Bundeswirtschaftsministerium will Start-Ups stärker fördern

In politischen Reden rund um den Digitalen Wandel spielen Start-Ups zumeist eine große Rolle - Unternehmen wie Facebook und Google haben in wenigen Jahren enorme Bedeutung erreicht. Die hiesige Start-Up-Szene kann mit solchen Erfolgsgeschichten nur selten mithalten, was nicht zuletzt an deutlich schlechteren Bedingungen liegt. Denn während in den USA vielversprechenden Unternehmern schnell Millionenbeträge von Wagniskapitalgebern für die Entwicklung ihrer Ideen zur Verfügung gestellt werden, stoßen hiesige Gründer oftmals auf deutlich größere Schwierigkeiten bei der Finanzierung.

An dieser Stelle will das Bundeswirtschaftsministerium nun für Verbesserung sorgen, wie Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel nun verkündet. Sein Ministerium will künftig zwei Fonds für die Förderung innovativer Start-Ups auflegen, die insgesamt ein Investitionsvolumen von 750 Million Euro umfassen. 225 Millionen Euro stecken in dem Coparian-Fonds, die weiteren 500 Millionen werden durch die KfW-Bank ausgeschüttet. Dabei soll die insgesamt zur Verfügung stehende Investitionssumme weit größer ausfallen, denn die Geld wird nur dann bereitgestellt, wenn hinter dem Jungunternehmen ein Investor steht, der in gleicher Höhe investiert.

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
Noch keine Kommentare
    Dein Kommentar