Swissbit: pSLC macht SD- und microSD-Karten ausdauernder

Bei der neuen SD-Kartenserie S-46 und ihrem microSD-Pendant S-46u nutzt Swissbit MLC-Flash-Komponenten, die allerdings nicht so genutzt werden.

Swissbit betreibt sie als pSLC-Bausteine (pseudoSLC) – was in Sachen Geschwindigkeit und Lebensdauer Vorteile bringen soll.

Neben einer signifikanten Geschwindigkeitssteigerung, die zu verzeichnen ist, wenn MLC-Zellen nicht wie MLC, sondern wie SLC genutzt werden, soll sich die Anzahl der möglichen Schreib-/Löschzyklen von 3000 auf 20000 erhöhen, was einer Verlängerung der Lebensdauer um den Faktor 6,7 entspricht.

Diese Verlängerung des Lebens einer Speicherkarte muss jedoch mit einer (durchschnittlichen) Verdoppelung der Kosten erkauft werden – im industriellen Umfeld allerdings eine nennenswerte Ersparnis.

Dazu kommt noch die FTL-Technologie (Firmware Transition Layer), mit der die Schreibverstärkung abgesenkt werden kann.

Insgesamt soll sich so die Haltbarkeit gegenüber konventionellen industriellen SD-Karten um den Faktor 600 verbessern.

Die Karten sollen UHS-I-kompatibel sein und sequenziell etwa 50 MBit/s sowie 1400 IOPS Random-Modus erzielen.

Die SD-Karte S-46 wird mit zwei bis 64 GByte angeboten, die microSD S-46u mit zwei bis 16 GByte. Preise wurden nicht genannt.

[Update] Formulierung korrigiert

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1 Kommentar
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  • derBisi
    "[...] Lebensdauer von 6,7 entspricht."
    grob gerundete Kartoffeln, ja? Oder ist es doch ein Multiplikator?
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