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JimmySun http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
Youngster
| in Prozessoren

Zwei Intel Core i7 920 in einen Rechner - geht das?

Hier ist Jimmy,
ich will mir einen 3D-Rechenknecht zurecht machen.
Habe bisher eine Discounterkiste. Und wahrscheinlich weniger Ahnung von PC-Komponenten wie ein Discounter-Kassierer.
Meine Frage also - kann man zwei Intel Core i7 920 in einen Rechner verbauen und den damit zum Dual Quadcore machen? Wenn das ginge, was braucht man da für ein Motherboard? Oder bin ich da dann in der Xeon-Abteilung?
Gruss Jimmy
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derGhostrider http://m.bestofmedia.com/sfp/design/usr/de/avatars/44/15/8103.gif
Veteran bronze-Mitglied
Bei mir sieht's erstmal so aus:
CPU(s): 1x Xeon X5550 (der zweite folgt noch in diesem Jahr)
Mainboard: Supermicro X8DAH+
RAM: 24GB (6x 4GB) DDR3-1333, ECC, REG mit TS (HMT151R7AFP4C)
Netzteil: Enermax Revolution 85+ ERV850EWT (2x 8-pin EPS12V werden benötigt)
CPU-Kühler (Auch bei BOXED Xeons sind keine mehr dabei!): Noctua NH-U12DX
Systemplatte: WD Velociraptor WD3000HLFS (300GB, 10k)

Achja: Grafikkarte(n): Bis die neuen eintreffen: 8800GTS 512. Danach vermutlich zwei Quadros. Die Lieferung wurde mir eigentlich schon zugesagt, aber plötzlich ist es wieder ruhig geworden. Muß wohl nochmal nachfragen. Die kommen nicht von dem Lieferanten, der den rest vom System ranschafft.
Nun warte ich noch auf die letzten Teile.

Bei 12GB RAM solltest Du 6x 2GB für die maximale Leistung wählen. Wenn Du zwischen System und Daten trennst, und Festplatten haben möchtest, dann würde ich entweder ebenfalls zur Velo raten oder zur 15K.7 (SAS) von Seagate oder einer der letzten SAS-Platten von Fujitsu (etwas geringere sequentielle Transferraten als die Seagate, dafür vermutlich für's OS insgesamt etwas schneller). Hängt natürlich davon ab, ob Du, je nach Mainboard, einen SAS-Controller onboard hast oder nicht.

Ansonsten kannst Du auch eine SSD wählen, aber wie man an meiner Zusammenstellung sehen kann, konnte ich mich noch nicht dazu durchringen. Es treten verzeinzelt einfach noch zu viele Probleme auf und für 64GB SLC war ich einfach nicht bereit (über) 500 Euro auszugeben, zumal ich wohl als Untergrenze ehr 128GB ansehe. Daher habe ich die Velo genommen um die Zeit bis zur SSD zu überbrücken. In spätestens einem Jahr gehe ich also von einer SSD für das OS aus.

Als Datengrab hast Du dann ja die freie Auswahl. Obwohl ich selbst Seagates habe, würde ich vielleicht zu WDs raten.

Bei dem Mainboard solltest Du auf jeden Fall darauf achten, da es 130W TDP CPUs unterstützt. Damit ist das kleinste ASUS schonmal raus, das kann nämlich maximal die X55xx Xeons, die eine TDP von 95W haben.
Begründung für diese Unterstützung: Zukünftige CPUs werden wohl kaum sparsamer, erst recht dann nicht, wenn sie mehr Kerne auf dem gleichen Sockel vereinen. Wenn es also vor einem Sockelwechsel neue CPUs geben sollte, dann gehe ich doch stark davon aus, daß diese auch nicht plötzlich übertrieben sparsam werden. Wäre ärgerlich, wenn man ein Board mit einer maximalen TDP von 95W kauft und zukünftige CPUs dann vielleicht eine TDP von 105W oder 110W haben würden. Wissen kann ich das natürlich nicht, aber es gibt genügend andere Boards, die bis 130W TDP unterstützen.

Der von Dir gewählte Xeon hat kein führendes X in der Bezeichnung, sondern ein E: Xeon E5520.
Das E steht für die TDP von 80W.
Es gibt 60W, 80W, 95W und 130W. 130W TDP haben die Xeons mit einem W, 95W die mit einem X, 80W die mit einem E und dann gibt es auch noch welche mit 60W TDP, deren Bezeichnung mit L anfängt.
Den 5520 gibt es als E und als L Version, wobei der mit einem E der günstigere ist.


Was meinst Du mit "250 € Karte"? Meinst Du die Grafikkarte?


Selbstbau und bauen lassen - nunja, für die meisten Läden sind solche Komponenten nicht mehr "standard". Einige Läden weden Dir nur mit Mühe und Not alles das anbieten können, was Du benötigst. Andere haben einfach keine Ahnung und schmeißen die Komponenten zusammen wie einen gewöhnlichen Desktop. Da würdest Du dann z.B. auch dementsprechend ungeeignete Netzteile bekommen.

Und dann gibt es ja auch noch immer so Kleinigkeiten... Das von mir bestellte Board ist z.B. riesengroß. Ich habe ein bereits recht großes Gehäuse mit einer Flex bearbeitet, damit das Board hineinpasst. Das ist nämlich nicht nur eATX, sondern nochmals größer und damit ungewöhnlich groß. Es gibt nur sehr wenige Gehäuse, in die das Board ohne Modifikationen passt.
Aber keine Sorge: Es gibt auch reichlich Mainboards, die in "normale" Gehäuse für eATX passen. (z.B. das X8DTH-6 von Supermicro oder auch das Z8PE-D12 von ASUS oder das Tyan Thunder S7025) Jedes dieser Boards hat seine eigenen Vor- und Nachteile.
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derGhostrider http://m.bestofmedia.com/sfp/design/usr/de/avatars/44/15/8103.gif
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Allein durch den Soft-Mod von damaligen Desktop-Karten zeigen manche Anwendungen die 1.x bis zu 4-fache Leistung einer nicht modifizierten Desktopkarte.

Hier ein Bericht zum Soft-Modding: http://www.techarp.com/showarticle.aspx?artno=539
In dem sind auch Benchmarks mit gemoddeten Grafikkarten enthalten:
http://www.techarp.com/showarticle.aspx?artno=539&pgno=...

Bei diesen Karten wurde nur mit einem Trick der Quadro-Treiber installiert.

Echte Quadro-Karten sind nochmals ein ganzes Stück schneller, außerdem können zusätzliche Spezialtreiber installiert werden.

Wie das genau vorgeht, ist Spekulation. Vermutlich werden diese speziellen Anwendungen auf den Desktopkarten künstlich ausgebremst oder einfach nur: Nicht beschleunigt. Erst wenn der Richtige Treiber verwendet wird, greift dann die Hardwarebeschleunigung ein, wofür eventuell auch noch bestimmte Teile in der Firmware verantwortlich sind, was dann den Unterschied zwischen Soft-Mod und "echter" Quadro erklären könnte.

Bei den neueren Grafikkarten ist ein Softmod nicht mehr nötig. Es gibt Spekulationen, daß spezielle "ID-Chips" verbaut werden, so daß die Installation der Quadrotreiber auf jeden Fall scheitert.

Es ist also eine Kombination aus viel RAM, besonderer Firmware, besonderen Treibern und zusätzlichen spezialisierten Treibererweiterungen.

Desweiteren gibt es aber auch ein paar Besonderheiten, die ich nicht wirklich mit Treibern erklären könnte:

SLI Multi OS -> Hardwarevirtualisierung der Grafikkarten (werde ich in Zukunft mal testen, ob das wirklich wie versprochen funktioniert)
G-Sync -> Synchronisierte Bildausgabe auf Monitoren (Wäre durch präzisere Signalgeneratoren auf der Ausgangsseite erreichbar in Kombination mit angepasster Firmware)

Und, im professionellen Einsatz nicht zu verachten, der Support! Es soll teilweise so sein, daß ein defektes Board am nächsten Tag durch einen Mitarbeiter des Herstellers ausgetauscht wird. Also: "Guten Tag, ich habe ihre neue Grafikkarte dabei." - wobei ich, mangels Interesse, noch nie danach gesucht habe, ob das tatsächlich der Fall ist.
Zumindest wird einem bei Problemen mit Treibern, Software, Hardware intensiver geholfen.
Der_Dicke http://m.bestofmedia.com/sfp/design/usr/de/avatars/ac/50/29862.gif
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Wenn ich mich hier mal einmischen darf:
das ist ne Sache, die ich auch nach längerem Studium diverser Foren nicht verstanden habe.

Die Quadro-Karten enthalten prinzipiell die gleiche GPU wie entsprechende, aber viel billigerere Consumer-Karten. Durch gewisse HW-Unterschiede lassen sich aber nur Quadro Treiber installieren, wo auch Quadro draufsteht.

Da NVidia und ATI sich aber im Consumer-Bereich eh ein Duell um die bessere Performance bieten, werden die doch nicht mit Absicht schlecht performante Treiber für die Consumer-Karten anbieten.

Wo liegt nun also wirklich der "Gag" der Quadro Karten? Mal abgesehen von meist etwas üppigerer RAM Ausstattung vielleicht?
derGhostrider http://m.bestofmedia.com/sfp/design/usr/de/avatars/44/15/8103.gif
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OK, nur nochmal als Rückmeldung:
3D-Konstruktion ist, wenn Du eben die passenden Tools wie z.B. CAD verwendest, eine Sache, die natürlich schon nach Quadro klingt. Rendering hingegen überhaupt nicht.

Eine Desktop-Karte ist da dann schon eine verlockende Alternative. Man vergleiche nur mal eine FX4800 für 1600 Euro mit einer GTX260 für ca 130 Euro. Nichtmal ein Zehntel des Preises und dennoch in vielen Bereichen gleichwertig.
Bei einigen Spezialfällen ist die FX 4800 aber auch tatsächlich 10x schneller. Nicht bei Spielen, nicht beim Rendern, aber wenn man die Spezialtreiber installiert und die passende Software verwendet eben schon.
JimmySun http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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Neben 3D-Konstruktion und Rendering werden zeitweilig noch ein paar Echtzeitanwendungen gemacht. Bestimmt komme ich mit einer Consumerkarte hin. Da kann ich auch immer besser sehen, ob die Sachen auf einem "normalen" Rechner gut gehen. Nvidia 295 evtl..
Wenn ich so weit bin, komme ich gerne nochmal auf dein Angebot drüber zu sehen zurück. Danke für die Mühe.
Bis dahin, Jimmy
derGhostrider http://m.bestofmedia.com/sfp/design/usr/de/avatars/44/15/8103.gif
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Das Board mit GENAU DEN Features war es, welches ich haben wollte. Gut, zusätzlich SAS wäre schön gewesen, aber das muß nicht unbedingt sein.
Es ist ja auch nicht so, daß ich ein "unpassendes Gehäuse" gekauft hätte. Das ist ein altes Gehäuse, was ich sozusagen übrig habe und das wird nun passend gemacht.
Ansonsten hätte ich von Supermicro einen Servertower kaufen müssen und das wollte ich einfach nicht.
Das habe ich sozusagen in meiner Freizeit als kleines Hobby umgebaut. Wenn es gar nicht klappt, dann kann ich immernoch ein passendes Gehäuse kaufen.
Wäre der Rechner "nur" für einen Büroeinsatz gedacht, dann hätte ich keine 5min mit dem Gedanken verschwendet und gleich ein passendes Gehäuse oder anderes Board bestellt. ;) 


Sobald Du eine genauere Vorstellung hast, welche CPU, wieviel RAM, welche Festplatte(n) und welche Grafikkarte es werden soll kannst Du Dich ja nochmal melden. Vielleicht hast Du dann auch schon eine Auswahl an "passenden" Mainboards parat. Beim Feinschliff versuche ich dann gerne nochmal nachzuhelfen, wenn es mir denn möglich ist.

Wenn es unbedingt eine Quadro-Karte werden soll, dann liegen nicht gerade viele in Deinem preislichen Rahmen. Die FX 580 wäre da eine Möglichkeit, aber die ist nun auch keine Rakete. Die FX 1700 (ca 369€) oder FX 1800 (ca 400€) wären die nächst besseren, wobei die FX1800 deutlich besser sein sollte als die 1700er. Siehe:
http://www.nvidia.com/page/qfx_mr.html
JimmySun http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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Hi,
okay - jetzt geht´s wohl ans Eingemachte und da muss ich mich erst mal reinarbeiten...SSD...TDP...E...L...etc..
Mit 250,- meinte ich die Grafikkarte.
Warum bestellt man sich das nicht so, dass das Board ins Gehäuse passt - verstehe ich nicht ganz....
Danke jedenfalls mal für die Impulse - damuss ich mich ins Thema noch detaillierter reinhangeln und querrecherchieren. Vielleicht finde ich ja noch ein paar Beispiele für aktuelle 3D-Konfigurationen von PC´s.
Dann melde ich mich wieder. Servus. Jimmy.
JimmySun http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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Danke für die ausführliche Antwort.
Okay - so aus der Hüfte würde ich sagen dass der Rechner das hier braucht:

2 XeonQuads X5520 (denke, die haben momentan so das beste P/L-Verhältniss)
8-12 GB RAM
250 € Karte
2 Festplatten für Sytem und Daten (Raid vielleicht später)
Mainboard, wo man in 1-2 Jahren noch Nachfolge CPU´s drauf bekommt.

Du siehst, dass ich mit dem Preis nicht ganz festgelegt bin.
Wäre auch mal interessant, wieviel % Selbstbau und Bauen lassen eines Systems ausmachen.

Zu wissen, was an CPU´s in nächster Zeit kommt, und welche Folgen, auch preisliche, das auf aktuelle StateOfTheArt-CPU´s hat wäre natürlich gut. Wobei - dann kann man immer und immer noch ein halbes Jahr warten...

Vor kurzem habe ich mal auf einem Apple Dual Quadcore gearbeitet - was für eine Rakete. Ich weiß aber leider nicht, was für CPU´s der hatte. Rechner war aber bestimmt schon 1,5 Jahre alt.

Was steckt denn in deinem System?
derGhostrider http://m.bestofmedia.com/sfp/design/usr/de/avatars/44/15/8103.gif
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Selbst bauen: Natürlich geht das.
Bauteile kaufen: Wenn Du wirklich eine Serverclass-Workstation bauen möchtest (dual-Xeon, etc), dann habe ich einen guten Kontakt für Dich, bei dem Du anständige Preise und vor allem einen guten Support bekommst. Wenn Du doch ehr Desktopkrempel kaufen möchtest, dann jedoch nicht. Derjenige verkauft halt nur Serverhardware und möchte sich den Streß mit Desktops nicht antun. Was ich auch verstehen kann...

Der Weg zum Rechner: Ja, so sieht das eigentlich immer aus. Erst klarwerden, was Du brauchst und was Du kaufen willst, dann diese Teile aussuchen und kaufen und im Anschluß zusammenbauen.
Und wenn Dir das alles zuviel des Guten ist, dann gäbe es halt die Workstations einiger Hersteller als Alternative. (Fujitsu-Siemens, HP, ...) Vorteile der kompletten Workstations: Der Support! Außerdem hast Du die Garantie, daß alles zusammen funktioniert. Du bekommst ein bekannermaßen gut lauffähiges System mit durchdachtem Kühlkonzept, bei dem alles zusammen passt.
Wenn Du selbst anfängst zu basteln, dann weißt Du erst ganz zum Schluß, daß alles funktioniert.

Aktuelles Beispiel:
Ich selbst habe mir eine vergleichbare Workstation zusammengepuzzelt. RAM hatte ich von Kingston ausgewählt, das Mainboard von Supermicro. Laut Spezifikationen müsste das perfekt zusammen passen.
Mein Distributor hat aber, nachdem er den Speicher schon vorliegen hatte, bei Supermicro nachgefragt, worauf die ganz klar sagten: "Kingston? Naja, das kann klappen, muß aber nicht." Bei genauerer Nachfrage wollte Kingston die aufgelöteten Speicherchips erfahren, da es davon bei diesen Modulen abhängt, ob sie in dem Mainboard garantiert (fehlerfrei) funktionieren oder nicht. Ergebnis: Supermicro sagte ganz klar, daß die von Kingston gelieferten Module nicht laufen würden. Es war der richtige Speichertyp (6x 4GB DDR3-1333, ECC, REG), aber dennoch wäre ich damit voll auf die Nase gefallen. Nun gibt's anderen Speicher, der garantiert laufen wird, da vom Mainboardhersteller getestet.

Ohne die Nachfrage vom Lieferanten wäre ich davon ausgegangen, daß der Speicher natürlich funktioniert. Immerhin ist Kingston auch kein schlechter Speicherproduzent. Soetwas verursacht dann natürlich ärger und kostet eine Menge Zeit.

Die Primäre frage ist nun eigentlich, wieviel Geld Du ausgeben willst und was Du von der Hardware erwartest.
JimmySun http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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Der Link mit den Renderzeiten ist sehr cool. Danke dafür.

...der Weg zum Rechner - ist er das?:
1. Klar werden, was für ein Konzept mit welchen Komponenten!
2. Bauteile kaufen! Bei einem einizigen Anbieter oder jede Komponente einzeln, wo sie am günstigsten ist/sind?
3. Selbst bauen! Bekommt man das hin?
derGhostrider http://m.bestofmedia.com/sfp/design/usr/de/avatars/44/15/8103.gif
Veteran bronze-Mitglied
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Jo, ein i7 ist auch deutlich schneller als jeder P4 - kein wunder: Quadcore und viel effizienter pro Takt.
E5520er sind nur dann schneller, wenn Du zwei nimmst. Ist ja klar: Niedrigerer Takt.

Die X-Reihe fängt mit 5550 an und ist dann auch vom Takt vergleichbar.
mareike http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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wenn dein "alter" ein P4 ist sollte ein schneller i7 doch warscheinlich x mal so schnell sein beim rendern oder ?

Hab mal gegoogelt und diese seite gefunden

http://www.evermotion.org/vbulletin/showthread.php?s=24...

da wurde eine szene mit 3dstudiomax gerendert und von den usern verwendetes system und benötigte zeit angegeben. ich habs mal kurz überflogen die ersten einträge von 2006 haben die P4 so eine stunde benötigt wärend die i7 / xeons jetzt 4 min brauchen.

Ist bei 3dsmax schon so das dualcpus auch ordentlich schwung machen, wenn das deine software auch nutzt und geld kein limitierender faktor ist dann würd ich zum dualsystem greifen.

Wobei aber auch ein einzelner i7 sicher im verhältniss zum alten P4 deutlich schneller sein wird
JimmySun http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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Hallo Ihr Alle,
danke für eure Impulse.
Ich melde mich erst jetzt, weil ich den Thread zwar die erste Zeit beobachtet habe, dann aber wegen des 0-Feedbacks gedacht, dass das eine zu dämliche Frage ist. Heute morgen bekam ich die erste Mail, dass sich was tut - naja, und dann wart da ihr Alle. Super.

OK, ich versuche mal kurz auf eure Gedanken einzugehen. Danke schon mal fürs Knowhow und Hirnschmalz.

An Ghostrider:
Ich dachte an zwei xeon X5520 - die sind nicht so exorbitant unerschwinglich. Das mit den Mainboards wird mir mittlerweile auch etwas klarer.
und
Grafikkarte kann bei mir eine normale Consumerkarte sein - auch wenn die die Gitterstrukturen und Wires von 3d-Anwendungen nicht so 1000%ig darstellen wir Quadros.
Zumal Leute, die die Sachen anschauen sollen, auch eher Consumerkarten haben.

An Doller:
Guter Riecher - ist eine Aldi-Kiste Pentium 4 - 3 GHz. Ich arbeite mit C4d. Mache zwar hauptsächlich Produkt-Design, will aber nicht mehr geschlagene 2 Stunden auf ein Rendering warten. Und dann ab und zu auch einen Film rechnen - und da sinds dann schon 25fps.

An Klomax:
Crossfire/SLI Modus kenne ich nicht - muss ich mal recherchieren.

An Mareike:
c4d und Maya

An Kyuss:
Stimmt. PS ist aber wenig bei mir.

An wolvereene:
Dem gibt´s nix hinzuzufügen - stimmt ois´.


Also insgesamt - wenn ich mit einem i7 auch vernünftige Renderzeiten hinbekomme, wäre das preislich sicher günstiger.
Interessant wären mal benchmark-vergleiche von i7´s zu mittelschnellen Xeons. Da habe ich bislang nichts finden können. Suche ich nochmals.

Gruss Jimmy
wolvereene http://m.bestofmedia.com/sfp/design/usr/de/avatars/36/88/30490.gif
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Also verteiltes Rendern im Netz ist wohl billiger als eine Monstergrafikmaschine zu basteln.
An und für sich sollte eine starke Kiste fürs Arbeiten (Workstation) vorhanden sein, die auch eine starke Grafikkarte zum darstellen in Realtime(vorschau) beinhaltet, beim rendern ist nach meiner Meinung die Grafikkarte nicht relevant, ausser es gäbe so exotische Renderprogramme, die sich die Rechenpower der GPU zu nutze machen, halte ich aber derweil noch für unwahrscheinlich, speziell für zur Renderfarm verdonnerte PC's.
Vor allem sollte die Rechenpower und Grafikleistung auf der Workstation zum Arbeiten und Erstellen vollständig nutzbar sein, derweil im Netzwerk auf verteilten Rendernodes (Rechnern halt) gerendert wird.
kyuss1975 http://m.bestofmedia.com/sfp/design/usr/de/avatars/72/fb/21954.jpg
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photoshop cs4 nutzt grafikkartenleistung ist allerdings kein renderprogramm.
mareike http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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wär doch mal was wenn er schreibt was denn so für programme laufen sollen. ehe hier mit kanonen...;)
derGhostrider http://m.bestofmedia.com/sfp/design/usr/de/avatars/44/15/8103.gif
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Je nach Render-Software helfen Grafikkarten gar nicht. Es gäbe aber z.B. auch die Möglichkeit verteilt über das Netzwerk rendern zu lassen. Also zwei "billige" i7er Kisten kaufen (das billiste, was Du finden kannst!) und diese dann im Netzwerk parallel laufen lassen.

Aus einem anderen Forum, in dem die Leute viel Ahnung vom Rendern zu haben scheinen:
Zitat :
Bei MentalRay kann man gar nicht genug CPU-Power haben, da geht immer nochmal was.
Da ist übrigens auch verteiltes Bucket-Rendern nen Blick wert, weiß nicht ob dir das ein Begriff ist und in Maya auch funktioniert, in 3dsmax tut's das mit MR, also vermute ich mal dass es in Maya auch gehen müsste.
Da kannst du dann nochmal bis zu 8 zusätzliche CPUs die in anderen Kisten stecken mitrendern lassen an einem Bild.


Also: Quadro Karte, viel CPU-Power oder verteiltes Rendern. Alles in diesen Fällen wohl besser als desktop-Karten im SLI.
klomax http://m.bestofmedia.com/sfp/design/usr/de/avatars/0c/0f/24312.png
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Würde ggf. ein potenter Core i7 mit ein paar Grafikkarten im Crossfire/SLI Modus nicht auch gehen? - Wenn das Graphik-Programm diese Option unterstützen täte.
Anonymous
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Frage am Rande..

Wenn Du jetzt nen, nennen wir Ihn mal Aldi-PC hast, was hast du denn vor zu rendern oder zu bearbeiten? Bzw.. Der Umstieg von Aldi-Mühle auf Dual-Xeon ist ja schon nen richtiger Schritt.. Vor allem aber.. Wie renderst du denn jetzt mit deiner Kiste?!
derGhostrider http://m.bestofmedia.com/sfp/design/usr/de/avatars/44/15/8103.gif
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Jein. i7er gehen nicht, Du landest, wie vermutet, in der Xeon-Abteilung.

i7er gehen auch definitiv NICHT auf einem dual-CPU-Mainboard. Das wurde schon ausführlich getestet (auf Wunsch liefer ich gern den Link zu einem anderen super langen Thread in einem anderen Forum) und funktioniert einfach nicht. Effekte: Schwarzer Bildschirm oder die CPU wird einfach ignoriert, wenn noch ein Xeon auf dem Board ist.
Für Dein Vorhaben brauchst Du also zwingend DP-Xeons der 5500er Reihe. (E55xx, X55xx oder W55xx)
Passende Mainboards gibt es dann von Supermicro (edel, teuer, schwer zu bekommen aber vom Feinsten), Tyan und auch von ASUS. Je nach CPU-Wahl muß dann teilweise auch das Board passen (auf dem kleinsten von ASUS passen nicht die dicksten Xeons).

Vergleichbar mit dem i7-920 wäre ein X5550. Preis ca 830Euro pro CPU. Mainboard: Ab ca 280 Euro bis ca 500 Euro - je nach Ausstattung.
JimmySun http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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Keine Soundsachen, kein Schnick-Schnack - Rechenpower für 3D-Arbeiten.
Cris-Cros http://m.bestofmedia.com/sfp/design/usr/de/avatars/ba/f2/24038.gif
Experte in Prozessoren
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