Synology DS3617xs: Xeon-Profi-NAS mit 12 Bays

Der in Synologys Diskstation DS3617xs verbaute Intel Xeon D-1527 ist mit vier Kernen ausgestattet und taktet mit bis zu 2,7 GHz. Zwei 8-Gigabyte-Speicherriegel (DDR4-EEC) sind bereits vorinstalliert, in die insgesamt vier Slots passen jedoch maximal 48 Gigabyte.

Zwölf Laufwerkeinschübe für 3,5- oder 2,5-zöllige Laufwerke erlauben bei Verwendung von 10-TByte-Modellen eine Kapazität von bis zu 120 Terabyte. Bis zu zwei Erweiterungsgehäuse erhöhen die Rohkapazität auf maximal 360 Terabyte.

Naturgemäß kann das NAS deutlich mehr als nur Dateien speichern: Virtualisierungen sind mit VMware vSphere, Windows Server, Citrix und OpenStack möglich. Der Cloud Station Server verkraftet mit vollen 48 Gigabyte Hauptspeicher bis zu 10.000 gleichzeitige Datentransfers und 90 von insgesamt maximal 1600 Office-Nutzern können gleichzeitig an einem Dokument arbeiten.

Für die Dateifreigaben lassen sich bis zu 16.000 Nutzerkonten, 512 Gruppen und gemeinsame Ordner anlegen. Darüber hinaus verwaltet das DS3617xs bis zu 75 IP-Kameras.

Die sequenzielle Lesegeschwindigkeit (bei RAID 5) gibt Synology mit bis zu 2358 MByte/s an. Drei Gigabit-Anschlüsse sind vorinstalliert, zwei 10-Gigabit-Ports lassen sich via PCIe 3.0 nachrüsten.

Das NAS-System ist ab sofort erhältlich, erste europäische Händler listen das Gerät für gut 2000 Euro. 

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2 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Ize
    Kann man sowas nicht mit nem Raspberry Pi / günstigem Linux Rechner für unter 100,- € selber basteln?
    Man hat dann zwar keinen 4-Kern Xeon aber für ein NAS sollte das doch reichen...
    Es gibt doch auch Open-Source NAS-Software zu hauf.
  • foldinghomalone
    Könnte man schon, aber ob du darauf 16.000 User auf 120TB gleichzeitig zugreifen lassen kannst? Wohl eher nicht.
    Für den Heimanwender den Pi oder die Fritzbox und für Profis eben sowas