweise die OCZ RD400A, die ja "nur" über das zusätzliche Wärmeleitpad auf die PCIe-Add-in-KArte verfügt. Das steht noch nicht im Test, (wird noch nachgepflegt), weil ich nicht mehr dazu gekommen bin, alle Logs auszuwerten.

    Die RD400A bleibt mit Pad bei 71-72°C (21 °C Raum), der Controller bringt dadurch auch nach 30 Minuten immer noch volle Leistung. Dementsprechend dürfte ein kleiner Passivkühlkörper nochmal mehr Luft nach oben bieten.
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  • derGhostrider
    na dann: Bestellen & ausprobieren! :)
    Mich interessiert am meisten die Sausung 960er. Wenn man die so bei andauernder Belastung nochmal etwas beschleunigen könnte, wäre das schon ganz nett.
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  • McHunter
    Mich würde mal interessieren warum die SanDisk SSDs "SSD Plus", "Ultra II" und "Extreme Pro" nicht im Test auftauchen, zumal es sie in den Größen 120GB, 240GB, 248GB und 960 GB gibt...
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  • Myrkvidr
    Weil ein SSD-Test unglaublich viel Benchmark-Zeit frisst, ich zu viele Ressorts zu bedienen habe und mein Arbeitstag oft epische Zeitspannen umfasst ;)
    Alle genannten SanDisk Modelle sind aber vorhanden und auch fast komplett in fast allen Größenklassen durchgebencht. Sobald ich Fotos vom Innenleben, Texte und Chartsgrafiken fertig habe, kommt das Update. Spätestens Ende Februar/Anfang März.
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