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Steve Jobs: Konkurrenten des iPad können einpacken

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 22 kommentare

Anlässlich des ersten Quartals, in dem Apple einen Umsatz von mehr als 20 Milliarden US-Dollar vorzuweisen hatte, liess es sich Apple-Chef Steve Jobs nicht nehmen, bei der Konferenzschaltung mit Presse und Analysten vorbeizuschauen.

Demnach könnten die Wettbewerber mit Android-Betriebssystem und 7-Zoll-Bildschirm gar nicht erfolgreich sein, weil sie zu teuer sind, der Bildschirm zu klein ist und sich das fragmentierte Android-Betriebssystem als Horrorszenario für Entwickler und Anwender herausstellen werde.

Laut Jobs sei es sehr schwierig mit dem iPad gleichzuziehen, da Apple beim Preis sehr aggressiv gewesen sei. "Wir wollen diesen Markt gewinnen," so Jobs. Kein gutes Haar ließ Jobs an Microsoft, dem der Apple-Mitbegründer eine große Herausforderung im Handymarkt voraussagte, ebenso wie RIM, das einen "großen Berg" vor sich habe. "Android und das iPhone gewinnen diese Schlacht", so Jobs.

Allerdings kritisierte er auch Google und meinte, dass es im Handymarkt gar nicht um die Frage einer offenen oder geschlossenen Umgebung gehe. Stattdessen handle es sich um eine fragmentierte oder integrierte Technologie und da habe Apple die Nase im Interesse der Entwickler und User vorn. Apple verkaufte im letzten Quartal 14,1 Million iPhones und 4,31 Millionen iPads und gab an, bislang mehr als 125 Million iOS-Geräte insgesamt verkauft zu haben.           

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  • papragu , 19. Oktober 2010 10:48
    wow da nimmt aber jemand den mund voll!
  • johannes_franke , 19. Oktober 2010 10:49
    Reichlich wenig Selbstreflektion, Herr Jobs! Mag sein, dass Apple als Pionier im Bereich der brauchbaren benutzerfreundlichen Tablets noch einigen Vorsprung genießt, aber die vielen Restriktionen, mit denen man als iPad-User leben muss, sind nicht von der Hand zu weisen: keine Druckfunktion, kein USB, stark eingeschränkte Freiheit beim Umgang mit Medien (iTunes only), das sind schon ziemliche K.O.-Kriterien für viele. Gleiches gilt für das iPhone. Die Bedienung mag toll sein, aber sie basiert auf einem geschlossenen System (also im Apple-Jargon nicht fragmentiert, sondern integriert?).
    Wie der Name schon suggeriert, sperrt man sich als Benutzer damit quasi ein, denn außer zu Geräten und Diensten, die ebenfalls von Apple stammen, bekommt man fast keinen Kontakt. Der Vorteil ist, dass sowohl Software als auch Hardware der betreffenden Geräte sich dann auf gewisse Gegebenheiten verlassen kann, was die Bedienung vereinfacht. Nachteil: die Apple-Hardware ist nicht gut in andere Systemlandschaften zu integrieren. Und trotzdem muss man dafür deutlich mehr zahlen als beim Mainstream.
    Es ist immer ein Risiko, andere Welten zu integrieren, z.B. durch ein offenes Treiberkonzept, natürlich kann durch Fehlverhalten von Drittanbietern die Stabilität und die Konsistenz der Bedienung leiden, aber es ist dennoch gut, dieses Risiko einzugehen. Jedenfalls besser als den Benutzer auf Apple-Hardware zu beschränken und nichts anderes zuzulassen. Wenn Microsoft so etwas täte, wäre der Aufschrei groß.
  • 5555-rgnf , 19. Oktober 2010 11:45
    Hab gestern mit einen Freund gesprochen, der sein ipad recht intensiv nutzt. Unser Ergebnis: Mit dem Teil kann man Zeitung lesen und itunes nutzen, außerdem wäre es ne Superfernbedienung für die Stereoanlage wenn sich das umsetzen lässt, für alles andere nutzlos. Als Betriebswirte sind wir aber von Apple begeistert! Was Marketing und Kundenbindung betrifft ist das Gerät genial.
  • Alle 22 Kommentare anzeigen.
  • Scour , 19. Oktober 2010 12:00
    Gott, ähm, Steve Jobs hat wieder zu seinen Anhängern gesprochen und alle lauschen

    Zum Glück bin ich weder Apple-Fanatiker noch brauche ich einen Tablet, auf dem ich den ganzen Tag mit den Fingern taschen muß
  • Anonymous , 19. Oktober 2010 12:58
    Von den 125 Mio iOS geräten sind wieviele iPhones und iPod Touch der ersten bzw. 2. Generation? Ich weiß es leider nicht aber es werden nicht wenige sein und Apple hat doch jetzt schon angefangen den Funktionsumfang von iOS auf solchen Geräten mehr oder weniger stark einzuschränken. Lachhaft wenn man sich im Gegensatz dazu Android anguckt. Kaum Zehn verschiedene Geräte auf dem Markt und die ersten fallen schon hinten über. So viel zum Thema Fragmentation...
  • lrlr , 19. Oktober 2010 13:11
    mit dem iPad hab ich keine Erfahrung, aber was er über die Android Tabletts sagt (wobei das natürlich nicht nur für die 7" Geräte zutrifft)

    hat er ganz einfach recht, das 2.1 oder 2.2 ist einfach (noch) nicht für tabletts geeignet..

    das sagt nicht irgendwer, sonder google selber..

    das update "konzept" von android ist ja auch .. naja..
  • Akito , 19. Oktober 2010 13:29
    Wenn Ihr die Möglichkeit habt euch ein Ipad mal länger anzuschauen bzw auch zu benutzen würdet Ihr feststellen wie geil dieses "geschlossene" System + die angeblich enormen Einschränkungen sind! Jop...hat kein USB-Anschluss...was zum Geier wollt Ihr denn immer nur in den USB-Anschluss Hämmern? Die Sachen werden auf den Rechner gepackt (Bilder gehen sogar direkt über Adapter) und von dort über Itunes auf das Ipad...= selber Aufwand wie etwas auf den Stick zu schieben. Mit dem nächsten I-OS Update dann sogar per Wlan-Verbindung...Druckfunktion über Wlan kommt auch...Flash braucht kein Mensch außer die Leute die Farmville und co. spielen wollen (gibts glaube aber auch schon ne App). Textbearbeitung + Präsentationen lassen sich super über die Apple-Software Pages und Keynote anfertigen, mit Bluetooth-Tastatur erst recht, und da der Akku ewig hält hat man nur eine Strippe zum Beamer und das wars. Zugegeben größer Sachen würde ich auch am Rechner machen. Dann die angesprochenen Problematik der Dateikompatibilität...dass Ding ist für Menschen die sich Videos u.ä. kaufen...mehr brauch ich dazu eigentlich nicht sagen. Für den Rest gibt es sogar Divx und ander Player. Man muss nicht mal über Itunes gehen, da es schon viele Manager von Drittanbietern geht wo Ihr einfach nur alles hin und her schieben könnt. Dazu kommt noch die Möglichkeit sich den gesamten Desktop samt Funktionsumfang auf das Ipad zu Spiegeln und auch zu steuern (z.B. kann man dann die MKV auf dem Rechner starten, der auch die Arbeit übernimmt, und das Bild samt Ton wird an das Ipad gestreamt). Aber alle erste Sahne ist das Ding in Verbindung mit Musik + Airport Express oder Apple TV...Ich steh früh auf, trinke Kaffee in der Küche und hab Bock meinen neuen Elektro-Mix zu hören...alles klar Ipad per Remote sagen wo ich hören will (kann in Küche und Wohnzimmer streamen) und schon krachts aus den Boxen:) ...und das ohne den Rechner zu starten, ne Cd raus zu kramen oder im Vorfeld Kabel zu verlegen.

    Könnt jetzt noch ewig weiter schreiben...Seit ich das Gerät habe war der Rechner nur noch zum Zocken und Syncen an...für was anderes brauch ich ihn nicht mehr.

    und ich bin kein Apple-Jünger...aber dieses Gerät samt I-Tunes; I-OS und co. ist einfach nur der Hammer. Und ja...es gibt für fast alles eine App...seht Ihr ja.

  • aconst , 19. Oktober 2010 13:44
    Die ganze diktatorische Soft- und Hardware Politik von Apple ist für mich auch nicht ertragbar.

    Aber wie Apple die ganze Ergonomie und das Design eines Rechners neu-definiert und die Benutzer begeistern kann ist für mich mindestens ein Argument so ein Gerät zu kaufen.

    Für mich würde ich NIE ein iPad kaufen weil ich die "Software-Freiheit" genießen will, aber meiner Frau würde ich sofort das Ding kaufen. Sie hat nie Lust irgendwas selber zu installieren, oder zu konfigurieren. Sie will keine neue (alternative) Software oder Verbindung zu irgendwelchen Geräte in meiner Windows/Linux Welt (Drucker, Printserver, NAS etc.)

    Die Windows und Android Welt sind einfach nicht weit genug um eine echte Gefährdung für Jobbs darzustellen, egal ob iPad, iMac oder iPhone, ganz zu schweigen von der gespaltenen Welt von Linux.

    Mein Fazit:
    Steve Jobbs hat leider recht. Und das müssen wir (die Widersacher) einsehen.
  • kaan , 19. Oktober 2010 14:01
    Ich erinnere mich noch als Apple kurz vor der Pleite stand und Microsoft denen auf die Beine geholfen hat.
    Ich persönlich sehe Apple Produkte nur als Gadgets, sobald Produktivität und Professionalität gefragt wird, da bekommt der Riesen Schwanz von Apple plötzlich ein hänger.
  • fffcmad , 19. Oktober 2010 14:16
    Jepp, Apple-Geraete fuer den Produktiveinsatz waere das Selbe, wie mit einer Wurstsemmel einen Nagel in die Wand klopfen zu wollen.
  • aconst , 19. Oktober 2010 14:16
    @kaan
    iPad und iPhone sind Lifestyle Produkte.
    Aber die treibende Kraft der ganzen Hardware Industrie sind die
    Privatanwender: die machen keine Kosten/Nutzen Analyse bevor sie eine neue Grafikkarte oder RAM oder Festplatte kaufen gehen.

    Was man zu hause braucht ist keine Produktivität sonder Spaß.
    Deswegen kaufen so viele Apple Produkte und deswegen ist Linux so selten in Desktop-Bereich vertreten.

    Man sollte sich vorstellen was für ein Markteinteil Apple haben würde wenn die Mac's ungefähr wie die anderen Rechner kosten würden.

    Stabilität und Sicherheit können einfach mit 'ne App verbessert werden.
  • papragu , 19. Oktober 2010 15:49
    @ aconst
    "Aber die treibende Kraft der ganzen Hardware Industrie sind die
    Privatanwender: die machen keine Kosten/Nutzen Analyse bevor sie eine neue Grafikkarte oder RAM oder Festplatte kaufen gehen."

    gaanz falsch! zumindest was Grafikkarte, RAM u FP betrifft. Denn da ist die treibende kraft der OEM markt, Massenproduktion Firmen die 100 - 300 komplettrechner ordern. In dem die genannten teile sind.
  • Levi88 , 19. Oktober 2010 16:12
    Ganz einfach, wie sagts meine Freundin immer:
    Ich kauf kein Fallobst!

    Kenn auch genug Appleuser, die es verteufeln, dass Apple so ist, wie sie gerade sind.
  • Zyniker-mit-rosa-Brille , 19. Oktober 2010 20:00
    Design-Spielereien für die Masse. Alles andere ist gelogen.
  • borizb , 19. Oktober 2010 20:03
    *bitte setzen sie an dieser Stelle ihren persönliche Steve-Jobs-Flame ein*

    Ich kann den Typen nicht mehr sehn, sorry.
  • Iceheart , 19. Oktober 2010 20:11
    Naja, eine gewisse Großkotzigkeit tritt hier zutage. Irgendwie erinnert mich dies ein wenig an MS.
  • jzeiler , 20. Oktober 2010 09:49
    Habe das Ipad mal im Store kurz in der Hand gehabt und habe selbst ein Ipod Touch. Klar, das Gerät macht 'An' ABER was mir beim iPad fehlt ist die Integration in meinem Netzwerk! Ich möchte ganz normal auf meine Servershares zugreifen und von dort Bilder,PDFs etc. anschauen oder aufs iPad kopieren. USB etc. brauch ich nicht unbedingt an so einem Gerät. Wenn Apple das einbaut, kauf ich mir das. Wird wohl eh nie passieren. Es gibt ja iTunes...

    Gibt es bis jetzt überhaupt ein Pad welches auf Netzwerkfreigaben zugreifen kann? Habe bis jetzt keins gesehen...
  • mbeisel , 20. Oktober 2010 11:08
    Kann mir mal einer ein richtig gutes Tablet mit Android empfehlen? Grundvoraussetzung ist, dass es stabil läuft und und all das kann, was dem Ipad offensichtlich fehlt. Billiger sollte es natürlich auch noch sein.

    Wer jetzt WeTab oder den Archos Plastikmüll in die Runde wirft, macht sich lächerlich. Der hat offensichtlich weder ein Ipad, noch irgendein anderes Tablet jemals in der Hand gehabt.

    Seit doch mal ehrlich! So schlecht ist das Ipad nicht und es geht demnächst in die zweite Generation. Aus dem Androidlager gibts noch nix, was auch nur annähernd mit dem Ipad konkurrieren kann.

    Ich bin kein Apple-Jünger. Ich möchte wirklich Ipad-Alternativen sehn!
  • fffcmad , 20. Oktober 2010 11:14
    Beim Tablet wuerde ich zu den Lenovo Thinkpads greifen. Kostet zwar, aber man kann damit was anfangen. Und man muss sich nicht mit so einem Muell wie Android oder Apple-OS anketten lassen.
  • mbeisel , 20. Oktober 2010 12:02
    @fffcmad

    ähem... wir sind hier in der Mediatabletklasse ~500€ unterwegs, oder hab ich was verpaßt?! Das Lenovo Thinkpad-Tablet ist ohne Zweifel ein geiles Teil, aber hier gehts doch um Kleinwagen und nicht um Luxuslimosinen.

    (btw: die Thinkpads spielen in der gleichen Preisklasse, wie die iBooks, Macbooks & Co. Einen gravierenden Leistungsunterschied kann man da dann auch nicht mehr feststellen. Der Preisunterschied liegt dann auch "nur" bei 100-200€. Den zahlen dann viele Leute gerne für die fraglos hervorragende Verarbeitung der Appleprodukte und natürlich für den "Hype"-Faktor)
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