Steve Jobs: Konkurrenten des iPad können einpacken

Demnach könnten die Wettbewerber mit Android-Betriebssystem und 7-Zoll-Bildschirm gar nicht erfolgreich sein, weil sie zu teuer sind, der Bildschirm zu klein ist und sich das fragmentierte Android-Betriebssystem als Horrorszenario für Entwickler und Anwender herausstellen werde.

Laut Jobs sei es sehr schwierig mit dem iPad gleichzuziehen, da Apple beim Preis sehr aggressiv gewesen sei. "Wir wollen diesen Markt gewinnen," so Jobs. Kein gutes Haar ließ Jobs an Microsoft, dem der Apple-Mitbegründer eine große Herausforderung im Handymarkt voraussagte, ebenso wie RIM, das einen "großen Berg" vor sich habe. "Android und das iPhone gewinnen diese Schlacht", so Jobs.

Allerdings kritisierte er auch Google und meinte, dass es im Handymarkt gar nicht um die Frage einer offenen oder geschlossenen Umgebung gehe. Stattdessen handle es sich um eine fragmentierte oder integrierte Technologie und da habe Apple die Nase im Interesse der Entwickler und User vorn. Apple verkaufte im letzten Quartal 14,1 Million iPhones und 4,31 Millionen iPads und gab an, bislang mehr als 125 Million iOS-Geräte insgesamt verkauft zu haben.           

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22 Kommentare
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  • wow da nimmt aber jemand den mund voll!
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  • Reichlich wenig Selbstreflektion, Herr Jobs! Mag sein, dass Apple als Pionier im Bereich der brauchbaren benutzerfreundlichen Tablets noch einigen Vorsprung genießt, aber die vielen Restriktionen, mit denen man als iPad-User leben muss, sind nicht von der Hand zu weisen: keine Druckfunktion, kein USB, stark eingeschränkte Freiheit beim Umgang mit Medien (iTunes only), das sind schon ziemliche K.O.-Kriterien für viele. Gleiches gilt für das iPhone. Die Bedienung mag toll sein, aber sie basiert auf einem geschlossenen System (also im Apple-Jargon nicht fragmentiert, sondern integriert?).
    Wie der Name schon suggeriert, sperrt man sich als Benutzer damit quasi ein, denn außer zu Geräten und Diensten, die ebenfalls von Apple stammen, bekommt man fast keinen Kontakt. Der Vorteil ist, dass sowohl Software als auch Hardware der betreffenden Geräte sich dann auf gewisse Gegebenheiten verlassen kann, was die Bedienung vereinfacht. Nachteil: die Apple-Hardware ist nicht gut in andere Systemlandschaften zu integrieren. Und trotzdem muss man dafür deutlich mehr zahlen als beim Mainstream.
    Es ist immer ein Risiko, andere Welten zu integrieren, z.B. durch ein offenes Treiberkonzept, natürlich kann durch Fehlverhalten von Drittanbietern die Stabilität und die Konsistenz der Bedienung leiden, aber es ist dennoch gut, dieses Risiko einzugehen. Jedenfalls besser als den Benutzer auf Apple-Hardware zu beschränken und nichts anderes zuzulassen. Wenn Microsoft so etwas täte, wäre der Aufschrei groß.
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  • Hab gestern mit einen Freund gesprochen, der sein ipad recht intensiv nutzt. Unser Ergebnis: Mit dem Teil kann man Zeitung lesen und itunes nutzen, außerdem wäre es ne Superfernbedienung für die Stereoanlage wenn sich das umsetzen lässt, für alles andere nutzlos. Als Betriebswirte sind wir aber von Apple begeistert! Was Marketing und Kundenbindung betrifft ist das Gerät genial.
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