Microsoft lieferte 2015 sechs Mio. Surface-Tablets aus

Tablets waren im vergangenen Jahr längst nicht mehr so gefragt wie in den Jahren zuvor. Im Vergleich zu 2014 gingen die Absätze um 13,7 Prozent zurück.

Microsoft konnte sich diesem Trend allerdings entgegenstellen bzw. vom steigenden Interesse an den flexibleren 2in1-Formaten profitieren: Die Surface-Tablets verkauften sich im vergangenen Jahr deutlich besser als erwartet.

Ursprünglich hatte der Hersteller mit einer Stückzahl von vier Millionen gerechnet, verkauft wurden mit sechs Millionen Geräten aber 50 Prozent mehr.

Dabei lief es gerade im letzten Quartal 2015 (dem zweiten in Microsofts Steuerjahr 2016) mehr als gut. Der Hersteller gab zu Protokoll, in diesen drei Monaten mehr als 2,5 Millionen Tablets verkauft zu haben.

Die Einkünfte der Sparte stiegen demnach um 29 Prozent - die vierte Surface-Generation sowie das neue Surface Book kamen bei den Nutzern offensichtlich gut an. Für das zweite Halbjahr plant Microsoft den Informationen zufolge einen weiteren Ausbau der Serie.

Bis dahin dürfte aber auch eine ganze Reihe von Nachahmern den Markt betreten. So hat HP bereits das Elite X2 auf der CES in Las Vegas vorgestellt, Dell und Lenovo dürften folgen. Und selbst Huawei und Xiaomi, die in diesem Bereich bisher noch gar nicht aktiv waren, sollen entsprechende Konkurrenzmodelle vorbereiten.

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