Star Wars: The Old Republic im Performance-Check: Welche Grafikkarte und CPU braucht man?
Inhaltsverzeichnis
- 1. Hintergründe zu The Old Republic
- 2. Bildqualität und Grafikeinstellungen
- 3. Test-System und Benchmarks
- 4. Niedrige Details, Kein AA
Selten werden MMOs mit einer derartigen Spannung erwartet wie Star Wars: The Old Republic. Wir haben das Spiel unter die Lupe genommen und sagen unseren Lesern, welche Hardware für ungetrübten Spielegenuss Voraussetzung ist.
Star Wars: The Old Republic basiert auf dem wohl meistverehrten und die Populärkultur beeinflussenden Science-Fiction-Franchise aller Zeiten, und Bioware ist zur Zeit das angesehenste Entwicklerstudio im Bereich der Rollenspiele. Die Vermutung, dass Star Wars: The Old Republic (LucasArts neuestes und Biowares erstes MMO) direkt nach seiner Veröffentlichung am 20.12.2011 ein Hit wird, hat sich auch prompt bestätigt.
Wirft man jedoch einen Blick zurück ins Jahr 2003, als Star Wars: Galaxies veröffentlicht wurde, schien auch die Allianz aus LucasArts/Sony Interactive noch unschlagbar. Star Wars: Galaxies wurde nun jedoch fünf Tage vor der Veröffentlichung von The Old Republic eingestellt. Ein Beispiel dafür, dass ein großartiges Konzept und ein erfahrenes Entwicklerstudio noch keinen Langzeiterfolg garantieren.
Mit diesen Begebenheiten im Hinterkopf haben wir uns Star Wars: The Old Republic etwas näher angeschaut, denn wir wollten natürlich sehen, ob es den enormen Erwartungen auch gerecht wird. Wird dies das MMO sein, dass das Genre neu erfindet? Ist es gut genug um das bis dato unschlagbare World of Warcraft in Bedrängnis zu bringen? Die Antwort hierauf ist ein „Vielleicht“, aber mit einem hohen Maß an Vorbehalten.
Fangen wir beim Universum des Spiels an. Bioware hat auch Star Wars: Knights Of The Old Republic im Jahr 2003 entwickelt, was noch ein Single-Player Rollenspiel war und etwa 4000 Jahre vor den Ereignissen der Filmreihe angesiedelt ist, die wir alle kennen und lieben. Dieser brillant konstruierte Schauplatz gibt Entwicklern die Möglichkeit ihre Jedi/Sith-Sage zu entwerfen, die auch unabhängig von den Ereignissen der George-Lucas-Filme funktionieren kann. Zu Zeiten der Old Republic nun, die etwa 300 Jahre nach Star Wars: Knights Of The Old Republic spielt, gab es noch viel „Macht“, weshalb es auch nicht verwundert, dass es eine hohe Anzahl sowohl an Jedi als auch Sith gibt. Selbstverständlich dürfen auch Schmuggler, imperiale Agenten, Trooper und Kopfgeldjäger nicht fehlen, weshalb man in diesem Spiel aus acht verschiedenen Ständen wählen kann.
Obwohl es in der Vergangenheit angesiedelt ist, so ist doch unverkennbar, dass Star Wars als Vorbild für die künstlerische Gestaltung dient. Ein antiker R2 oder TIE Fighter z.B. sind als solche problemlos identifizierbar. Der Stil der visuellen Umsetzung ist eher Cartoon-artig und wenig realistisch, ähnlich wie es schon bei Knights Of The Old Republic der Fall war.
Schauen wir uns an, was das Spiel richtig macht. Die Missionen und der Spielverlauf sind ohne Zweifel im erwarteten Bioware-Stil umgesetzt. Die Dialoge werden gesprochen und die Antworten wirken sich nicht nur auf die Eigenschaften der Spielfigur aus, sondern auch, wie sich die Gefolgschaft der vom Computer gesteuerten Charactere (NPCs) dem Spieler gegenüber verhält. Die Fähigkeiten der Figuren sind fantastisch, und man wird in das Spielgeschehen regelrecht hineingezogen. Man hat das Gefühl inwichtige Dinge involviert zu sein, die das Schicksal des Universums beeinflussen. Wir können ruhigen Gewissens sagen, dass Star Wars: The Old Republic die besten Single-Player-Erlebnisse in einem MMO vermittelt. Sie haben richtig gelesen, denn wir haben bewusst den Plural gewählt. Es stehen acht Stände (vier pro Fraktion) zur Verfügung, die jeweils ihren eigenen, einzigartigen Handlungsstrang haben.
Dies bedeutet nun allerdings nicht, dass jeder Handlungsstrang aus einer anderen Perspektive erzählt wird. Vielmehr unterscheiden sich die Dialoge, die Orte und der Fortschritt in Abhängigkeit von der Wahl der Charakterklasse. Ein beeindruckendes Unterfangen, das den Spieler vor einen Berg an Inhalten stellt und Bioware sollte für seine Anstrengungen gelobt werden, die die Spielzeit um einiges verlängern.
Die Spielumgebung vermittelt dem Spieler den Eindruck, dass einige Orte geradezu Kolossal sind, wenngleich auch vieles nur Illusion sein mag. Auf Coruscant zum Beispiel befördern fliegende Taxis den Spieler von einem Ort zum anderen, wodurch der Eindruck eines ausladenden Stadtbildes vermittelt wird. Die Zonen in denen jedoch wirklich gespielt wird sind allerdings um einiges kleiner als der vorgespielte Gesamteindruck. Wichtiger ist jedoch, dass sich das Spielfeld riesig anfühlt, so wie es sich für ein umfassendes Erlebnis im Star-Wars-Universum auch gehört.
Aber was stimmt nun nicht mit dem Spiel? Das größte Ärgernis sind die kolossalen Level mit den schier unendlichen Weiten zwischen den Missionszielen. Einen Großteil der Zeit verbringt man damit von Punkt A nach Punkt B zu gehen. Zwar sieht die Spielewelt großartig aus, aber nicht so großartig, dass sie die vielfachen ausgedehnten Reisen rechtfertigen würde. Nun könnte man sagen, wenn dies der größte Kritikpunkt ist, dann müsste das Spiel ja nahezu perfekt sein. Dennoch sind wir der Meinung, dass das Spiel den Erwartungen, die im Vorfeld aufgebaut wurden, gerecht wird. Wir können die Behauptungen, dass das Spiel die MMO-Welt auf den Kopf stellen wird, nicht bestätigen und wir denken auch nicht, dass Star Wars: The Old Republik einen signifikanten Anteil der World of Warcraft Spieler auf seine Seite ziehen kann.
Wir wissen aber auch, dass das Interesse an diesem Spiel große ist und so mancher Spieler noch vor dem Kauf wissen will, ob seine Hardware auch ausreichend ist - letztendlich der Grund für unseren Artikel.
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11€ ist schon eine Ansage bezüglich Kosten. Ist schon klar warum, die Serverfarmen laufen ja nicht mit Spenden.
Ich hätte aber mal ein Geschäftsmodell das sich für mich ziemlich reizvoll anhört. Entweder 11€ bezahlen und das Spiel läuft auf jeder Mittelklassenkutsche und belegt "nur" 8GB der SSD/Festplatte und 4GB RAM oder aber ich bezahle 3€ und entscheide mich dafür 200GB Festplattenplatz zu opfern und die 16GB RAM sowie den Hexacoreprozessor mit seinem gewaltigen Speicherdurchsatz dafür zu nutzen, dass das Spiel soweit wie möglich auf dem sowieso bezahlten Hochleistungsrechner zu Hause läuft. Unabhängig von der Machbarkeit wäre das mal ein völlig neuer MMO-Ansatz der jedem Spieler die Wahl lässt.
Den Ansatz versteh ich nicht wirklich.
Wobei, wenn die Kosten für das Spiel weh tun und Du nur daran denkst, dann würde ich überlegen, ob es das Richtige für dich ist 
Es geht bei den Kosten ja nicht darum wie stark oder schwach der Rechner ist der bei Bei dir steht. Die müssen, wie Du schon sagst, ihre Serverfarmen bezahlen. Sie haben Marketingkosten und entwickeln das Spiel ständig weiter usw.
Also ich finde die 11€ eigentlich ganz ok. Trinkt man halt im Monat eine Flasche weniger Wein, oder spart am Bier und der Pizza und schon tut das gar nicht mehr weh
@avaka
und vollkommen Sinnfrei ist.
Warum sollte irgendjemand der klar im Kopf ist für weniger "läuft auf jeder Mittelklassenkutsche " mehr bezahlen?
@Redaktion
Danke ein informativer Test, aber dabei hättet ihr bleiben sollen!
Eure Mutmassungen über den Erfolg oder nicht Erfolg wirken für mich nicht überzeugend (Glaskugel) und nicht realistisch. Sie könnten trotzdem leider dafür sorgen, dass unerfahrenere Spieler, die SWTOR angetestet hätten dies nun sein lassen und ihnen damit ein echt tolles Spielerlebnis entgeht.
Die sogenannten "Premium" FTPs in die selbe Schublade packen zu wollen wie ein WoW oder SWTOR ist schon ein bischen weltfremd, vor allem wenn man ohne echtes Geld auszugeben dort auch nicht den vollen spielspas haben wird.
WoW verliert die Spieler mitnichten wegen der Abokosten, sondern weil Blizzard Designer scheinbar müde geworden sind und ihre Innovation eingebüsst haben. Immer nur höher, weiter, anders (aber trotzdem genauso), in dem alles, was der Spieler in der Vergangenheit erspielt hat in den Mülleimer kann hat bei vielen die Langzeitmotivation zerstört.
Ich kenne viele WoWler (so auch mich), die schon vor SWTOR das Handtuch geschmissen haben (FTP spielt imho keiner von ihnen) und jetzt mit SWTOR wieder dabei sind.
Alles Kokolores ^^


Warum schreckt den meisten dieses Geschäftsmodell ab, richtig die zusätzlichen monatlichen Kosten .
Ich kaufe das Spiel und muss/soll noch monatlich einen Betrag zahlen damit ich dieses vorher erworbene Spiel dann spielen kann ??
Bei anderen Online-Spielen geht es auch ohne zusätzliche Kosten, warum denken diese Halsabschneider eigentlich das der Spieler ein Goldesel ist ? So ein Blödsinn .... Abzocke vom feinsten, man stelle sich mal vor M$ würde für sein Windows eine monatliche Gebühr verlangen damit man es nutzen darf/kann - Aber scheinbar funktioniert so was ja immer noch, der trottelige Spieler lässt es sich ja gefallen ^^
Solchen dämlichen sollte man monatlich am besten 50€ aus der Tasche ziehen, damit die Dummheit richtig weh tut
Allerdings glaube ich auch, dass dieses Spiel viel zu Spät kommt um die vielen dummen abzuzocken, dass Überangebot an FreeToPlay zeigt den Weg wo es lang geht
@Avaka: Dein Vorschlag ist so was von GAGA ^^
also für 1680 ist die 5770 nötig?
für hd tun sie es aber auch locker?
so ganz macht der satz keinen sinn
muahaha erwischt
Nein im ernst, ich mach mir schon manchmal Gedanken drüber wie es vllt doch möglich wäre von der Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners wegzukommen. Die allermeisten Gamer sitzen nunmal vor bzw. an Maschinen die die Mainstreamspiele 3mal stemmen könnten, sozusagen verteiltes Rechnen wie es bei BOINC oder F@H schon jahrelang praktiziert wird.
Wie machens denn die sogenannten Free-to-Play Titel mit den laufenden Kosten mal so nebenbei gefragt? Ich nehme an da ist jedes verkaufte Spiel mit einem gewissen Buget für diese Kosten beaufschlagt und wenn das aufgebraucht ist dann wars das und das Spiel ist nach 2 Jahren tot. Oder hat die Enterprise in StarTrek online einen CocaCola Schriftzug und der Faser kommt von Intel?
Die Fasern der Uniform kommen aus dem Replikator, oder meintest du einen Phaser
?
*grml
ver...te Rechtschreibung *fluch ^^
Hallolo
Denke das jemand der im free to play spiel auch locker mal 50€ asgeben kann wenn er alle Angebotenen zusätze nutzen möchte! z.B. 1. Tasch frei 2. 1000 Gold, XP Buff 1h 500G 12h 5000G, Reittier normal frei schnell 1500G, superschnell 2500G und so weiter (1000 G = 5€ im Monat)
Das soll billiger sein?? Klar alles kann nichts muß.
LG (KH)
Für die Republik ; ))
Interessant wäre für mich das Game nur wenn es einen LTA geben würden, auf monatliche Kosten habe ich keine Lust. Lieber mal einen Betrag ausgeben und dann ist ruhe. Gibts in die Richtung vl. NEWS?
Also mir würden nur Monatliche Kosten besser gefallen als das Spiel für 50-60 Euro zu kaufen. Dann würde man nur wirklich für die Spielzeit bezahlen und könnte das Spiel erst mal in Ruhe 4 Wochen antesten. Wenn es wie bei WOW abgeht, dann gibts echt Leute die haben in der Zeit das Game durch
Aber was ich eigentlich sagen wollte: Die FPS skalieren doch mit der CPU-Leistung sehr gut, aber das Fazit hört sich so an als ob ein X2 ausreicht aber eine 6970 "ein Muss" ist, welche dann wohl bei 30% GPU-Last sich langweilt.
Ich finde eine Monatliche Gebühr ok. Allerdings sollten dann die Upgrades kostenlos sein. An dem Punkt fühle ich mich wirklich abgezockt. Und was die langzeitmotivation angeht, so hat das viel mit den Spielern selbst zu tun. Ich hab WOW aufgehört, weil man als Gelegenheitsspieler mittlerweile aufs übelste Beschimpft wird, wenn man jede neue Spielmechanik nicht auf das perfekteste sofort beherrscht. Und ohne Gilde geht es auf Dauer auch nicht.
Was ist denn für ein Eintrag in der ini erforderlich, damit das Transparent AA von Nvidia läuft?
"Monatliche Kosten" finde ich tatsächlich nicht so prall. Man könnte sich gezwungen sehen das Spiel maximal auszukosten, nur um die gezahlten Gebühren auch auszureizen.
Die "Free to play" Spiele sind ja auch mit Nichten kostenlos: Meistens braucht man gewisse Items, um wirklich den High-End-Content zu erreichen. Da ist man mit 11 Euronen im Monat noch vergleichsweise billig weggekommen, bei den "free2play" Modellen können auch schnell mal 50 Euro im Monat weggehen. Aber: Freiwillig. Und wenn man nicht mehr will, dann hört man einfach auf, denn es gibt halt keine laufenden Kosten.
Allerdings finde ich es unglaublich, wenn Spiele erst 50 Euro kosten und man dann zusätzlich jeden Monat zahlen soll, damit man es überhaupt nutzen darf. Entweder oder - aber doch nicht "und"!
Die Standardedition kostet bei Amazon 49€, zumindest hab ich das also Vorbesteller bezahlt. Darin enthalten sind 30 Tage Spielzeit, die normalerweise 13€ kosten. 49€ - 13€ = 36€ für das Spiel. Ich finde das fair, wenn man betrachtet was z.B. PS3 Games kosten die frisch rauskommen, und die man dann auch per DLC's erweitern kann/darf/soll/muss...


Das Halbjahres-Abo koste 66€, so wie es üblich ist.
Es findet hier ja kein Betrug statt, oder eine Verhüllung der Kosten. Jeder kann entscheiden ob er da mitmacht, oder nicht. Ich habe früher mal WoW gespielt, war mir dann irgendwann zu doof und zu unspaßig mit den ganzen Kiddies und den Powergamern. Als Einzelkämpfer, der nur abundzu mal mit anderen zusammenspielen will, war WoW einfach nicht mehr zu gebrauchen. Deswegen gebe ich TOR eine Chance, wenn es da wieder so wird, hör ich halt da auch wieder auf zu zocken
Ich denke es gibt einfach verschiedene Fraktionen zu diesem Thema. Und unsere Diskussion hier, wird Bioware kaum dazu bewegen das Game FTP zu machen
Kann man halbwegs flüssig mit einer geforce gt 220 auf 1920x1080 spielen?
Ja, Summer Games und Maniac Mansion.
Moinsen.
?
@ Ghostrider:
ist das jetzt nur mit Nichten kostenlos oder auch mit Neffen, Tanten, Schwippschwägerinnen usw