Taiwan nach dem Erdbeben
Nach dem Erbeben in Taiwan haben sich die Preise und die Gerüchte überschlagen.
In der Zwischenzeit sind die Preise besonders beim Speicher zwar immer noch hoch (250, - bis 270, - DM plus Steuer plus Transport plus Margen, Also rund 300, - DM für den Anwender, pro 64 MB Modul) An anderer Stelle kehrt aber langsam Normalität ein.
Bei der Produktion von Silizium ist die Produktion von etwa einem Monat zerstört worden. Da es seit Sonntag wieder vollständig Strom gibt, und nahezu alle Fabriken wieder voll arbeiten, hofft man den Poduktionsausfall in der Summe auf die Menge von ein bis zwei Wochen reduzieren zu können. Engpässe werden kurzfristig aber nicht vermeidbar sein.
Neben den Chipfabriken wie TSMC (Produzent unter Anderem für NVIDIA, VIA und so weiter) und UMC (Produzent für S3 und Andere), sind besonders die Hersteller von TFT Monitoren betroffen. Ein weiterer Preisanstieg besonders bei den Notebooks dürfte die Folge sein. Schließlich waren Flachbildschirme schon vor dem Beben knapp.
Unser Kollege Michael de Prenda, seine Frau Annie und Tom selbst sind dem Beben nur knapp entgangen. Sie verließen Taiwan 36 Stunden bevor die Häuser einstürzten.
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