Surface Studio: Microsoft zeigt neues All-In-One-System

Die Featureliste des All-in-One-PCs ist ebenso umfangreich wie eindrucksvoll: Das 28-Zoll-Display löst mit 4500 x 3000 Pixeln auf und lässt sich bis auf Winkel von 20 Grad zur Tischplatte neigen - dank der Stifteingabe lässt sich das Surface Studio somit als professionelles Zeichenwerkzeug einsetzten. Positiver Nebeneffekt: In der 100-Prozent-Ansicht entspricht ein Zentimeter auf dem Display einem Zentimeter auf Papier. Das Display kann die Farbräume DCI-P3 und sRGB darstellen und im Betrieb ohne Unterbrechung zwischen diesen wechseln.

Die im Standfuß untergebrachte Hardware setzt in Sachen Prozessoren ausnahmslos auf Skylake-CPUs von Intel. Während im Einstiegsmodell für 2999 Dollar ein Core i5-Prozessor, eine GeForce GTX 965M und 8 Gigabyte RAM für ein ausreichendes Arbeitstempo sorgen sollen, bietet eine 500 Dollar teurere Version bereits einen Core i7 und 16 GB RAM. Das Topmodell für 4199 Dollar kommt dann mit 32 GByte Hauptspeicher, einer GTX 980M und einer zwei statt einem Terabyte großen SSHD. 

Neben dem Stift bringt das Surface Studio mit dem Surface Dial auch ein weiteres Eingabegerät mit: Die runde Fernbedienung kann auch auf das Display ausgelegt werden und ermöglicht dann von der Anwendung abhängige Navigationsoptionen. Durch einfaches Drehen des Dials lässt sich etwa schnell durch Dokumente blättern. 

Das Surface Studio soll ab dem 15. Dezember 2015 in den USA erhältlich sein, einen deutschen Marktstart oder Preise für Deutschland wurden noch nicht kommuniziert.

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2 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • snooze
    "Das Surface Studio soll ab dem 15. Dezember 2015 in den USA erhältlich sein"
    Soll heißen, das Gerät gibts schon so lange? Oder möchtet ihr lieber das Datum korrigieren? :)
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  • derGhostrider
    Das Gerät ist vielversprechend!
    Tolles Seitenverhältnis beim Monitor mit 3:2. Leider glossy, was wohl auf Touch & Pen zurückzuführen ist.

    Eine SSHD ist es aber wohl definitiv NICHT! Ich habe Präsentationsbilder gesehen, auf denen eine NVMe-Steckkarte abgebildet war.
    Dieses Bild:
    http://i.imgur.com/M16XuVq.jpg

    Das sieht für mich zumindest nach M.2 aus.
    Vielleicht ist das eine Kombination aus M.2 + HDD. Die SSD als Cache der HDD und dann per Software zusammengeschaltet.

    Ich würde dann allerdings lieber eine große und schnelle M.2 SSD reinsetzen.
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