Anlässlich des ersten Quartals, in dem Apple einen Umsatz von mehr als 20 Milliarden US-Dollar vorzuweisen hatte, liess es sich Apple-Chef Steve Jobs nicht nehmen, bei der Konferenzschaltung mit Presse und Analysten vorbeizuschauen.
Demnach könnten die Wettbewerber mit Android-Betriebssystem und 7-Zoll-Bildschirm gar nicht erfolgreich sein, weil sie zu teuer sind, der Bildschirm zu klein ist und sich das fragmentierte Android-Betriebssystem als Horrorszenario für Entwickler und Anwender herausstellen werde.
Laut Jobs sei es sehr schwierig mit dem iPad gleichzuziehen, da Apple beim Preis sehr aggressiv gewesen sei. "Wir wollen diesen Markt gewinnen," so Jobs. Kein gutes Haar ließ Jobs an Microsoft, dem der Apple-Mitbegründer eine große Herausforderung im Handymarkt voraussagte, ebenso wie RIM, das einen "großen Berg" vor sich habe. "Android und das iPhone gewinnen diese Schlacht", so Jobs.
Allerdings kritisierte er auch Google und meinte, dass es im Handymarkt gar nicht um die Frage einer offenen oder geschlossenen Umgebung gehe. Stattdessen handle es sich um eine fragmentierte oder integrierte Technologie und da habe Apple die Nase im Interesse der Entwickler und User vorn. Apple verkaufte im letzten Quartal 14,1 Million iPhones und 4,31 Millionen iPads und gab an, bislang mehr als 125 Million iOS-Geräte insgesamt verkauft zu haben.

Wie der Name schon suggeriert, sperrt man sich als Benutzer damit quasi ein, denn außer zu Geräten und Diensten, die ebenfalls von Apple stammen, bekommt man fast keinen Kontakt. Der Vorteil ist, dass sowohl Software als auch Hardware der betreffenden Geräte sich dann auf gewisse Gegebenheiten verlassen kann, was die Bedienung vereinfacht. Nachteil: die Apple-Hardware ist nicht gut in andere Systemlandschaften zu integrieren. Und trotzdem muss man dafür deutlich mehr zahlen als beim Mainstream.
Es ist immer ein Risiko, andere Welten zu integrieren, z.B. durch ein offenes Treiberkonzept, natürlich kann durch Fehlverhalten von Drittanbietern die Stabilität und die Konsistenz der Bedienung leiden, aber es ist dennoch gut, dieses Risiko einzugehen. Jedenfalls besser als den Benutzer auf Apple-Hardware zu beschränken und nichts anderes zuzulassen. Wenn Microsoft so etwas täte, wäre der Aufschrei groß.
Zum Glück bin ich weder Apple-Fanatiker noch brauche ich einen Tablet, auf dem ich den ganzen Tag mit den Fingern taschen muß
hat er ganz einfach recht, das 2.1 oder 2.2 ist einfach (noch) nicht für tabletts geeignet..
das sagt nicht irgendwer, sonder google selber..
das update "konzept" von android ist ja auch .. naja..
Könnt jetzt noch ewig weiter schreiben...Seit ich das Gerät habe war der Rechner nur noch zum Zocken und Syncen an...für was anderes brauch ich ihn nicht mehr.
und ich bin kein Apple-Jünger...aber dieses Gerät samt I-Tunes; I-OS und co. ist einfach nur der Hammer. Und ja...es gibt für fast alles eine App...seht Ihr ja.
Aber wie Apple die ganze Ergonomie und das Design eines Rechners neu-definiert und die Benutzer begeistern kann ist für mich mindestens ein Argument so ein Gerät zu kaufen.
Für mich würde ich NIE ein iPad kaufen weil ich die "Software-Freiheit" genießen will, aber meiner Frau würde ich sofort das Ding kaufen. Sie hat nie Lust irgendwas selber zu installieren, oder zu konfigurieren. Sie will keine neue (alternative) Software oder Verbindung zu irgendwelchen Geräte in meiner Windows/Linux Welt (Drucker, Printserver, NAS etc.)
Die Windows und Android Welt sind einfach nicht weit genug um eine echte Gefährdung für Jobbs darzustellen, egal ob iPad, iMac oder iPhone, ganz zu schweigen von der gespaltenen Welt von Linux.
Mein Fazit:
Steve Jobbs hat leider recht. Und das müssen wir (die Widersacher) einsehen.
Ich persönlich sehe Apple Produkte nur als Gadgets, sobald Produktivität und Professionalität gefragt wird, da bekommt der Riesen Schwanz von Apple plötzlich ein hänger.
iPad und iPhone sind Lifestyle Produkte.
Aber die treibende Kraft der ganzen Hardware Industrie sind die
Privatanwender: die machen keine Kosten/Nutzen Analyse bevor sie eine neue Grafikkarte oder RAM oder Festplatte kaufen gehen.
Was man zu hause braucht ist keine Produktivität sonder Spaß.
Deswegen kaufen so viele Apple Produkte und deswegen ist Linux so selten in Desktop-Bereich vertreten.
Man sollte sich vorstellen was für ein Markteinteil Apple haben würde wenn die Mac's ungefähr wie die anderen Rechner kosten würden.
Stabilität und Sicherheit können einfach mit 'ne App verbessert werden.
"Aber die treibende Kraft der ganzen Hardware Industrie sind die
Privatanwender: die machen keine Kosten/Nutzen Analyse bevor sie eine neue Grafikkarte oder RAM oder Festplatte kaufen gehen."
gaanz falsch! zumindest was Grafikkarte, RAM u FP betrifft. Denn da ist die treibende kraft der OEM markt, Massenproduktion Firmen die 100 - 300 komplettrechner ordern. In dem die genannten teile sind.
Ich kauf kein Fallobst!
Kenn auch genug Appleuser, die es verteufeln, dass Apple so ist, wie sie gerade sind.
Ich kann den Typen nicht mehr sehn, sorry.
Gibt es bis jetzt überhaupt ein Pad welches auf Netzwerkfreigaben zugreifen kann? Habe bis jetzt keins gesehen...
Wer jetzt WeTab oder den Archos Plastikmüll in die Runde wirft, macht sich lächerlich. Der hat offensichtlich weder ein Ipad, noch irgendein anderes Tablet jemals in der Hand gehabt.
Seit doch mal ehrlich! So schlecht ist das Ipad nicht und es geht demnächst in die zweite Generation. Aus dem Androidlager gibts noch nix, was auch nur annähernd mit dem Ipad konkurrieren kann.
Ich bin kein Apple-Jünger. Ich möchte wirklich Ipad-Alternativen sehn!
ähem... wir sind hier in der Mediatabletklasse ~500€ unterwegs, oder hab ich was verpaßt?! Das Lenovo Thinkpad-Tablet ist ohne Zweifel ein geiles Teil, aber hier gehts doch um Kleinwagen und nicht um Luxuslimosinen.
(btw: die Thinkpads spielen in der gleichen Preisklasse, wie die iBooks, Macbooks & Co. Einen gravierenden Leistungsunterschied kann man da dann auch nicht mehr feststellen. Der Preisunterschied liegt dann auch "nur" bei 100-200€. Den zahlen dann viele Leute gerne für die fraglos hervorragende Verarbeitung der Appleprodukte und natürlich für den "Hype"-Faktor)